Beiträge von LasPatitas

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    Danke für eure Beiträge !!

    Nur ist mein Verhalten richtig bzw. wie soll ich mich verhalten wenn er permanent bellt oder an der Leine zieht ? Ich kann ihm nicht die Schnauze zu halten oder permanent die Richtungen wechseln ;)

    Wenn du nicht konsequent die Richtung wechselst, wenn der Hund zieht, wird er damit immer wieder Erfolg haben und gar nicht aufhören.

    Es gibt ein gut erklärendes Buch wie Hunde lernen und wie man das in der Praxis einsetzte:

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    des öfteren mal

    Genau da liegt das Problem.

    Du weißt nicht genau, wie du dich verhalten sollst und wenn du etwas machst, scheinst du das nicht konsequent zu tun.

    Vielleicht magst du dir lieber für ein paar Stunden einen Trainer ins Haus holen, der dir genau bei den Problemen hilft, als das Geld in einen Kurs zu stecken (denn das Training auf dem Platz, lassen die Probleme zu Hause nicht weniger werden).

    Jetzt sind drei Dinge wichtig:

    du musst wissen in welcher Situation du dich wie zu verhalten hast (das ist von Situation zu Situation verschieden, genauso vom Hund usw. es gibt keine Patentlösung, was auf alles passt).

    Allerdings sind zwei Sachen hilfreich: den Hund richtig auszulasten (nicht mit Ballspielen usw, sondern mit kontrolliertem Freilauf und Kopfarbeit) und arbeiten an der Frusttrationstolleranz deines Hundes.


    z.B. würde ich kommentarlos umdrehen, wenn der Hund im Auto Alarm macht, weil er den Wald sieht.
    Das Spielchen würde ich mit Orohpax so lange machen, bis der Hund begriffen hat, dass es so nicht geht.

    Ziehen lassen sollte man sich generell nicht vom Hund, denn da lernt er, dass er Erfolg mit dem Ziehen hat und zieht weiter (deswegen gibt er auch nicht nach). Kauf ein gut sitzendes Geschirr und betätige die Suchfunktionen, es gibt viele tolle Beiträge zur Leinenführigkeit.

    Zur Frustrationstolleranz: ich würde für jeden Pups etwas verlangen z.B. ein schnödes Sitzt. Bevor der Fressnapf runterkommt, muss Sitz gemacht werden, bevor irgendwelche Türen aufgehen usw. Befolgt er das nicht oder steht ohne Erlaubnis auf, dann kommt er Napf wieder hoch und die Türen gehen zu.

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    Natürlich hat das nix mit artgerecht zu tun, du hast hundertprozentig recht, und der Typ ist ein totaler Idiot.

    Besser hätte ich es nicht schreiben können ;)

    Sehr komisches Verhalten von dem Typ- ich würde jetzt total abblocken, indem ich die Straßenseite wechsel oder den Hund hochnehme und mit einem lächeln und "Hallo!" weiter gehe (dabei muss man sich die Person nur in einer peinlichen Situation vorstellen und schon geht das ganz leicht) :D

    Wenn der langsam mal verstanden hat, dass er dir auf dem Wecker fällt und euch in Ruhe lasst, dann kann man ja wieder Hundekontakt zulassen.


    Ich hatte auch mal so einen Spezi auf unserem Auslaufplatz: Ulexa (Dalmatiner) war 6 Monate alt und spielte mit Sara, als nen Typ mit einem dicken Dalmatiner rauf gekommen ist und sich direkt neben mir stellen musste und mich zutexten musste: "Dalmatiner wären ja Laufhunde blablablablabla......."

    Ich guckte seinen Hund an und dachte: klar, dass sieht man vor allem bei deinem Hund :lol:

    Er gab dann noch nen paar "Weißheiten" von sich :rollsmile:

    1-2 Jahre später (sein Dalmatiner hatte das zeitliche gesegnet), kaufte er sich einen Beagle und war mit dem Rückruf total überfordert. Andere Halter rieten ihn, sich an mich zu wende, was er auch tatsächlich gemacht hat! Binnen 15 Minuten konnte ich ihm sogar verklickern, wie das mit dem Rückruf funktioniert. :hust:

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    und dass ein Mensch, der ganztags arbeiten geht, eben keinen Hund halten kann, egal wie die Betreuungssituation aussieht.

    So ein Quatsch ;) Ich kenne kaum Leute, wo die Halter nicht halb- oder ganztags arbeiten gehen...es gibt doch soooo viele Lösungen: Partner der nicht, halbtags oder versetzt arbeiten geht, Kinder die früh von der Schule kommen, Sitter (privat oder gewerblich) die zum Gassi gehen kommen, die den Hund mit auf Gassitour nehmen oder in einer Tagesstätte betreuen.... usw


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    Aber ich bekomme gerade Zweifel. Irgendwie liegen doch IMMER Steine im Weg, die gegen einen eigenen Hund sprechen. Vielleicht kann ich doch erst im Rentenalter einen Hund zu mir holen. Schade, dass dauert noch so ewig lange. Hoffentlich bin ich dann überhaupt noch gesund und fit. Meine Mutter hat z.B. ihr Rentenalter leider nie erreicht...

    :verzweifelt:

    Auch wenn in der Anfangszeit alles perfekt ist (was ist überhaupt perfekt? ;) ), so wird es selten ein ganzes Hundeleben lang sein. Also mach dir keinen Kopf :smile: