Ich fand Hundeprobleme Problemhunde (von Anders Hallgren) eine Geldverschwendung.
Es gibt zwar Hinweise wie Problemverhalten entstehen kann, aber ich fand z.B. "die Regeln vorlesen" unpassend: dem Hund an der Haut am Hals festhalten, den Hund in die Augen starren und ihm ruhig sagen, dass er ein ganz, ganz böser Hund ist, dass man dieses Verhalten nicht haben möchte, BlaBlaBlaBlaBla....
Hat mich ein bisschen an Leute erinnert, die ihre Kinder zutexte: "Nein, Karl-Heinz Augustin, das sollst du doch nicht machen, dass hab ich dir schon ganz ganz oft erklärt....."
Frag mich wie oft Leute in´s Gesicht gebissen wurden durch den Ratschlag.
Erik Ziemen Der Hund fand ich gut, was mich gestört hat (ich nehme jetzt mal einen Teil einer Kundenrezension bei Amazon, da ich es auch nicht hätte anders beschreiben können, ich hoffe das ist erlaubt):
"Was mir jedoch gar nicht gefiel, sind Ziemens eigene Erziehungsmethoden und Ansichten dazu (auf einen jagenden Hund zu schießen, anstatt das eigene Gelände einzuzäunen oder der Hund gar anzuleinen, halte ich doch für überzogen und nicht tiergerecht). Hier könnte man noch sagen, dass zum Zeitpunkt des Erscheinen des Buches eine solche Erziehungsweise üblich war - ich teile diese Ansicht nicht. Ebenso weist Ziemen mehrfach auf Bullterrier und Pitbull hin, die auf Aggression auf den Menschen gezüchtet seien - beides schlichtweg falsch und völlig an einer fachlich orientierten Bewertung vorbei. Seine Kritik am Hundezuchtwesen in Deutschland ist teilweise sehr begründet und gut formuliert, in einigen Teilen verstrickt er sich jedoch sehr in eigener Denkweise und wenig fundiertem Hintergrund, sondern vielmehr Vermutungen oder Behauptungen an Hand einiger weniger schlechter Beispiele."