Beiträge von LasPatitas

    Mit den Händen spielen würde ich lassen, gerade wenn der Hund abschnappt, beißt o.ä.

    Zahn auf Haut, generelles Tabu. Dafür gibt es Seile u.ä. Und wenn Zähne die Haut berühren, kommt ein lautes "Aua", aufstehen und Spielabbruch mit ignorieren.

    Mein alter Dackel konnte das zwar sehr wohl unterscheiden zwischen Spiel und Ernst (im Spiel war er sanft und gehemmt und es hätte ein "Aua" gereicht und er hätte sofort aufgehört und beschwichtigt. Dagegen zeigte er in bestimmten Situationen ungehemmte Bisse mit Beißschütteln), trotzdem würde ich dort Grenzen setzten.

    (Ich sage z.B. auch das Hunde generell auf die Couch dürfen, wenn sie DORT aber Probleme machen, dass wird das gestrichen).

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    Ich finde das völlig normal, meine Hunde sind auch immer bei mir.
    Sind nun mal Rudeltiere.
    Für mich hat das mit Kontrolle nichts zu tun.

    Und wenn dein Hund sich problemlos auf seine Decke schicken lässt und keine Probleme mit dem Alleine bleiben hat ist doch alles okay ;)

    Also meine Meinung: wenn Hundi vor dem Chip sich "problematisch" verhalten hat und durch den Chip es sich gebessert hat (der Chip war ja nun der Test, ob und wenn ja was für eine Verhaltensänderung eintritt) und jetzt beim Nachlassen des Chips wieder Verhalten zeigt was er vorher nicht gezeigt hat und ihn das auch beeinflusst, dann würde ich schon zu einer Kastration tendieren.

    Wenn ein Hund Probleme mit dem Alleine bleiben zeigt, dann muss der Hund als Managmentmaßnahme während der alleine-bleib-Zeit betreut werden.
    Das Problem wird sich nicht ohne Training+Auslastung in Luft auslösen.
    Und Training zeigt nur Erfolg, wenn ich Managmentmaßnahmen betreibe, weil sonst jeder Erfolg sofort zu nichte gemacht wird, wenn man den Hund in der Phase alleine lässt.

    Ich rate dir ein Buch zu holen, wie man dem Hund das alleine bleiben beibringt und wo drin steht, warum Managmentmaßnahmen so wichtig sind:

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    von siebenjährigen und kleineren (!) kindern zu erwarten, dass sie nicht mehr angestürmt kommen, weil der hund dann angst hat, sondern sich nur noch gemessenen schrittes bewegen, finde ich ein bißchen viel verlangt.

    So viel wie ich gelesen habe, sind die Kinder 6 und 7 Jahrer alt.
    Genauso wie sie in der Schule und im Kindergarten lernen sich an Regeln zu halten, so kann und sollte man das auch zu Hause machen.
    In der Wohnung rumrennen ist jetzt keine sooo wichtige Sache für Kinder, das können und sollten sie draußen machen.

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    Sie war anfangs sehr ängstlich. Hat nicht gespielt. Mittlerweile schon.aber auch hier wird sie bereits recht rüpelig.
    Sie lässt sich zwar aus der Situation abrufen aber bin nicht immer schneller.
    Lässt bitte alle tips die euch einfallen raus! Danke schon mal!

    Mit wem spielt sie denn? Mit Hunden? Mit euch? Wer genau? Wie und was wird gespielt?

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    Es passiert meist dann wenn sie angerannt kommen. Vom großen lässt sie sich zurechtweisen, er ist 7. Unserer 6 jährigen ist es egal. Ich Rufe sie deutlich ab u schicke sie auf den Platz. Es erscheint wie ein beschützen mir gegenüber da sie mir immer folgt außer Bad. Da geht sie nie rein.

    1. Den Kinder nicht erlauben auf den Hund zuzurennen (ich weiß es ist im Moment schwer, weil der Hund an dir klebt und die Kinder zu dir auch Kontakt brauchen) oder in der Wohnung zu rennen (weder meine Nichte, noch meinen Hunden ist es in der Wohnung erlaubt rumzurennen, dafür gehen wir raus).

    2. Die Kinder haben den Hund nicht zu maßregeln, denn in dem Alter können sie das noch nicht, weil sie weder Situationen einschätzen, noch punktgenau handeln oder richtig maßregeln können (meine 6 1/2 jährige Nichte ist mit vielen Hunden, großen sowie kleinen aufgewachsen und ich würde sie das niemals machen lassen).

    Die Gefühlslage für den Hund wird sich dadurch auch nur verschlechtern, er lernt nicht damit aufzuhören, sondern das "kleine Menschen" unangenehm sind und erst recht vertrieben werden müssen.

    3. Es ist ein schwerer Schritt, aber das Problem sehe ich darin, dass der Hund dir an der Pelle klebt- und das musst du ändern.

    4. Würde ich in einer stillen Ecke eine Box hinstellen. Boxentraining mit dem Hund machen und den Hund nett und mit Belohnung immer wieder in die Box schicken oder so lange konfus hin- und her laufen, bis der Hund keine Lust mehr hat dir zu folgen und in die Box geht. Mit einer Hausleine kann der Hund auch sanft in seine Boc gebracht werde (ohne körperliches Bedrängen, ohne Kommandos usw.)

    5. Alle anderen Liegeplätze (Couch, vor deinen Füßen, in Gängen, an Türen, im Kinderzimmer) werden für den Hund gestrichen, denn da wird es immer wieder Konflikte mit den Kindern geben.

    6. Haben die Kinder nicht an die Box zu gehen und auch einen Mindestradius zu der Box einzuhalten einzuhalten (den würde ich mit Klebeband markieren und den Kindern vorher, ohne Hund, die Box zeigen und den Radius und erklären wieso, weshalb, warum ggf. mit den Kindern, ohne Hund, die Box einrichten, Klebeband auf den Boden kleben usw.). Später (wenn der Hund die Box liebt und dort entspannen kann) kannst du eine Decke oder ein Kleidungsstück, welches nach deinen Kindern riecht hineingeben. So verbindet sie den Geruch mit einem entspannten, sicheren Gefühl.

    7. Kannst du die Kinder mit Leckerlies ausstatten und immer wenn sie den Hund irgendwo begegnen, ohne Blickkontakt ein Leckerlie zu werfen oder fallen lassen und weiter gehen. Nicht hinhalten lassen, dass bringt den Hund in einen Konflikt. So verbindet der Hund die Kinder mit etwas angenehmen. Das solltest du aber vorher mit dem Hund üben nicht, dass sie vor fliegenden Leckerlies erschrickt.

    Viel Erfolg! :gut:

    Ich glaube kaum, dass es in vielen Tierheimen anders ist, aber hier in Berlin bellen die Hunde fast ununterbrochen, das hört man schon von weit weg.
    Ist ja auch keiner da, der das verbietet o.ä. also wird gebellt, gebellt, gebellt, bei allen Gelegenheiten.

    Und das der Hund (der auch gerade in seiner Jugengphase, wo er sich viel einprägt und lernt wie z.B. rumbellen oder eben keine anderen Alltagsgeräusche kennen gelernt hat und dann darauf reagiert) dann hinterher auch viel bellt kann sein.

    Eine große Box mit Decke rüber wird ihm bestimmt Sicherheit geben.

    Kausachen (z.B. gefüllter Kong) bauen Stress ab und machen den Hund müde.

    @ Fantasmita :gut:

    Also für mich klingt dein Post schon so, als ob alles entschieden wäre.

    Ich finde für den Hund die Zeit des Alleine lassens arg viel (und der Hund äußert sich ja auch entsprechend mit seiner Zerstörungswut darüber).

    Wie ist der Hund denn sonst so? Zeigt er "Problemverhalten oder würde er sich leicht vermitteln lassen?

    Wenn er leicht zu vermitteln ist würde ich zur Abgabe raten, denn so (finde ich) könnt ihr dem Hudn nicht gerecht werden. Wenn er schwer zu vermitteln ist, wäre eine Tagesbetreuung die alternative.

    Bis zur Vermittlung würde ich dem Hund den Gefallen tun und ihn betreuen lassen oder wenigstens, dass ein Dogwalker vorbeikommt sie mit nimmt oder ein Gassigänger mal vorbei kommt.

    Wie alt ist der Hund überhaupt?