Beiträge von woodyfan

    Clumberine

    Danke für deine Einschätzung.


    Wenn Sie ein solches Verhalten zeigt, verdeutlichen wir ihr, mit einem klaren Nein und gehobenen Finger, dass dies nicht korrekt ist. Allerdings lässt sie sich dann auf den Boden fallen (wirklich auf die Seiten fallen) und verliert etwas Urin.

    Der Tierschutz könnte sie am Montag nochmal abholen, aber wir haben halt momentan das Gefühl nicht alles versucht zu haben.


    Das Projekt Hund war auch keine Spontanentscheidung von uns, aber anscheinend war die Herangehensweise falsch. Wir haben immer gleich mit offenen Karten gespielt und klar gestellt, dass wir den Hund berufsbedingt rd. 4h alleine lassen müssen.

    Die Hündin ist unsicher und verängstigt, wahrscheinlich durch negative Vorerfahrungen, wechselnde Bezugspersonen und Umgebungen. Hier hilft nur eins: Geduld! Ihr habt sie erst seit 2 Wochen, und wenn sie vorher im Rudel allein bleiben konnte heisst das noch lange nicht, dass sie es auch in einer unbekannten Umgebung schafft.

    Insofern ist es ärgerlich, einen Hund mit der Aussage zu vermitteln, er könne sicher allein bleiben. Wenn ihr die Zeit für den Hund nicht aufbringen könnt, gebt ihn wieder ab. Es ist traurig, da er jetzt schon zum Wanderpokal geworden ist...das wird sein Grundvertrauen nicht gerade verstärken.

    Für die Zukunft: bitte nicht grundsätzlich voraussetzen, dass Hunde allein bleiben können. Manche lernen es nie.

    Lieben Dank, das werde ich mal ausprobieren!

    Also dass der Hund dem Umzug verkraften wird, daran habe ich keinen Zweifel...


    Allerdings muss ich sagen, fände ich es schon harten Tobak, wenn dem Vater nun auch noch der Hund weg genommen wird. Frau weg, Kinder weg, Hund weg.

    Ich (aber das bin ich) würde gucken, dass mein Vater wieder auf die Beine kommt... Klar, während eines vmtl nötigen Klinikaufenthalts wäre der Hund dann bei mir. Aber danach würde ich ihn wieder zum Vater geben.

    Der Vater ist für seine Gesundheit und die Therapie seiner Suchterkrankung selber verantwortlich. Ein Tier als "Therapieersatz" zu opfern wäre medizinisch kontraproduktiv und überdies tierschutzrelevant. Es gibt etliche Anlaufstellen für Suchtkranke, aber der Wille für eine Therapie muss schon da sein.

    Den Hund aus dieser "Haltung" zu befreien ist überfällig. Wenn du Lala123 ihn auf Dauer nicht nehmen kannst, findet sich vllt ein anderes, liebevolles Zuhause. Der alte Junge hat es verdient!