Beiträge von woodyfan

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    Seh ich genauso. Es gibt genügend Hunde, die fast ausschließlich in der Wohnung sind und nur zum Geschäft mal vor die Türe dürfen, den wirds schlechter gehen.
    Im Sommer machen wir auch nicht so viel, früh ´ne Runde und abends wenn es kühler wird.

    Wir haben hier sogar so einen selbst ernannten Hundetrainer, welcher der Meinung ist: einem Hund reicht ein Grundstück aus, er braucht keine extra Spaziergänge oder Bespaßung wenn er draußen laufen kann. :verzweifelt:

    "Selbst ernannter Hundetrainer"... soche Ratschläge können auch nicht von einem Profi sein! Ich kenne einige Hunde hier auf dem Land, die haben in ihrem ganzen Leben nur ihr Grundstück gesehen, ich lehne eine solche Haltung ab. Die meisten dieser "Hofhunde" sind nicht sozialverträglich mit anderen Hunden, wenn sie mal ausbüxen, kommt es häufig zu Beissereien.

    Ich habe zwei unde aus dem Tierschutz, einen Jagdhundmischling und einen Pinschermix. Beide laufen beim Wandern ausdauernd mit, mit unserem älteren Hund Woody, heute 11 Jahre, sind wir sogar den GR 20 auf Korsika gewandert, ein tolles Erlebnis! Ich denke, ein Rassehund ist kein Muss.

    Trotz Haus mit großem Garten ist für meine zwei Hunde das tägliche Gassigehen ( ca. 2 Stunden täglich, aufgeteilt in drei Runden) das absolute Highlight des Tages! Schnuppern, schnüffeln, über die Felder flitzen, buddeln nach Mäusen, Kontakte mit anderen Hunden, spielen... ich kann mir nicht vorstellen, dass der Aufenthalt im Garten das alles ersetzen kann. Ausserdem habe ich selber auch einen Riesenspass an unseren ausgiebigen Hunderunden, weil ich beobachten kann, wie wohl sich die Hunde fühlen, ist also auch für mich selbstbelohnend :D !

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    die Ungewissheit zerfrisst einen einfach. Wüsste man sie ist gestorben, dann wäre es furchtbar aber dann wüsse man es wenigstens. Oder man wüsste zu 1000% dass sie sich da aufhält dann könnte man anders ansetzen aber so?!? so weiss man gar nix und ich fühle mich furchtbar dass ich sie habe gehen lassen. Ihren Blick mit dem sie mich angeschaut hat als ich von der ES heimgefahren bin werde ich niemals (!!!) vergessen... Es tut weh, auch wenn die WElt sich weiterdreht, man macht sich Vorwürfe, hätte wäre wenn und jetzt ist es zu spät und man kann nix machen....


    Das schlimmste Szenario wäre für uns auch gewesen, wenn Zazi nicht wieder aufgetaucht wäre und wir wüssten nicht, ob er noch lebt.... das ist grausam! Auch für Erika hoffe ich, dass sie gefunden wird! Gerade Strassenhunde haben einen großen Überlebensinstinkt und finden sich zurecht, gib die Hoffnung nicht auf!

    Unser Zazi war vor einigen Monaten 8 Tage verschwunden, im Sauerland, in einer für ihn fremden Umgebung. Wir haben alles, was nur menschenmöglich war, unternommen, um ihn zu finden. Flyer, Radio, Tasso, Meldung an alle Tierheime der Umgebung, Facebook, professioneller Tiersucher, Futterstellen im Wald. Letztendlich lief er, völlig ausgehungert, in einen Garten und wurde dort eingefangen und dem Ordnungsamt übergeben. Gib die Hoffnung nicht auf, sucht weiter, lasst euch nicht entmutigen! Viel Glück.

    Hallo, Menke, ich kann nicht verstehen, dass Du hier derartig angegriffen wirst! Deine Argumente leuchten MIR absolut ein, und ich finde jede Form von Qualzucht, ob Mops, Bernhardiner oder Dogge, verwerflich. Das sollte bei der Wahl der Rasse zumindest bedacht werden.

    Natürlich muß sie, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten, für den Schaden aufkommen. Unbeteiligte sind zu Schaden gekommen, eine Versicherung gibt es schon für 70,- € Jahresbeitrag, dass ist auch bei geringem Einkommen machbar. Ich finde es höchst fahrlässig, einen Hund nicht zu versichern.