Ich habe ja lange nicht geschrieben, aber immer alles still mitverfolgt:)
Nun juckt es aber doch in den Fingern.
manuela
Ich verstehe Dein Problem so, dass Du völlig "unbeleckt" bist in Hinsicht Futter selber zuzubereiten. Gerade wenn dann auch noch eine Unverträglichkeit dazu kommt wird es schwierig.
Ich habe einen Boxer 30 kg, der eine Allergie auf Konservierungsmittel und Huhn hat. Es hat sich über Juckreiz und chronische Ohrentzündung geäußert. Ich habe einen Allergietest (Blut) beim Tierarzt machen lassen. Diese sind mit Vorsicht zu genießen mehr so als erste Anhaltspunkte. Die Ergebnisse haben sich nun aber im Laufe der Zeit bestätigt.
Wenn Allergie auf Konservierungsmittel fallen fast alle Trockenfuttersorten weg. Auch das meiste tolle TA-Futter. In fast allen gängigen Fertigfuttern sind Huhn und Rind drinne, auch wenn es nicht auf den ersten Blick draufsteht.
Wenn er also eine Allergie in diese Richtung hat, hilft es weder mit den Sorten rum zu probieren noch Dein aktuelles Kochrezept.
In Deiner speziellen Situation würde ich tatsächlich im neuen Jahr zu einem anderen Tierarzt gehen. Die gibt es auch auf Allergien und /oder Ernährung spezialisiert.
Bis dahin lies Dich hier durch das Forum. Du mußt ja nicht alles sofort verstehen, aber weißt dann was Du speziell fragen mußt und findest vielleicht auch die eine oder andere Literaturempfehlung.
Wenn Du die Ernährung schon vorher umstellen willst. Folgender Vorschlag aber wirklich nur für eine Übergangszeit bis alles tierärztlich geklärt ist.
Insgesamt je nach Aktivität und individuellem Bedarf Deines Hundes 2-3% vom Körpergewicht.
Es muß nicht aufs Gramm genau abgewogen werden.
Ich würde Schweinefleisch kaufen, weil
- es auf die Schnelle leicht und kostengünstig zu beschaffen ist.
- Du ja noch keine Ahnung hinsichtlich der Allergie hast und
- der Hund es wahrscheinlich noch nicht bekommen hat.
Schwein ist, wenn Du ohnehin kochst kein Problem und es gibt magere und fettigere Varianten. Beide kombinieren und das Kochwasser mitfüttern.
Dazu Reis oder Kartoffeln und Möhren und Tiefkühlkräuter.
Ich würde mich wirklich darauf beschränken und nicht soviel durcheinander füttern bis der aktuelle Allergieschub abgeklungen ist. Maximal noch eine Ei und Hüttenkäse dazu.
Von der Aufteilung würde ich für diese Übergangszeit 1/2 Fleisch und 1/2 Gemüse/Kartoffeln/Reis füttern. Darüber kann man trefflich streiten, aber für eine begrenzte Zeit ist das ok.
Und das wichtigste ist beobachte Deinen Hund, wie er damit zurecht kommt.
Alle klugen Ratscläge nutzen nichts, wenn Dein Hund z.B. keine Kartoffeln verträgt.
Man kann sich auch individuelle Futterpläne erstellen lassen. Aber da solltest Du schon mehr Klarheit über die Unverträglichkeit haben.
Letzter Hinweis.
Schweinefleisch immer gekocht, aber nie gekochte Knochen! Knochen überhaupt nur sehr vorsichtig, wenn er das nicht kennt.
Viel Spaß!