Beiträge von Maxzimmer

    Ja, dann ist Reis sicher die beste Lösung.

    Das Kochrezept hat Samojana ja schon geschrieben.
    Sie ist auch die Mengenexpertin:).
    Ich mache das inzwischen mehr nach Augenmaß.

    Die Variante mit dem Fisch ist auch eine gute Idee.

    Bei Schnitzel wirst Du auch in 14 Tagen arm. Aber Hackfleisch, Gulasch - was eben im Angebot ist gehen auch. Der Vorteil wäre eben auch, dass unterschiedlicher Fettgehalt gegeben ist. Fett ist ein wichtiger Energielieferant für Hunde. Da mußt Du eben vorsichtig probieren, was vertragen wird.

    Ich würde mich aber nur für eine Variante entscheiden. Damit Du nachvollziehen kannst, was der Hund vielleicht nicht verträgt und Du dann noch Chance hast, die andere Variante zu probieren.

    Ich habe ja lange nicht geschrieben, aber immer alles still mitverfolgt:)
    Nun juckt es aber doch in den Fingern.

    manuela
    Ich verstehe Dein Problem so, dass Du völlig "unbeleckt" bist in Hinsicht Futter selber zuzubereiten. Gerade wenn dann auch noch eine Unverträglichkeit dazu kommt wird es schwierig.

    Ich habe einen Boxer 30 kg, der eine Allergie auf Konservierungsmittel und Huhn hat. Es hat sich über Juckreiz und chronische Ohrentzündung geäußert. Ich habe einen Allergietest (Blut) beim Tierarzt machen lassen. Diese sind mit Vorsicht zu genießen mehr so als erste Anhaltspunkte. Die Ergebnisse haben sich nun aber im Laufe der Zeit bestätigt.

    Wenn Allergie auf Konservierungsmittel fallen fast alle Trockenfuttersorten weg. Auch das meiste tolle TA-Futter. In fast allen gängigen Fertigfuttern sind Huhn und Rind drinne, auch wenn es nicht auf den ersten Blick draufsteht.
    Wenn er also eine Allergie in diese Richtung hat, hilft es weder mit den Sorten rum zu probieren noch Dein aktuelles Kochrezept.

    In Deiner speziellen Situation würde ich tatsächlich im neuen Jahr zu einem anderen Tierarzt gehen. Die gibt es auch auf Allergien und /oder Ernährung spezialisiert.

    Bis dahin lies Dich hier durch das Forum. Du mußt ja nicht alles sofort verstehen, aber weißt dann was Du speziell fragen mußt und findest vielleicht auch die eine oder andere Literaturempfehlung.

    Wenn Du die Ernährung schon vorher umstellen willst. Folgender Vorschlag aber wirklich nur für eine Übergangszeit bis alles tierärztlich geklärt ist.

    Insgesamt je nach Aktivität und individuellem Bedarf Deines Hundes 2-3% vom Körpergewicht.
    Es muß nicht aufs Gramm genau abgewogen werden.

    Ich würde Schweinefleisch kaufen, weil
    - es auf die Schnelle leicht und kostengünstig zu beschaffen ist.
    - Du ja noch keine Ahnung hinsichtlich der Allergie hast und
    - der Hund es wahrscheinlich noch nicht bekommen hat.
    Schwein ist, wenn Du ohnehin kochst kein Problem und es gibt magere und fettigere Varianten. Beide kombinieren und das Kochwasser mitfüttern.
    Dazu Reis oder Kartoffeln und Möhren und Tiefkühlkräuter.
    Ich würde mich wirklich darauf beschränken und nicht soviel durcheinander füttern bis der aktuelle Allergieschub abgeklungen ist. Maximal noch eine Ei und Hüttenkäse dazu.

    Von der Aufteilung würde ich für diese Übergangszeit 1/2 Fleisch und 1/2 Gemüse/Kartoffeln/Reis füttern. Darüber kann man trefflich streiten, aber für eine begrenzte Zeit ist das ok.

    Und das wichtigste ist beobachte Deinen Hund, wie er damit zurecht kommt.
    Alle klugen Ratscläge nutzen nichts, wenn Dein Hund z.B. keine Kartoffeln verträgt.

    Man kann sich auch individuelle Futterpläne erstellen lassen. Aber da solltest Du schon mehr Klarheit über die Unverträglichkeit haben.

    Letzter Hinweis.
    Schweinefleisch immer gekocht, aber nie gekochte Knochen! Knochen überhaupt nur sehr vorsichtig, wenn er das nicht kennt.

    Viel Spaß!

    Das ist natürlich eine schwierige Frage.

    Ich habe meine Hündin 17 und den Schäferhund einer Freundin 18 erlebt. Beide waren zum Schluß ziemlich blind und taub und auch krank und haben Schmerz- und Herzmittel und Schonkost bekommen.
    Sie haben für uns Besitzer aber immer am Leben gehangen.

    Außenstehende oder Menschen, die die Hunde in größeren Abständen gesehen haben, haben mehr oder weniger deutlich gesagt, dass man den Hund doch besser einschläfern lassen sollte.
    Ich habe mich z.T. so verunsichern lassen, dass ich zweimal eine zweite TA-Meinung eingeholt habe. Die eine Fremdtierärztin hat mich dann freundlich, aber sehr deutlich darauf hingewiesen, dass der Hund schließlich über 100 Jahre alt ist. Da erwartet man von einem Menschen auch nichts mehr.
    Allerdings hat sie mich ernst genommen und den Hund vorher gründlich untersucht.

    Als es dann soweit war, gab es bei Beiden keine Zweifel. Es kamen akute Krankheitsymptome dazu und es war für beide Hunde eine Erlösung.
    Bei uns war es sicher einfacher, weil sie ein "gesegnetes" Alter erreicht hatten und es eben nur nicht schafften einfach einzuschlafen.
    Keine Ahnung, wie ich bei einem jüngeren Hund, der eine akute Krankheit hat, reagieren würde.

    Zur Lebensqualität.
    Meine Hündin war wirklich fast taub und blind. Sie hat viel geschlafen und auch nicht gehört, wenn ich zur Haustür rein kam. Zu den üblichen Heimkehrzeiten hat sie sich dann von innen vor die Tür gelegt, damit sie merkt, wenn ich komme. Ich habe noch Wochen nach ihrem Tod die Tür immer nur ganz vorsichtig aufgemacht.

    Aber aus der Erfahrung denke ich, alte und auch kranke Hunde kompensieren lange ihre Beeinträchtigungen und nehmen eben anders weiter am Leben teil.

    Cimmaron
    Ich habe auch mit den Fertigportionen von Pansenexpress angefangen zu barfen.
    Inzwischen würde ich das nur noch als Ausnahme füttern sowie es bei uns eben auch mal eine Dose gibt.

    Aber für den Anfang und wenn Du ohnehin planst, es aufzupeppen, ist es meiner Meinung nach ok.

    Ich hatte die Rindfleisch-Pansen-Mischung und dann entsprechend meines Wissensstandes mit immer mehr Zutaten gemixt oder/ und durch qualitativ bessereres Fleisch ersetzt.

    Gemüse und nat. Kartoffeln frißt Max auch nur gekocht, geschreddert (Mixer) und unter das Fleisch gemischt.
    Nudeln und Reis und Pseudogetreide geht auch ganz - also nur gekocht.
    Bei den Knochen mußt Du entscheiden, geht es um Futtermenge und Ca-versorgung oder/ und den Knabberspaß. Wenn der Hund Knochen nicht oder schlecht verträgt, eben einfach weglassen und den CA-bedarf anders decken.

    Meiner Erfahrung nach ist der Stuhlgang mit Barf fast täglich anders. Klar ist ja auch nicht der genormte Einheitsbrei.
    Durchfall oder Erbrechen können nat. darauf hindeuten, dass irgendwas nicht vertragen wird. Also m. M. ist das Beobachten des Hundes mindestens genauso wichtig wie die Rechnerei.

    Wenn Du dazu noch immer mal ein Ei und Hüttekäse fütterst, kannst Du Dich in Ruhe einlesen, den Hund beobachten (die mögen und vertragen eben auch nicht alles) und dann Deine Zusammenstellung mal durchrechnen, ob alles vorhanden ist.

    Also keine Panik sondern Futterfreude für Dich und den Hund!

    Also ich bin ja kein "echter" Kocher, bei uns gibt es vor allem das Fleisch und nat. die Knochen meist roh.

    Ich unterscheide auch in Futter zur reinen Nahrungsversorgung oder eben Knochen, die einfach auch dem Hund Freude machen.

    Ich könnte den Hund auch ordentlich ernähren (incl. Calzium) ohne Knochen, aber Max liebt die Knabberei. Ich glaube, das befriedigt bei ihm viele Bedürfnisse. Er muß die nie aus reinem Hunger knabbern. Wenn er Knochen doof finden oder nicht vertragen würde, gäbe es Eierschale unters Futter.

    Mengenmäßig betrachte ich es so - ein Kehlkopf, oder eine Beinscheibe mit Fleisch drumrum ist Futter ebenso ein Markknocheninhalt, weil sehr fett.

    Knochen mit wenig Fleisch sind einfach Knabberspaß. Wenn nur ganz minimal Fleisch dran ist, gibt es die in Verbindung mit einer Mahlzeit oder vorab etwas Fleisch zur Anregung der Magensäure und nicht in Massen.

    Nee, wenn ihm was genehm ist frißt er ja oder zumindest einen Teil, also mache ich mir keine gesundheitlichen Sorgen.

    Er ist gewichtsmäßig wirklich gut eingestellt. Selbst wenn er dadurch etwas abnehmen sollte, ist das kein Drama.


    Wir werden sehen......

    Max frißt keinen ganzen Fisch. Ich hatte es mal probiert, aber in Voraussicht eine Nachbarin gefragt, ob sie den Fisch sonst nimmt und ihrem Hund verfüttert.

    Baghira
    Der Mäkelgeist ist zu uns übergesprungen.
    Ich glaube ich habe hier in den letzten Jahren zu oft großmäulig geschrieben, dass Max gut frißt.
    Die letzte Woche fällt immer mal eine Mahlzeit aus.
    Zweimal habe ich morgens komplett weggekippt, zweimal hat er nur das Fleisch rausgesammelt, dass ist schon eine Leistung bei gewolft und untergemischt.

    Wegen dem Publikum:
    Ich bin mit meinem Pferd eine ganze Zeit um den Golfplatz spazieren gelaufen.
    Also an der Hand 10m laufen, Gras fressen, 10m laufen.....
    An einer Ecke stand so ein Aussichtsturm, wie ein Hochstand für Jäger.
    Wenn dort Leute oben waren, hat er eine Zirkusvorstellung abgegeben.
    Wenn nicht und er hat schon geguckt, wenn wir um die Ecke kamen, ist er beleidigt dran vorbei getrottet.
    Ich mußte immer aufpassen, dass ich nicht auch noch anfange laut zu lachen.

    Er frißt übrigens auch Eukalyptus-bonbon und Weintrauben.

    Mein Hund hat keine Macken, dass ist alles normal!!!!!!!

    Habe noch mal genauer nachgelesen.

    Veranlagung oder eben eine Allergie spielen nat. auch ein Rolle. Aber dann muß man eben unterstützend füttern.
    Markknochen sind z.B. sehr fett und gerade, wenn es sonst Trockenfutter gibt, kann das schon weich wieder rauskommen. Ist ja auch überhaupt kein Problem - nur genauso regelmäßig muß eben eine festere Konsistenz her.

    Max liebt z.B. Kehlköpfe, aber dann ist es teilweise nah am Durchfall.
    Unter anderem deswegen gibt es die max. 2 mal die Woche und nur wenn ich da bin, so dass er eben zur Not auch zwischendurch raus kann.

    Max hatte auch im Zuge seiner Allergie Probleme mit den Analdrüsen. Am Anfang war ich 3-4 mal im ersten halben Jahr zum Ausdrücken.
    Seit wir die Allergie im Griff haben - also etwa 2 1/2 Jahre - war nie wieder was.

    Ich füttere frisch seit 4 Jahren und weiß inzwischen, was wie wieder rauskommt.
    Ich achte darauf, dass eben Abwechslung so im Verlauf einer Woche ist. Das trägt sicher auch dazu bei, dass das Problem weg ist.