Beiträge von Maxzimmer

    Ja, wir haben auch mit 2 Tabletten angefangen, dann geplant nach einer Woche auf Eine runter gegangen.

    Inzwischen gebe ich an manchen Tagen nur eine halbe und wenn der Zeitablauf ganz doof ist, habe ich auch schon auch 2 oder 3 mal gar keine gegeben.

    Der Punkt ist, dass der Hund "das Pullern" dann oft echt nicht kontrollieren kann und darunter sichtlich leidet, wenn es einfach läuft.
    (für mich auch nicht wirklich schön :roll: )
    Bei einem Hofhund vielleicht kein Problem, aber soviel kann ich beim besten Management nicht draußen sein.

    Ich werde mich mal auf eine Halbe einpendeln, das funktioniert nämlich für uns beide super.
    Wenn dann mal ein Tag nicht passt, bleibt es ganz und ich mache mir keine Sorgen.

    Danke!

    Die Frage mit dem "Liebhaben", war schon ganz bewußt so gestellt.
    Dann ist nämlich alles möglich und einfach "nur" Übungssache. :lol:

    All das macht meiner auch.

    Ich wollte z.B. aus Überzeugung Geschirr.
    Ging aber die ersten 4 Wochen gar nicht.
    Er war so zappelig und aufgeregt, dass ich es gar nicht anbekommen habe.
    Oder zumindest, ohne dass wir Beide kurz vor dem Kreislaufkollaps standen.
    Darum die ersten Wochen nur Halsband, weil das einfacher und schneller ging.
    Hätte auch das nicht geklappt, hätte ich es eben in der ersten Zeit gar nicht abgemacht. Das wäre der Plan B gewesen.
    Inzwischen Beides gar kein Problem.

    Ich würde einfach gar nicht soviel machen und üben wollen.

    Klar ist sie aufgeregt, wenn es rausgeht. Ist ja einfach auch ein junger Hund.
    Das ist doch auch eigentlich kein Problem.

    Ich glaube Du machst Dir ganz viele Gedanken und versuchst alles zu üben.

    Aber manchmal ist weniger mehr.
    Der Hund muss erstmal nur das Allernötigste können und wenn das stressfrei (für Beide) an den meisten Tagen klappt,
    Schrittchen für Schrittchen eine Sache mehr.


    Viel Spaß!!!
    Schreib doch auch mal oder denk drüber nach, was an dem Hund toll ist und Dir gefällt.

    Meiner ist 9 nicht gesund und ganz bewußt so ausgesucht.

    Aber ganz ehrlich - ich bin dankbar, dass er

    • nicht aggressiv ist,
    • diesmal kein Angsthund,
    • nur sehr selten in die die Wohnung macht,
    • alleine bleiben kann ohne Zerstörungen und Dauerbellen.

    Und wenn er dann irgendwann mal noch halbwegs ordentlich an der Leine läuft und ich ihn in ruhiger Umgebung ableinen kann, ist das ein Riesenerfolg und nichts, was ich erwarte.

    Autofahren hat meiner auch gehaßt. Ich hatte zusätzlich die Sorge das er mir umfällt, weit das Herz nicht in Ordnung ist.

    Aber wir mußten am Anfang Auto fahren vor allem zum Tierarzt und dann, um im Wald spazieren zu gehen und zur Reithalle
    Seit er weiß, dass dann meistens was Schönes kommt, sind kurze Strecken ok.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass er bei mir das erste mal Autogefahren ist.
    Nun verlängere ich die Strecken und versuche auch mal alleine auszusteigen.
    Und vor allem ein kultiviertes Aussteigen zu üben :headbash:

    Aber alles in Minischritten und ich bin echt dabei nicht frustriert, weil so vieles eben doch gut funktioniert.

    Ich glaube das ist alles normal.

    Meiner alter Hund (auch Tierschutz) hat Zeit seines Lebens (8 Jahre bei mir) draußen kein Leckerli genommen.

    Drinnen haben wir z. T richtig Kunststücke geübt, geklickert oder auch mit Ball, Quitschi gespielt.
    Draußen komplett uninteressant.

    Der Neue folgt mir auch auf Schritt und Tritt in der Wohnung.
    Aber das wird besser.
    Inzwischen hat er so 2, 3 Plätze wo er mich beobachten kann und pendelt nur noch dazwischen und irgendwann wird das wohl komplett aufhören.

    Katzen und vor allem Hunde hinter dem Hoftor gehen auch gar nicht.
    Da gehe ich einfach stur vorbei zum Teil Mensch und Hund auf 2 Beinen. Aber das sind eben 20m und danach kommt der gute Rest.
    Und meiner hat 35 Kilo:)

    Ich gehe aus Erfahrung davon aus, das mehr und mehr Baustellen verschwinden ggf. in Minischritten.
    Manches von alleine durch Gewöhnung, manches durch Übung.

    Was das Training angeht -ich wollte ja eigentlich nicht:)
    Leinenführigkeit fängt für mich im Haus und ruhiger Umgebung an.
    Wenn der Hund da schon nicht bei Dir ist, draußen schon gar nicht.
    Ein wirklich guter Trainer sollte meiner Meinung nicht einfach die klassischen Methoden durchziehen;
    sondern auf den Hund, Dich und die Umgebung anpassen.

    Fährt der Hund denn Auto? Könnt ihr nicht erstmal in ruhiger Umgebung üben?
    Klar muss das dann später auch unter Ablenkung funktionieren, aber nicht vom Fleck weg.

    Versuche immer irgendwas "Schönes" mit dem Hund zu machen. Das ist wichtig für Euch Beide.

    Hallo,

    zum Training kann und will ich nichts sagen.

    Aber einen Tipp vielleicht.

    Ich sehe es auch so, dass ein Hund ab und an richtig Gas geben können muss. Toben und rennen.
    Mein Hund (aus Ungarn) ist jetzt 8 Wochen da und ich habe viele ähnliche Probleme.

    Zumindest das mit dem Freilaufen habe ich gelöst, indem ich mit ihm 2-3 mal die Woche in eine Reithalle gehe.
    Das ist natürlich abgesprochen und findet statt, wenn niemand anders da ist.

    Zuerst rennt er auch gar nicht, sondern erkundet abgeleint und damit selbständig die Halle. Schon das alleine macht ihm sichtlich Freude.
    Dann animiere ich eigentlich zum Laufen und übe dabei auch ein wenig sowas wie Rückruf und "hier".

    Maximal 10 Minuten das Ganze.
    Es macht ihm Spaß und nur darüber lernt der Hund meines Erachtens, dass es bei mir und mit mir Freude macht und er kommt gerne.

    Langfristig ist der Plan natürlich, dass das dann auch draußen mit mehr Ablenkung klassisch geübt werden kann.
    Aber mit einem solchen Hund muss man meiner Meinung nach noch einen Schritt vor das "normale" Training setzen.

    Wenn Du ländlich wohnst, ist das vielleicht eine Möglichkeit.

    Sicher gibt es auch eingezäunte Bereiche.
    Aber so eine Halle hat den Vorteil, dass es erstmal eben kaum Außenreize und Ablenkung gibt und der Fußboden "hundegerecht" ist.

    Elektrolyte - OK Verstanden.

    Nein, so extrem ist das mit dem Durchfall nicht. Und er trinkt ausreichend und wie gesagt Salz ist immer zugesetzt.
    Ich glaube, bei Hunden ist der Mineralverlust durch Schwitzen auch nicht so stark wie bei uns über die Haut.
    Ich hatte eher Sorge wegen der Wassertabletten, das da kein Ungleichgewicht entsteht.

    Das ist aber auch eine schwierige Kiste, wenn man an einer Baustelle bastelt, passt es an anderer Stelle nicht.

    Und basteln, führt ja dann oft zumindest zu Unwohlsein.

    Darum suche ich hier Erfahrungen, damit ich nicht selbst am Hund soviel rumprobieren muss

    Also
    Erste Testergebnisse:(

    Wie schon vermutet geht zu fett nicht.
    Das ist ok. Dann muss er eben über Menge und Kohlenhydrate zunehmen.

    Um nochmal auf Wassertabletten und Elektrolythaushalt zurück zukommen.
    Salz, Traubenzucker und Wasser - gibt es da ein grobes Verhältnis?
    Salz bekommt er definitiv genug, da ich z.B. Reis und manche Gemüse doch immer etwas salze beim Kochen.
    Jetzt wegen der Hitze und dem Durchfall habe ich immer noch eine Prise extra gegeben, aber Traubenzucker noch nie.

    Gibt hier noch jemand Wassertabletten?
    Kann ich die irgendwann wieder absetzen oder zumindest nicht mehr tgl. geben?
    Das ist für mich und den Hund nämlich schon eine Belastung aber, wenn es sein muss, natürlich zu managen.

    Die TÄ meint Herzbehandlung und Wassertabletten gehören zusammen. Ich habe da schon Vertrauen.
    Aber mehrere Meinungen/ Ideen sind immer besser.