Ich glaube das ist alles normal.
Meiner alter Hund (auch Tierschutz) hat Zeit seines Lebens (8 Jahre bei mir) draußen kein Leckerli genommen.
Drinnen haben wir z. T richtig Kunststücke geübt, geklickert oder auch mit Ball, Quitschi gespielt.
Draußen komplett uninteressant.
Der Neue folgt mir auch auf Schritt und Tritt in der Wohnung.
Aber das wird besser.
Inzwischen hat er so 2, 3 Plätze wo er mich beobachten kann und pendelt nur noch dazwischen und irgendwann wird das wohl komplett aufhören.
Katzen und vor allem Hunde hinter dem Hoftor gehen auch gar nicht.
Da gehe ich einfach stur vorbei zum Teil Mensch und Hund auf 2 Beinen. Aber das sind eben 20m und danach kommt der gute Rest.
Und meiner hat 35 Kilo:)
Ich gehe aus Erfahrung davon aus, das mehr und mehr Baustellen verschwinden ggf. in Minischritten.
Manches von alleine durch Gewöhnung, manches durch Übung.
Was das Training angeht -ich wollte ja eigentlich nicht:)
Leinenführigkeit fängt für mich im Haus und ruhiger Umgebung an.
Wenn der Hund da schon nicht bei Dir ist, draußen schon gar nicht.
Ein wirklich guter Trainer sollte meiner Meinung nicht einfach die klassischen Methoden durchziehen;
sondern auf den Hund, Dich und die Umgebung anpassen.
Fährt der Hund denn Auto? Könnt ihr nicht erstmal in ruhiger Umgebung üben?
Klar muss das dann später auch unter Ablenkung funktionieren, aber nicht vom Fleck weg.
Versuche immer irgendwas "Schönes" mit dem Hund zu machen. Das ist wichtig für Euch Beide.