Beiträge von acidsmile

    Du kannst ja mal ein Taschentuch nehmen und sie kurz draufsetzen lassen, oder es ihr unterm Hintern schieben, wenn sie grad liegt.
    Das mit den Rüden ist eine Erziehungssache. kann auch ausnahmen dabei geben. Meine würd Rüden drauf lassen, die sie täglich sieht. Meist kam bei mir das lecken noch vor dem Anschwillen, aber dann nach 2-3 Tagen wars nicht mehr zu übersehn. Würd es als doppelt bis dreifach so groß wie der normal Zustand schätzen.

    Ansonsten isses noch ganz gut zu merken bei mir, dass meine Hündin irgendwie crazy wird. Rennt um die Rüden die sie kennt und mag wie ne irre rum. Stubst die mit dem Hintern an. Hat nen ganz irren Blick dabei drauf, so ungefähr -> :mg: .

    Na dann Glückwunsch zu deinem neuen Hund :gut: . Ich würd dir aber grad in der anfangs Zeit empfehlen einen Trainer dazu zu holen, der dir richtig zeigt auf Spaziergängen wie du deinem ängstlichen Sicherheit vermitteln kannst.

    Klar man sagt ja der Hund soll erstmal zur ruhe kommen und sich etwas einleben. Aber ich glaube grad ein Angsthund lebt sich viel schneller ein, wenn du weißt wie du auf Angstsituationen richtig reagierst. Wie Menschen o. Hunde begegnungen. Was tun wenn jemand zu aufdringlich wird? Wie richtig reagieren wenn er plötzlich Panisch wird...

    Das kann man sich in ein bis zwei Spaziergängen zusammen mit nem Trainer kurz alles mal zeigen und erklären lassen. So wird die Eingewöhnung für deinen neuen sicher leichter.

    Mal Off Topic: Kann es sein das Männer generell etwas weniger von ängstlichen Hunden halten? Weil meine Hündin fand keiner meiner Männlichen Bekanntschaften gut. Lies sich ja nicht von denen anfassen :headbash: .

    Vielleicht ändert es sich ja wenn er Erwachsen ist. Ich find Welpen total süß nur meine Hündin mag die quirligen kleinen nicht und fühlt sich genervt davon, also muss ich dann immer ausweichen bis die mal "Erwachsener" sind. Passiert nämlich auch zu oft das sich Welpenbesitzer auf den (nicht existierenden) Welpenschutz verlassen und ihre Hunde nicht zurückrufen, wenn die schon von meiner angeknurrt werden.

    Jede Medaillie hat ja ihre zwei Seiten ;) .

    Vielleicht haben die bei dir in der Straße ja auch solche Probleme oder ihre Erfahrungen und die einfach mal drauf ansprechen klärt dann schon einiges.

    Seh es genauso. Spielsachen kommen sofort in die Tasche und es wird auch nichts mehr geworfen. Ich rechne bei jedem Hund mit genau dieser reaktion die deine Zeigt. Weils ein normales Verhalten ist, welches nicht schön ist doch typisch Hund.

    Gibt aber auch viele Spiele die ihr allein mit ihr versuchen könnt. Nur etwas kreativität zeigen. leckerlies in der Wohnung verstecken und mit dem Hund gemeinsam danach suchen. Es muss nicht immer ein Jagdspiel sein.
    Oder ein altes shirt zusammenknoten und ein kurzes Zerrspiel. ZOS, Dummys, Nasenarbeit aller art.

    Mein nicht spielender Rüde apportiert seit neustem leere Toilettenpapierrollen, also steh ich statt mit Dummy mit soner Rolle auf der Wiese. Muss ja nicht immer sein was alle anderen machen :koepfler:

    Du solltest mal die Züchter fragen ob die die Sozialisation an die Umwelt, dann auch in der zeit übernehmen. Also mal mit ins Auto nehmen, mal nen kleinen Stadtbummel, wo wenig Menschen in der Stadt unterwegs sind. Mal nen kleinen Bus oder Bahn Ausflug...
    Für sowas ist das wirklich eine wichtige Zeit. Was Bindung und Erziehung angeht, das ist kein problem mit 18 Wochen.

    Allerdings hab ich es ja schon die ganze zeit gesagt, das es von einem Vernünftigen TA begleitet werden muss.
    Denn viele TA verdienen sich ne goldene Nase damit, also vorsicht!
    Zu oft ausdrücken lassen ohne Ursachen Forschung bringt nur eine chronische Erkrankung mit sich. Ich kann die bedenken verstehen. Es muss auch aufgeklärt werden. Wie gesagt es können Bakterien oder Viren dahinter stecken, die nach einer medikamentösen Behandlung ad acta gelegt werden können. Viele TA versuchen das garnicht erst und drücken einfach aus und gut ist. Sie suchen nicht nach der Ursache, so wird der Hund chronisch Krank gemacht. Damit verdienen die mehr Geld, wie einmal eine richtige Behandlung anzubieten. Am schlimmsten sind die die sofort entfernen wollen. Hab genug TA durch und bleib bei dem, der mir geholfen hat es frühzeitig zu erkennen bevor die aufplatzen und von einer OP abgeraten hat.

    So aber genug Off Topic. Es geht ja um die, die wirklich nur die möglichkeit haben Ausdrücken oder Op (also entfernen lassen)

    Welche Anzeichen seht ihr bei euren Hunden?

    :umleitung: Geht ja nicht um Hunde die mal auf dem popo Rutschen. Geht um Hunde die nen ernsten problem haben, welches schmerzhaft wird, wennn es nicht Behandelt wird. Das hat nicht jeder Hund und die Hunde wo es sich nicht behandeln lässt ist Prozentual gerechnet sehr gering. Die Hunde die keine Typischen Anzeichen zeigen ist noch geringer. Trotzdem kann es einen Sammel Threath geben, wo eben genau diese Hundehalter mal ihre Erfahrungen austauschen können, woran sie es erkennen. Eben bei den Hunden wo es nötig ist mit dem ausdrücken..

    Das schlimmste ist, wenn man die Anzeichen nicht erkennt und es nicht ernst nimmt. Die Drüsen wirklich Entfernt werden, Amputiert man dem Hund einen Teil seines eigen Geruches. zusätzliche Nebenwirkungen können sein das der Hund seinen Schlißemuskel nicht mehr kontrollieren kann, also Inkontinent wird.

    darum ist es doch besser die Anzeichen zu erkennen und einfach ausdrücken zu lassen sobald sie voll sind und die OP zu vermeiden und auch das monatliche Ausdrücken damit.

    Ich hab 2-3 Monate meist zeit. Es gibt also noch Hoffnung das es sich normalisieren könnte. Doch ich kenne mein Anzeichen und muss dann reagieren, denn aufplatzende Analdrüsen sind sehr sehr schmerzhaft und absoluter Horror für meinen Hund.

    Vielleicht versteht man es erst, wenn der eigene Hund mit panischen Blick und eingeklemmten Schwanz durch die Wohnung rennt und vor schmerzen jault.

    Mal ein neuer Bericht:
    Ausschlußdiät Funktioniert und ich schein eine gute Basis gefunden zu haben.
    Doch meine selbstgemachten Leckerlies waren nen Schuß im ofen. Reagiert er Allergisch drauf. Ich schätze es waren die 2 Eier und wart jetzt auf das Pferdeknochenmehl um nicht mehr Eierschalenpulver fürs calcium geben zu müssen.

    Das schlimmste ist ja. Er hat vor 2 Tagen ein weggeworfenes Sandwich in einem Gebüsch gefunden und am nächsten Tag waren seine Augen richtig zugeklebt. Alle Allergie Symprome waren promt wieder da. Er kotzte auch noch einen unverdauten Zwiebelring aus...

    Also bis zum Zuccini Test wird es wieder etwas länger dauern.

    Morgen überweis ich mal das Geld für meinen Dörrautomaten. Ohne son gerät werd ich in der Erziehung wohl kaum weiter kommen, so ohne Leckerlies die er toll findet :sad2: .

    Man muss es ja als Krankheit sehen. Die zu Behandeln gilt!

    Einfach sinnlos Analdrüsen ausdrücken birngt nichts. Denn die Analdrüsen gewöhnen sich praktisch dran und "erschlaffen" können sich also nicht mehr von allein entleeren wenn es zu oft ausgedrückt wird.

    Darum ist eine gute absprache mit dem TA sehr wichtig. Man geht nicht einfach hin und läst es ausdrücken.

    Es steckt etwas dahinter, das es passiert ist, dass sie sich nicht von allein ausdrücken können. Wie gesagt bei mir war es eine Jahrelang unentdeckte Futtermittel Allergie. Wo der Stuhlgang kein Durchfall war sondern normal aussah, doch zu weich war.
    Es kann unterschiedliche Gründe geben und man muss es herausfinden. Denn es ist quasi eine Krankheit. Die Behandlung benötigt und eine Kontrolle und absprache mit dem Tierarzt benötigt.

    Lässt man es nicht ausdrücken sucht sich das sekrät seinen Weg. Es ist sehr schmerzhaft für den Hund. Ich griff mitten in der Nacht mal zu einer rasierklinge und setze sie an der Schwellung an, damit das Wundsekrät abfließen konnte. Denn meine Hündin drehte fast durch vor schmerzen und ich fand niemanden der mich mitten in der Nacht zum TA fahren wollte. Das sekrät fließte ab und 30 Minten später schlief sie Schmerzfrei ein.

    Man muss es behandeln und ausdrücken lassen. egal was eine THP da sagt. Doch viel wichtiger ist es die Ursache zu finden und die Anzeiche zu erkennen um nicht sinnlos ausdrücken zu lassen. Denn sonst muss man es jeden monat machen lassen.

    Findet man früh genug die Ursache braucht man meist nur noch zur Kontrolle und zum abtasten zum TA. In vielen Fällen sind Bakterien oder Viren Schuld daran. Die wie gesagt Behandlung vom TA brauchen. Es lohnt sich auch zu mehreren Tierärzten zu gehen, denn alle haben unterschiedliche Erfahrungen damit.

    Wenn man ein Anzeichen für sich aber gefunden hat braucht man nicht Monatlich hin, sondern nur sobald das Anzeichen da ist. Bei mir meist alle 3 monate, manchmal mehr manchmal weniger. In der zwischenzeit drückt es sich noch von allein (teilweise) aus, also brauchen wir es nicht monatlich.

    Edith: seht es nicht als lapidare Dinge ab die ne THP behandeln könnte. Es handelt sich oft um Bakterien/Viren, Krankheiten, Allergien ect die dahinter stecken. Vielen Tierärzten fehlt sogar die Erfahrung damit, also lieber mehrere Meinungen einholen.
    Viele Tierärzte wollen sich auch einfach ne goldene Nase damit verdienen, für die 1 Minute Behandlung über 10 Euro verdienen... Am besten noch jeden Monat vorsorglich vorbei kommen... vielleicht muss auch sofort in der selben Woche noch eine Op gemacht werden die dann 900 Euros kosten kann. Also vorsicht damit und den richtigen TA finden, der wirklich helfen will.

    Ein Hund stirbt nicht daran. Darum wird gerne mal die Ursachenforschung vernachlässigt und nur Geld rausgeschlagen.