Beiträge von acidsmile

    Es kann auch helfen, wenn man dann etwas Schauspielert

    Ehrlich gesagt, ist das eigentlich das fatale in meinen Augen. :ka:

    Du kannst eventuell einen anderen Menschen damit täuschen.

    Aber einen Hund kaum!

    Naja, ich als Mensch rieche halt sowieso nichts wichtiges aus der Luft raus. Meine Tiny ist ein Nasentier, da geht viel über Geruch. Auch stellen zeigen, wo sie mal hin schnuppern soll(Ich erkenne die stellen mit den Augen, aber das weiß mein Hund doch nicht, ob ich es durch Sicht oder Geruch erkannt habe). Oder Geruch als Belohnung einsetze. Und Arbeiten mit Geruch, gehört sowieso dazu.
    Meine Spitz-Labi Hündin war ein Hund fürs Hören. Für sie hab ich dann beim nachschauen eher Mitgelauscht, bevor es mein "Ist ok" gab. Oder hab die Geräusche die zu hören waren benannt. Aber wie beim Geruchsinn ist mein Hörsinn im vergleich zu Spitzohren natürlich ein Witz. Trotzdem wurde meine Bewertung der Situation="ist ok" akzeptiert.
    Wahrscheinlich würde ich einen Hund, der mehr auf Sicht geht, Sichtreize aktiver zeigen und das mehr nutzen. Mit dem Hund viel mehr gemeinsam Beobachten gehen.
    Mit Schauspielern mein ich, das ganze Tun als höher zu bewerten als es für einen persönlich tatsächlich ist. Beobachte ich mit meinem Hund zusammen etwas, dann bin ich mit dem Kopf dabei, selbst wenn mich der Reiz den wir beobachten nicht ernsthaft Interessiert und glotz dann nicht, während mein Hund beobachtet aufs Handy.
    Wenn ich für den Spitz Mix gelauscht hab, hab ich auch wirklich kurz gelauscht. Und das Schnuppern für Tiny nimmt sie auch wahr und akzeptiert meine Einschätzung auch.

    Ich hab einfach gute Erfahrung damit gemacht, zu nutzen, was den Hunden wichtig ist :ka: .

    Mein Rüde mit Deprivationsschaden hatte auch ein Fiepen als Hintergrundgeräusch. Bsp. wenn ich in einem Zimmer Möbel umgestellt hab, dann hat der einfach 1 bis 2 Tage darauf ein fiepsen von ich gegeben, bis der seine Stresshormone von der Veränderung abgebaut hatte.
    Neben dem neurologischen Stressfiepen, war der aber auch ein gesprächiges Kerlchen.
    Bei dem war der Gamechanger, ihm das Laut sein auf Signal beizubringen. Anschließend das Still sein auf ein extra Signal beizubringen. (Also auch bei dem, kein normales Abbruch Signal)
    Hat natürlich nichts bei den Stressgeräuschen gebracht. Aber normales Laut sein, ließ sich damit abbrechen/reduzieren.
    Der durfte beim Arbeiten auch als Verweisform Bellen. Fand der Klasse.
    Mit dem konnte man sich auch "unterhalten". hat man selbst "Wuuh, wuuh, wuuh" gemacht, Antwortete er mit ähnlichen Geräuschen in ähnlicher Intensität :lol: . Also der bekam ganz viel Raum, wo Gesprächigkeit ok und sogar gewollt war.
    (Auch wenn mich das stressfiepen zu tiefst nerven konnte und ich jetzt richtig froh, über meinen leisen Labrador hier bin).
    Dagegen zu arbeiten, wäre falsch gewesen. Bzw. hat nicht funktioniert. Stand mir mit dem Dauerjammernden Hund auch mal 2std. die Beine in den Bauch :bindafür: .

    Bellen ist es weniger, da haben wir den Zwerg für. Fiepen, wuhuhuuuuu, .... jodeln halt.

    Ja, Colliezei macht er auch ganz gerne. Wenn er im Haus bellt, weil draußen irgendwo ne Amsel pupst, funktioniert mein Abbruch. Evtl kommt dann noch ein bisschen Gemaule und dann legt sich der unverstandene Collie schwer seufzend danieder

    Vielleicht ist das auch eine kleine Stellschraube. Ich hab mir früher durch meine Spitz-Labi Hündin angewöhnt, sie ernst zu nehmen. Damit sie sich nicht unverstanden fühlt und nochmal ne schippe drauf legen muss. Da gab es keinen Abbruch, sondern ein "Ist ok" und im Zweifelsfall bin ich kurz zur Haustür, oder zum Fenster gucken gegangen. Es kann auch helfen, wenn man dann etwas Schauspielert und schnuppert in Tür oder Fenster Richtung :tropf: . Für meine frühere Hündin hätte das keine Bedeutung gehabt, aber bei Tiny(deren Geruchssinn ihr wichtigster ist) geht sofort die Anspannung fürs draußen weg, wenn sie mitkriegt, dass ich auch mal geschnuppert hab.

    Vor kurzen ist uns im Dunkeln eine Katze mit einem Glöckchen um den Hals, paar Meter vor uns aus einer Haustüre über den Weg gesprintet. Auch hier gabs keinen Abbruch, sondern nur unser "Warte!" Ich musste selbst erst mal verstehen, was das überhaupt war und dann gab es ein "Ist alles ok". Ich mein, selbst ich stand verdattert da, da darf mein Hund genauso überrascht und als Beutegreifer auch Angespannt bis in jede Haarsitze sein. Aufgelöst hab ich die Anspannung anschließend mit ner kurzen Unterordnungseinheit. 100% exakt in die Grundposition setzen, richtig zu meinem Bein, nicht irgendwie schief sitzen und dann kurz schönes Fuß laufen. Dann switcht sie in ihren Arbeitsmodus und ist automatisch wieder Klar in der Birne und weiß was zu tun ist und hängt nicht mehr im Luftleeren Raum, mit ihrer Anspannung(Die Katze bimmelte mit ihrem Glöckchen ja auch noch durch die Dunkelheit).
    Weil da greift 1. unser Dummy Training. Mit hoher Anspannung an meinem Bein sitzen, während Beute Reize vorhanden sind und trotzdem nicht los laufen dürfen, kennt meine daher.
    2. Mein Eigensinniges Mädel hat übers Dummy Training auch möglichst viele Erfahrungen sammeln dürfen, dass ihre Eigensinnigkeit keinen Erfolg bringt. Sie ist schon ganz oft ohne Freigabe losgelaufen und ging suchen. Und darf so lernen, dass sie dann nichts findet ohne Zusammenarbeit. Aber dafür brauchst du einen Erfahrenen Trainer, der dir dann eben Hilft dass Luzi durch Eigensinnigkeit tatsächlich keinen Erfolg hat. Hunde können auch das richtige, durch Misserfolge lernen. Es muss nur richtig und gut platziert sein. Da brauchst du Hilfe bei.
    3. Man lernt auch den Arbeitsmodus, also die hohe Anspannung zu beenden und das anschließende runter fahren.

    Darum würde ich dir auch Hundesport mit Trainer empfehlen. Die haben Übungen für ihren Sport, um den Gehorsam auch in hohen Erregungslagen zu festigen.
    Richtig zuhören baue ich auch übers Dummytraining auf. Aktuell sind wir da durch die letzte Zyklusphase wieder sehr weit am Anfang. Meine kleine gehört ja zur Sorte "Laufende Läufige Hündin", Unter ihren Hormonen hat die einen richtigen Dickschädel und nutzt jede Möglichkeit Eigenständig zu handeln. Bsp. Ich Pfeife den Stopppfiff und sie bleibt auch stehen. Guckt aber nicht zu mir, sondern schaut sich um und entscheidet selbst in welche Richtung sie abbiegt. Bisher hab ich meine kleine in den Ruhephasen zwischen den Zyklen immer wieder gut in die Spur bekommen. Aber ohne Regelmäßiges gutes Training, kriegt man sein Niveau nicht gehalten und das richtige Verhalten bleibt nicht richtig gefestigt. Normal war meine kleine während des Zyklus für ca. 3 Monate aufgrund ihrer Manisch-Depressiven Mentalität und ihrem Unwohlsein dann meist kaum noch Trainierbar. Hab mir immer den halben Arm rausreißen müssen, um das Lethargische Ding in den Arbeitsmodus zu kriegen :tropf: .
    Und das sie nicht mehr über vernünftige Arbeit ausgelastet war, hat man dann auch im Alltag ganz deutlich gemerkt. Da zeigen sich plötzlich Verhaltensweisen, die man sonst nicht hat. Wegen dem Hormonchaos, hatte ich immer 2 Hunde in einem. Zyklusphase: Ganz enge Führung, viel Korrektur, auf vieles Daumen drauf haben, Monatelang Verdauungsprobleme was sich nochmal ganz arg aufs verhalten auswirkte und Training war nur an guten Tagen möglich. Statt 3 oder 4 mal die Woche, nur noch 1mal oder auch gar nicht und oft nur auf Welpen Niveau um neben der strengen Führung schöne Erlebnisse zu sammeln.
    Und dann die Zyklus Ruhephase: Gesundheitlich wieder Top! Die Pfoten fest auf dem Boden, Trainingsfortschritte werden stetig gemacht und dies wirkt sich auch auf den Alltags Gehorsam aus. Die Leine wird täglich mehr zur reinen Deko am Hund.
    Meine kleine ist ja nun Kastriert, das Hormonchaos beendet und jetzt heißt es richtig Fleißarbeit, mehrmals die Woche gescheit zu Trainieren. Mein erstes Ziel ist zurück aufs Niveau zu kommen, wo wir vor dem letzten Zyklus waren.

    Wahrscheinlich würde Hundesport, wo du dich richtig mit auseinander setzt euch wirklich Helfen.
    Wenn du Dummytraining machen willst, mach es lieber mit einem gescheiten Trainer. Ich kann mir kaum Vorstellen dass du bei Luzi, von deinem eigenen Garten Dummy Training, jemals das Niveau erreichst, wo du Luzi über eine Wiese schickst, während 30m entfernt die Hasen hoppeln. Mit einem Trainer zusammen, glaube ich dass du das Niveau mit Luzi aber sehr wohl erreichen kannst. Und das auch schon in den nächsten Jahren wenn ihr Fleißig seit. (Zeitdauer bezieht sich auf ein "100%, Der macht das und kann das!" und nicht "Daumen drücken, dass er die Hasen nicht sieht")

    Aber auch andere Sportarten stärken die Zusammenarbeit, das Zuhören, den gehorsam und auch das wieder runter fahren lernen.
    Und Gesundheitlich musst du unbedingt alles abchecken.
    Beim letzten Zyklus wars ganz schlimm bei meiner kleinen, mit der Übelkeit und dem gesamten Unwohlsein und ich hab die teils kaum wiedererkannt, so Reizoffen, Impulsiv und kaum ansprechbar. Vom Streber Labi war da nicht mehr viel zu erkennen.

    Wir schlenderten im Dunkeln, für die letzte Löse Runde auf einer Wiese entlang. Ich musste Tiny dafür extra aus dem Körbchen werfen, weil sie eigentlich schon Schlafen wollte. 3m entfernt von uns stand eine Haustüre offen. Nicht unbedingt ungewöhnlich. Plötzlich kam irgendwas kleines dunkles, mit Glöckchen um den Hals aus dieser Tür gesprintet und bimmelte quer über die ganze Wiese. Meine Tiny so " :shocked: wtf ist das?" Ich auch so" :shocked: Hund, oder Katze? Kommt es zurück, oder läufts wohl weiter?" Das Bimmelnde Tier blieb dann auf 40m Abstand stehen und wir schauten uns an. Wobei die Augen von dem Tier durch meine Taschenlampe in unsere Richtung leuchteten, wie Scheinwerfer. Katze also!
    Tiny mit richtig Anspannung und Puls, war dann definitiv wach. Hielt aber Brav die Füße still und kam auf Signal dann auch ins Fuß. Häufchen machen, hatte sich dann allerdings erst mal erledigt :lol: .
    Eine Katze, die mit einem Glöckchen um den Hals durch die Nacht rennt, hatten wir noch nie. Dafür hat meine kleine gut auf die Situation reagiert.

    Sie sieht den Reiz vorher, wird dann auch immer angespannter bleibt aber noch ruhig und wenn der Reiz direkt auf unserer Höhe ist "explodiert" sie kurz und springt einmal in die Leine und bellt/keift/knurrt einmal kurz. Sie lässt sich dann aber auch immer recht schnell abbrechen und zum Beispiel ins Sitz bringen. Das dauert wirklich immer nur ein paar Sekunden. Aber es ist mir manchmal soo unangenehm. Wir haben auch schon den einen oder anderen doofen Spruch bekommen.

    Von mir würdest du auch einen Spruch bekommen. Zwar Freundlich, aber ich erschreck mich immer total doll, wenn Hunde das so machen. Ich würde mir eine Vorwarnung von den Haltern Wünschen :sweet: . Sowas wie vielleicht "Nicht erschrecken. Meiner pöbelt gleich, wir Üben noch".
    Vielleicht Hilfts ja auch Acy, wenn sie deine Freundliche Kontaktaufnahme mitbekommt und sieht, du klärst die Situation schon längst.
    Vor allem, wenn ich mich zu Tode erschrecken und einen Hüpfer zur Seite mache, dann erschreckt sich meine Tiny entweder mit mir mit. Oder sie Schaut mich an, als würde sie sagen wollen "Keine gute Vorbildfunktion von dir :no: ".

    Die Geschichte ist Subjektiv nacherzählt. Vielleicht war der Hund etwas länger weg und spielte nicht im Schlamm, sondern Jagte vollgepumpt mit Adrenalin irgendeinem Wild Tier hinterher...
    Es dürfte ja auch irgendeinen Grund gegeben haben, weshalb die Hunde 25 Minuten angeleint durch den Wald stiefelten, obwohl ja offenbar keine Leinepflicht ist.
    Dann ableinen, weil man sicher ist, der Hund fokussiert sich auf die Wasserstelle, klingt für mich eher nach den typischen: 99% ist mein Hund abrufbar... die anderen 1% =Hoffen wir dabei passiert nie was gefährliches.

    Aus dem Bauchgefühl her, würde ich es vorsichtig als Beschwichtigungsgeste Interpretieren. Aber es kommt auf das gesamt Bild an. Liegt der Hund auf dem Rücken und räkelt sich genüsslich, ist total locker und positioniert sich eventuell so, dass ihr bestimmte Stellen besser erreicht?
    Und würde der Welpe auch ein Spielzeug zum dran nuckeln nehmen, oder wirkt es so, als würde der Welpe die Hand festhalten wollen? im Sinne vom stoppen.
    Etwas in den Fang nehmen, kann auch helfen Stress abzubauen. Also das euer Welpe noch Stress mit dieser Nähe hat, wäre auch möglich.
    Viele Hunde sind von klein auf, noch gar nicht so verschmust. Oft Entwickelt sich das erst mit der Zeit :thinking_face: .
    Frag auch mal beim Züchter nach, ob der Welpe im Familienverbund ein Kuschelhund war und sich da auch Streicheleinheiten abgeholt hat, oder eher sofort davon geflitzt ist.

    Am besten wäre ein Video, möglichst bevor ihr anfangt zu streicheln und dann wie sich das mit dem, auf den Rücken werfen und Nase Kräuseln so Entwickelt.

    Meine Tendenz ist eher pessimistischer mit sowas umzugehen. Ihr kennt euch nach den kurzen Zeit einfach noch nicht gut genug. Deine Beobachtung ist richtig gut.
    Es ist möglich das euer Welpe das noch total ätzend findet, so angefasst zu werden. Und dann das streicheln aufzuhören würde helfen dem Welpen mit euch mehr Vertrauen aufzubauen.
    Wenn man sich besser kennt, dann werden die Signale auch deutlicher und man kann es besser einschätzen.
    Andererseits ist es auch ok, wenn ein Welpe von klein auf lernt, etwas Still zu halten wenn an ihm rumhantiert wird. Für alle zukünftigen Pflegemaßnahmen, Krallen schneiden, Bürsten, Zecken ziehen, festhalten beim Tierarzt...
    Also schaden tut ihr eurem Welpen nicht, wenn IHR euren Welpen dann trotzdem ein wenig krault, oder die Hand noch dran haltet.
    (Bei Fremden Personen würd ich da mehr ein Auge drauf haben. Damit euer Welpe lernt, dass ihr ihn auch schützen könnt)

    Mir fällt auch noch das Niesen ein. Der Hund muss dabei nicht immer Niesen, aber die Nase kräuselt sich trotzdem und die Vorderzähne blitzen auch hervor. Kann Aufregung(positive), oder Beschwichtigung hinter stecken.
    Meine Ersthündin hatte das Niesen von meinem Bruder Konditioniert bekommen :face_with_rolling_eyes: . Weil er sie immer beim begrüßen hochgepusht hat und sofort wildes Toben mit ihr anfing. Irgendwann hat sie das Nase Kräuseln und immer knapp vorm losniesen gemacht, sobald er eine bestimmte Handbewegung und Ansprache in ihre Richtung machte. Das hatten die beiden irgendwann als ihr Spiele Ritual und war okay so.

    Retriever sind ja immer eher Maulaffin und es könnte sein, dass das Zahnfleisch bei eurem schon anfängt zu jucken, wegen der neuen Zähne. Ihr müsst euch einfach entscheiden, ob ihr an der Hand oder dem Arm Angelutscht werden wollt, oder nicht. Rechne eher damit, dass euer Hund damit nicht von allein aufhören würde, wenn ihr es erduldet.
    Meine Labi Hündin nuckelt bei mir eher nicht an den Händen oder Armen. Mein Kind erlaubt es aber und bei ihm schlabbert sie schon viel. Hunde können auch unterscheiden, bei wem sie was dürfen und bei wem nicht.
    Dieses Maulaffine ist keine Vorstufe zum beißen eigentlich bei Retrievern. Du siehst dann auch an der Körperhaltung, das alles locker ist und wackelt.
    Es sei denn, der Hund ist dabei ganz angespannt und steif und fixiert euch mit dem Blick dabei. Das würde bedeuten "Finger Weg von mir!! Letzte Warnung!"

    Bei mir Pausiert zum Glück meine Spiele kaufsucht. Mein Pile of Shame ist seit diesem Jahr nicht mehr weiter angewachsen!
    Da bin ich wirklich Stolz drauf.
    Dafür suchte ich Ark wie Blöd. Hab die neuen Pyromanes in fast allen Farben. Hab auch schon Männchen in Schwarz :bindafür: .

    Vielleicht gerade, weil er so Cool mit den Ladys umgeht.
    Meine Erst Hündin war auch total wählerisch. Den Großteil aller Rüden fand sie überflüssig, selbst während der Läufigkeit. Aber die Coolen Rüden, die ihr nicht nachgestellt haben und immer eher desinteressiert wirkten :smiling_face_with_sunglasses:, mit denen musst ich Sau gut aufpassen, wenn dann die Läufigkeit anfing.

    Daumen sind gedrückt, für die Untersuchung.

    Mit meiner Erst Hündin kann ich mich an ein starkes nachlassen, im Sommer Erinnern. die hatte immer Energie für 10 und mit 6 Jahren lag sie dann plötzlich nach paar Runden rennen Hechelnd auf der Wiese. Bei ihr half es vom Fertigfutter aufs Barfen umzustellen und allgemein mehr auf die passende Ernährung für sie zu achten. Die blieb bis ins Alter Fit. Ihr war ihr Alter nie wieder anzumerken. Vielleicht hatte sich mit 6 Jahren einfach der Stoffwechsel Alters Bedingt geändert bei ihr :ka: .

    Meine Tiny war ihr erstes Lebensjahr extrem Hitze empfindlich. Wie es dann jetzt nach der Kastration wohl wird, muss ich noch abwarten. Ich kann mir aber auch Vorstellen, dass sich der Stoffwechsel verändert und wir hier und da, dass Futter anpassen müssen. Sie hat sowieso eine Neigung, zum Speck ansetzen und da denk ich über Anteile durch Futterzellulose nach.
    Aber bisher ist alles noch normal. Glaube ich würd im Zweifelsfall lieber eine Ernährungsberatung mal mit drauf schauen lassen, wenn sich der Stoffwechsel doch arg zu verändern scheint. Die Schilddrüse kann nach einer Kastration ja auch manchmal Probleme machen.
    Letzte Woche Montag vor der Kastration, hüpfte meine Tiny bei 30 Grad noch für 1 Stunde Dummytraining fröhlich rum. Schwamm sicher 30 Minuten durch einen Fluss und ging danach noch einer älteren Hündin, die im Schatten ihre Ruhe haben wollte auf die Nerven, mit ihrer Energie.
    Wenn meine kleine sich also plötzlich nach einer eigentlich "kurzen" Runde hechelnd in den Schatten werfen würde, würde mich das auch stutzig machen. Finde das passt nicht, wenn ein Fitter Hund plötzlich so einen Leistungsabfall bekommt.

    Ich bin mir halt echt nicht sicher, ob das von Hennings Seite ernst ist. Es war von Anfang an sehr viel Dynamik drin und beide Hunde waren super interessiert und wollten an der Leine hinziehen. Aber kein Knurren und sonst was. Und dann sind wir uns ein paar mal entgegen gekommen und beide Hunde wollten ziehen und ziehen, bis sie irgendwann auch mal gebellt haben. Ich bin mir nicht 100% sicher, ob das territorial ist, Rüdenunverträglichkeit oder reiner Frust.

    Vielleicht noch der Hinweis: Wir sehen uns wenn, dann nur auf der Morgenrunde. Die beiden hatten noch keinen direkten Kontakt.


    Edit: Der andere Hund wirkt auch noch jünger (bzw. Hennings Alter). Das ist für mich auch so ein 50:50 Frust/Geprolle

    Die Riechen sich aber ständig und überall, wo sie langgegangen sind. Nicht nur, wenn der andere kurz vorher da war, sondern über lange Zeiträume. Die brauchen sich nicht sehen zu können, um sich nicht riechen zu können. Die können auch ohne Kontakt wunderbar Aggressionen gegeneinander aufbauen.
    Wenn es da um Territoriale Themen geht, würd ich die nicht zusammen laufen lassen. Aber selbst mal schauen, wie viel Revier markieren, passiert auf der eigenen Runde vom Hund?
    Wenn der andere aber ein Junger Rassetypischer Labi ist, könnte das einfach Frust sein bei dem. Wenn die dann zusammen spazieren gehen, könnte Henning merken, dass der nicht so Ernst zu nehmen ist und das Thema wär vermutlich aus der Welt für euch.
    Kommt Henning denn mit Fiddeligen Hunden die etwas Hyper sind zurecht, oder kriegt er da eher die Krise? Sonst mögen die sich nach dem Spaziergang hinterher, noch weniger wie vorher.
    Gibt aber auch Labis, die nicht ganz so Rassetypisch sind und auch Territoriale oder Ressourcen Themen haben. Dann könnts zwischen den beiden knallen, wenn man denen erlaubt selbst zu Regeln :thinking_face: .

    Das Junge Labis unter 2 wegen anderer Hunde in der Leine hängen, sehe ich hier ganz oft bei uns. Wegen Tinys Hormon Geschichten hätte ich da zu Rüden aber auch niemals Kontakt zugelassen. Weils eben ein Erziehungsthema ist, wenn die so sind.
    Und ich kenne es bei denen auch so, dass die sich eben nicht nach einiger Zeit beruhigen und runter fahren, sondern sich immer weiter rein steigern, wenn die den Besitzer Ignorieren.
    Also es würde auch nach 5 oder 10 Minuten dann nicht besser werden, sondern nur frustiger.
    Darum würde ich fast vermuten, dass die in der Erziehung noch nicht soweit sind und der armen anderen Hundehalterin dann auf dem ganzen gemeinsamen Spaziergang lediglich der Arm länger gezogen wird :thinking_face: .
    Wenn der Hund gut ansprechbar ist, aber aus der Junghunde Dynamik noch selbst auflöst und bissel rumkaspert, okay. Sich aber korrigieren lässt und dann wieder hört, sogar besser. Dann kann das was werden.
    Aber wenn der gar nicht ansprechbar ist, dann brauchst euch das nicht antun. Dann ist der Erziehungsstand noch Meilenweit davon entfernt mit Fremdhunden gemeinsam Gassi gehen zu können. Außer ihr wollt, dass die Hunde das unter sich klären und Henning mal den jungen Labi erzieht :face_with_rolling_eyes: