Beiträge von acidsmile

    Hab noch den Tip zur längeren Schleppleine.

    Mein Rüde ist zwar nen Vorsteher, von daher isses leicht das zu erkennen.

    Die Hauptmerkmale sind, die Ohrstellung, die Schwanzstellung und manchmal kneift der auch die Augen zusammen, dann sieht die Stirn etwas gerunzelt aus. Die Schnautze geschlossen so kann er besser riechen.
    Eine Pfote angehoben, oder komplett wie "eingefroren".

    Manchmal kannst es auch an der Blickrichtung merken. Also der Hund bewegt sich normal, guckt plötzlich woanders hin, verharrt in der Bewegung ne Sekunde und Prescht los.

    Huhu,

    hört sich vielleicht Frech an, aber ich finds gut das du den Hund abgeben willst. Meine Hündin war auch von Welpe an ängstlich und ging nur mit eingezogenem Schwanz raus. Das ganze hat mehrere Jahre Training gebraucht. Mehrere Stunden täglich. Man muss sich auf so einen Hund voll und ganz einlassen, braucht auch einen Trainer als Ansprechpartner der sich mit ängstlichen Hunden auskennt...

    Deine Tochter wird gebissen, dein Mann mag den Hund auch nicht. Dir wird schon von deiner Familie aus Steine in den Weg gelegt, das du den Hund nochmal Resozialisierst bekommst. Nur deine Familie geht ganz klar vor!


    Such dem Hund ein schönes zuhause, hab kein schlechtes Gewissen.
    Achte drauf, das der Hund zu Menschen kommt die sich mit ängstlichen Hunden auskennen. Vorallem auch Zeit und Lust haben wieder einem ängstlichen Hund Selbstbewusstsein und Lebensfreude zurück zu geben.

    Kann dir nur den Tip geben: Dran bleiben, du erwartest zuviel in zu kurzer Zeit!!
    Ruhig noch solang die Pubertät mitspielt die Schlepp einfach dran lassen.

    Wielang hast du denn immer das Schleppleinen Training gemacht? Nala ist ja erst 8mon. da kannst du ja noch garkein längeres Schleppleinen Training gemacht haben. Dazu mit der Pubertät, da wird gerne mal schon erlerntes vergessen.

    Mein Rüde war 6mon durchgehend an der Schlepp bis das die erste Erfolge gezeigt hatte beim Jagdtrieb, nur der ist schon lange aus der Pubertät raus gewesen.

    Kann dir auch das Gegenteil berichten. Bei meiner Hündin hab ich wegen den Analdrüsen angefangen zu Barfen. Musste trotz Barf anfangs noch jeden Monat ausdrücken, aber es hat sich soweit wieder gebessert, das die bald 1 Jahr schon nicht mehr ausgedrückt worden sind. Und gibt auch keinerlei Beschwerden mehr deswegen.

    Also selbst wenn du jetzt etwas drauf achten musst, mit Barf bist du so flexibel das du das Futter genau so Einstellen kannst wie es nötig ist um volle Analdrüsen zu vermeiden.

    Du kennst ja jetzt den Namen von dem Kerl. Wenn du den das nächstemal mit den Hunden siehst und die laufen unangeleint oder ohne Maulkorb rum, dann ruf einfach bei der Polizei an und frag nach. Wenn die dir sagen der hat Auflagen dann sollen die schnell nen beamten hinschicken der abkassiert.
    Gegen Auflagen verstoßen kostet doch richtig Geld mein ich oder?

    Die Vorbesitzer von meinem Pointer-mix... Rüden dachten sich sicher auch mal, der sieht schick aus. Bis die den dann ausgesetzt hatten...

    Vom Charackter her ein sehr sehr Sensibler Hund, der sehr sehr schnell Hochfahren kann, was dann in Stress ausarten kann und zu übersprungshandlungen Führt.

    Versucht man den mit Hau-drauf Methoden zu bändigen geht der Aggresiv nach vorn und greift an.

    Anfangs Zeit drehte der vorm Gassi gehen so Hoch, war direkt wenn er wusste es geht raus in nem Jagdrausch, die Übersprungshandlung war in die Hand beißen oder der ganze Hausflur wurd erstmal zusammen gebellt.

    In die Stadt gehen macht wegen der Tauben echt keinen Spass.

    Beim Gassi gehen muss man sich damit abfinden, dass man nicht der Nabel der Welt ist für den Hund, sondern der lieber sein eigenes Ding macht und man eben nur das anhängsel am ende der Leine ist.

    Leinenführigkeit ist bei Hunden denen Gerüche und Spuren wichtiger sind wie Leckerlie oder HH eine richtige Herausforderung.


    Kurz gesagt, kein Hund mit dem man es leicht hat. Sondern einfach nur Arbeit, Arbeit und nochmehr Arbeit. Ist die Sache mit Erziehung erstmal einigermaßen im griff heißt es noch mehr Arbeit.
    Denn man muss dem Hund Dinge beibringen die ihn Auslasten. Erst dann fängt son Jäger an auch mal an Spass zu machen und wird zu nem tollen Hund auch in nem Nicht Jäger Haushalt.

    Zitat

    Ja es ist möglich und geht über die klassische Konditionierung nach Pawlow mit viel Gefahrenabwehrmanagment. Sprich dem Angstauslösenden Reiz mit etwas positivem verbinden und darüber eine Duldung zu erreichen und dann eine Alternative zu etablieren.

    Weiß ja nicht obs wirklich passt, aber mein Rüde hatte ja auch durch Gewalt Erfahrung für sich die Methode des Knurrens und Beißen gewählt.
    Man Faste ihn an und es wurd geknurrt. Im Grunde lief das so ab wie in dem Zitat. Es wurde ein leckerlie angeboten und leicht berührt. Sobald der stock steif da stand oder Knurrte wurd er weggeschickt. Irgendwann wurden berührungen immer mehr geduldet. Gleichzeitig lernte er das er sich zurückziehen kann.

    Im Grunde Funktioniert es, nur würd ich keine Kinder zu dem lassen, weil die nem Hund der sich zurückziehen will nachlaufen könnten.
    Der ist zwar mitlerweile nen Knuddel-Knutsch Hund geworden, nur die möglichkeit des Rückzuges muss da sein. Manchmal zieht der nur den körperteil weg, den er nicht angefasst haben will, darum lass ich auch Erwachsene nur unter meiner aufsicht an den ran.

    Zitat


    Ich glaube, wenn wir nicht getrennt füttern würden (und auch darauf acht hätten, dass Mara tunlichst erst nach Laya bekommt und diese dann so lange getrennt sind, bis Mara nicht mehr nach Futter riecht), bekäme Mara überhaupt nichts ab.
    ToriW! :)

    Die Futterrangfolge hat nichts damit zu tun.
    Meine Hündin ist genauso verfressen wie deine Laya und wollt meinen Rüden als er hier neu war schon Masakrieren.
    Geholfen hat nur meine Hündin komplett einschränken. Sie sofort abblocken, wenn sie den Rüden schon Fixiert hat, beim Verfolgen sie sofort auf ihren Platz schicken. Gemeinsames Füttern üben und meiner Hündin den Weg zum Rüden versperren und bei richtig gezeigtem verhalten ein Leckerlie geben. Richtiges Verhalten war mich angucken und sich an mir Orientieren. Falsches Verhalten war Rücken Haare aufstellen und Rüden fixieren, dafür wurd sofort geschimpft und sie demonstrativ etwas nach hinten gedrängt, damit sie das Fixieren aufhört.

    Jetzt grad Knabbern die nebeneinander an nem Knochen. Meine ist ein Spitz-Labby Mix und denkt mehr mit dem Magen wie mit dem verstand.

    Das schaffst du sicher auch, zieh nur eine klare Grenze(*g* sogar Wort Wörtlich gemeint). Meine hats mit 7 Jahren noch gelernt.

    Zitat


    Woran erkenne ich denn, dass sie an etwas Besitzansprüche stellt? Aus der allgemeinen Beobachtung heraus würde ich spontan sagen, dass sie alles anderen überlässt (nur eben das Fressen anderen Hunden nicht).
    Das mit dem Napf und Kühlschrank leuchtet mir aber ein.
    Wie bringe ich ihr bei, dass diese Sachen nicht ihr gehören und sie die nicht anderen Hunden gegenüber zu verteidigen hat?

    es gibt Hunde die verteidigen ihr Spielzeug vor anderen Hunden bis aufs Blut und welche ihr Futter. Manche verteidigen auch beides.
    Wenn ein anderer Hund bei euch zu Besuch ist und sie diesen schon nicht aus den Augen lässt und vielleicht ab und zu mal den Weg versperrt, dann musst du schon eingreifen! Sie sofort abblocken und wieder auf ihren Platz schicken.
    Du bestimmt wer sich wie und wo in der Wohnung zu Bewegen hat.
    Laya hat da nichts mehr zu melden, wenn du bestimmst sie hat auf ihrem Platz zu bleiben, weil du weißt es könnte zu aggressionen kommen, weil der andere Hund zu nah am Kühlschrank steht, dann wird Laya notfalls mit einer Hausleine gesichert und festgebunden. Sobald die aufsteht, gehst du sofort hin und schickst sie wieder in den Platz.

    Zitat


    Das machen wir schon (von Anfang an). Sie erhält ihr Futter sowieso nie einfach so. Sie muss eine Übung machen oder warten usw. Hier gibt es nie Probleme, manchmal traut sie sich dann sogar gar nicht mehr ans Fressen ran und wir müssen sie fast schon überreden.
    Seit einigen Tagen gebe ich das Futter nur noch aus der Hand. Habe gelesen, dass ich dadurch der "Ressourcenverwalter" werde und sie das dann auch mit "Ich darf nicht an irgendwelches Essen." verbindet.
    Was sagt Ihr dazu?

    klasse das mit dem Futter aus der hand, das macht es Laya auch leichter zu verstehen das sie keine ansprüche auf essen und deren Lagerorte hat.
    Was auch hilft um die Frusttolleranz zu erhöhen, ein leckerlie auf den Boden und dieses wirklich sehr sehr lange verbieten. Früher oder Später zeigt ein verfressener Hund Stress symptome. Musst immer die zeit stoppen und bevor sie gestresst ist es ihr dann geben und immer die Zeit erhöhen.

    Zitat

    Was ist das? (Sie hat zum Abreagieren ein Seil und Bälle rumliegen. Wollten ihr damit Alternativen bieten, aber scheint nicht zu helfen.)

    http://media.zooplus.com/bilder/kong/cl…g_classic_1.jpg das ding wird mit Joghurt und anderen Leckereien die dazu passen gefüllt und in der Tiefkühltruhe wird das ganze eingefroren. Damit schlägst du 2 Fliegen mit einer klappe. Laya ist verfressen und wird sich drüber hermachen und sie hat ne super Beschäftigung. Gibt hier im Forum auch Eiskong rezept Ideen, nur die Such funktion benutzen :smile: .

    Zitat


    Kannst Du das mit dem "Nein" nicht verstehen etwas genauer erläutern?
    (Wenn ich "Nein" sage, hört sie mit dem, was sie gerade gemacht hat, auf. Meinst Du, dass das nur ein Befehl für den Moment bei ihr ist, aber eigentlich ein dauerhafter sein müsste?)

    In Sachen Körpersprache bin ich mir sicher, dass wir da was falsch machen. Bin auch schon länger auf der Suche nach einem Trainer, aber die, die mir zusagen könnten, sind entweder zu weit weg oder zu teuer.
    Früher oder später werde ich das auf jeden Fall machen, aber bis dahin versuche ich, so Lösungen zu finden.

    Danke Dir für Deine Antwort, freue mich auf die Antworten auf meine Gegenfragen! :)

    ich les bei dir viel Mitleid für Laya raus. Über ihre vergangenheit, das sie vielleicht ein Trauma hat ect... Kann mir vorstellen, das du deswegen selbst nicht so energisch auftrittst, weil im Hinterkopf hast du nicht den gedanken "Ich will das Laya das jetzt macht" sondern "arme Laya ich meins ja nicht so ernst"...

    Hunde können so einen unterschied merken egal wie gut wir versuchen es zu überdecken.


    Auch wenn Laya als Erwachsener Hund erst Kastriert wurde, etwas Welpenhaftes mit dem Beschwichtigen von Besuch der kurz weg war und wiederkommt ist da schon bei. Statt sie als Hund mit Trauma zu sehen, mit dem du mitleid hast, sieh die lieber als Erwachsenen Welpen.
    bring ihr bei wie einem Welpen das allein bleiben nicht schlimm ist in minuten Schritten. Bring ihr bei das sie dir nicht hinterhergehen darf, wie schon beschrieben. Ab und zu beim durch die WOhnung gehen auch Türen zwischen dir und Laya schließen.
    Und setz ganz klare Grenzen beim Futter, wenn ein Hund zu Besuch ist.

    Wirklich viel Text.

    erstmal bevor ich es vergesse, ich erkenne ein Muster beim Futterneid gegen andere Hunde. Laya verteidigt alles als ihr eigentum, wo Essen gelagert wird und wo Essen reinkommt. Hat ein anderer Hund schon was in der Schnautze, dann lässt Laya es gewähren. Kann sie es aber noch verhindern dann tut sie es.

    Laya muss lernen, das ihr nichts gehört. Kein Kühlschrank kein Napf und auch nichts Essbares.

    -Mein vorschlag wäre. Den Napf nie direkt geben, immer wo abstellen und Laya muss auf ihrem Platz liegen bleiben. Erst nach 10min oder später darf Laya dann auf euer Kommando ans Essen.
    - Auch so kleine Spielchen, wie Leckerlie auf den Boden legen und deutlich verbieten das sie es fressen darf, erst nachdem ihr es freigegeben habt.

    Das mit dem allein bleiben, hört sich ja fast an wie ein Welpe der von seiner Mutter verlassen wird. Wurd die vielleicht als Welpe schon Kastriert und ist da etwas in der Entwicklung stehn geblieben?(Tut aber nichts zur Sache, würd mich nur mal so Interessieren)

    Mich würds auch Interessieren wie ihr Laya beigebracht habt allein zu bleiben.

    -Als zwischenlösung würd ich nen Eiskong vorschlagen, als beschäftigungs möglichkeit für Laya.


    Ausserdem glaub ich wär nen Trainer angebracht, weil bei der Sache mit dem Essen, das hört sich schon sehr dreist an. Könnte mir vorstellen das Laya euer "Nein" garnicht so richtig versteht. Hundetrainer kennen sich in der regel nicht nur gut mit der Körpersprache von Hunden aus, sondern auch mit der von Menschen. Vielleicht ist etwas bei eurem auftreten dem Hund gegenüber nicht ganz richtig.