ZitatDas ist ein Trugschluss.
Die Menschen brauchen soviel Geld, weil kaum einer noch richtig kochen kann. Da werden Tüten gekauft, Dosen, jede Menge Halbfertigprodukte etc. Das geht dermaßen ins Geld...
Regionale frische Produkte, die saisonal gekauft werden, sind immer sehr günstig. Daraus kann man unzählige Sachen kochen, Brotaufstriche usw. machen, Reste für die nächste Mahlzeit verwenden. Aber das ist Arbeit und erfordert eine vernünftige Planung. Daran hängt's.
In der Tat ist gesünder zu leben sehr viel billiger als gedacht. Brot mit Butter und Radieschen, frischen Keimen, Paprika, Tomaten, Kräutern usw. kostet weniger als fette Supermarktwurst, zuckerlastige Marmelade, pappige Erdnussbutter, Kornflakes oder gesüsstes Müsli. Diese Sachen hat man dann nämlich sowieso im Haus.
Wenn ich mir angucke, was die Leute in den Supermärkten einkaufen, dann wundert es mich echt nicht, dass die glauben, nicht genügend Geld zu haben. Mindestens 50% des Krams in den Einkaufwagen ist pures Profitin für die Hersteller.
oh mann. beispiel:
eine dose gulasch mit nudeln, für zwei personen. kostenpunkt: 1,39 euro.
jetz schick ich dich einkaufen. 250g nudeln, bei dir muss es sicher vollkorn sein. 200 g gulasch, rind. bio-rind, weil dus bist. dazu noch ne biozwiebel und den ökostrom aus windmühlen. dann sind wir bei rund 4 euro für dasselbe essen.
nochn beispiel: pizza für die familie.
4 pzzen vom a*** für die familie mit diversen zutaten kosten da keine 5 euro. kaufst du das alles frisch kommst du damit lang net hin.
du stellst die leute hin, als würden sie sich nur von junkfood ernähren. das kann auch nur einer, der genügend geld verdient. ich konnte mir keine marmelade leisten, als ich 30 euro pro woche zum leben hatte.
billige lebensmittel heißt net unbedingt schlechte lebensmittel. aber bio is net drin dann.