Herbert
Das hat ja nichts mit Blut und Eingeweiden zu tun.
Obwohl Menschen tatsächlich manchmal ecklig sind.Ich wasche mich regelmäßig,aber es gibt einige Menschen auf diesem Planeten,die das nicht von sich behaupten können.Oder sie haben eine andere Aufassung des Begriffs "regelmäßig" ,das kann auch sein.
Tiere können nichts dafür,wenn sie dreckig sind und stinken,mal abgesehen davon,daß keine Spezies so unglaublich wiederlich riechen kann,wie der Mensch.
Bei Humanmedizin wäre es außerdem so,daß ich alles,was ich dem Menschen antue,quasi auch auf mich beziehen würde.Mag sein,daß das mit der Zeit nachlassen würde,aber trotzdem...
Das Tiermedizinstudium ist auch viel vielfältiger,als das der Humanmedizin und eröffnet einem hinterher ganz andere Möglichkeiten.
Christine
Ich glaube,der Vorwurf der Geldgier taucht häufiger mal auf,weil man als Mensch nichts für die eigene Behandlung bezahlen muß.Zumindestens nicht unmittelbar an den Arzt.
Zum Arzt geht man einfach hin,legt sein Versicherungskärtchen hin,zahlt 10 € und das war`s.Das man jeden Monat Geld an die Krankenkasse zahlen muß,ist einem meist gar nicht so richtig bewußt.
Es weiß auch keiner wirklich,wie teuer die Behandlung eigentlich ist,man bekommt schließlich keine Rechnung.
Dann geht man mit Fifi zum TA und bekommt eine Mörderrechnung vor die Nase gesetzt.Das kann im ersten Moment schon schockierend für manche Leute sein,denn man ist es schließlich nicht gewohnt für medizinische Leistungen unmittelbar zahlen zu müssen.Außerdem soll dem TA als höchst tierlieben Menschen doch die Erfüllung,dem lieben Tier geholfen zu haben,Lohn genug sein (extrem ausgedrückt).
Anders sieht aus,wenn man z.B. das Auto reparieren lassen muß.Da ist man auch schnell ein paar hundert Euro los.Aber man stöhnt nur und beschwert sich nicht,denn schließlich wußte man bei Anschaffung des Autos,daß es teuer werden kann.
Irgendwie scheint dieses Bewußtsein bei Anschaffung eines Tieres nicht ganz so präsent zu sein.
LG,
Christiane