ZitatAlles anzeigenIch finde die Reaktion klasse...
das zusätzliche Knurren - kann man das auch bei zu ungestümen Hundenäherungen einsetzen und wie wird das üblicherweise vom "Rüpelhund" aufgenommen?
Mücke ist ja leider so ein Opferhund, sieht einem Karnickel wohl ähnlicher und benimmt sich auch so (flüchten), sie ist auch mehrfach aus dieser Ängstlichkeit heraus einfach gebissen worden, insofern blockiere ich solche "rasanten" Hundeannäherungen, indem ich mich direkt dazwischenstelle und wenn sich der andere Hund ein wenig beruhigt hat, Mücke selbst wählen zu lassen, ob sie hinter mir hervorkommen will, bzw. sie dann zu bestärken, wenn der andere Hund freundlich und ruhig Kontakt mit mir aufgenommen hat.
Manchmal merke ich aber, dass ich nur als Hindernis wahrgenommen werde, weil mein Hund bereits fixiert wird und kann den anderen Hund dann nur sehr schwer abwehren, Mücke wickelt sich voller Angst mit der Leine um meine Beine und wird nur panischer.
Könnte ein Knurren zusätzlich dann helfen und vorallem - würde Mücke vielleicht auch noch ein wenig mehr das Gefühl bekommen, dass ich sie tatsächlich beschütze? Das ist nach den ganzen Überfällen auf sie leider verloren gegangen, weshalb sie auch ne ganze Weile einfach irgendwohin weggerannt ist und nicht zu mir
- das ist erst besser geworden, seit ich Hundekontakte erstmal blocke, aber eben nie wieder so gut, wie es früher war, wo sie sich wirklich von alleine zwischen meine Füße gesetzt hat.
Ich nehme sie jetzt zwar auch konsequent an die Leine, damit sie eben nicht wegrennen kann (weil das alles schlimmer macht), aber ich würde manchmal einfach gerne ein noch deutlicheres Signal setzen, möchte aber eben auch nicht den anderen Hund noch provozieren.
Aber ein Hund knurrt ja eben auch, wenn ihm was nicht passt, das heißt ja nicht, dass er beißt oder aggressiv ist, sondern ist erstmal ein Statement "das passt mir nicht".
Gottseidank nehmen die meisten Hundebesitzer ihre Hunde an die Leine, wenn sie einem entgegenkommen, das macht es ein wenig leichter, aber manche rennen eben frei und glücklich auf Mücke zu, und wenn der kleine Hund dann quiekt und rennen will, wird das Spiel gleich noch fröhlicher.. :-/
Die Hunde, die gleich mit starrem Blick und Bürste drohend auf Mücke zugestakst kommen, mal ausgenommen, aber auch da wäre es mir lieber, wenn ich dem Hund (und meinem auch) klarmachen könnte, dass ich dagegen etwas habe.
Jetzt grade in Italien kam ein Schäferhund richtig angerannt, als er Mücke von Ferne sah, da habe ich wirklich nur noch meinen Hund gegrabscht und ins Auto geworfen (die vorm Auto grade an einem Pfosten festgemacht war), hatte die Tür grade zu, als er ran war.
Ohmann.. so ein Schäferhund kann ganz schön sprinten..Man weiß es ja vorher nie, aber meine Fresse, wenn geschätzte 25/30kg mit geschätzten 40kmH rankommen, will ich meinen 4kg Hund aus der Schusslinie haben. Das war zwar einen Lacher wert, wie ich meinen Hund ins Auto warf, aber man weiß ja eben nicht, wie es endet, zumal in Italien die großen Hunde meistens auch scharf sind und keine Familienhunde.
Da hätte Knurren auch nichts mehr genützt.. :->
Da ich auch so eine große "Rennknolle" habe (die geht wirklich ab wie eine Rakete), weiß ich persönlich, das es auf einen kleinen Hund sehr bedrohlich wirken kann, wenn so ein Großer mal eben hinsprintet...
...ich finde das unter aller S..
Das geht wirklich nicht...zumahl große Hunde die Kleinen (so wie Du schon erwähnt hast) oft als Jagdtrophähe benutzen...jedenfalls wenn sie in Bewegung sind ![]()
Man sollte als Großhundbesitzer da wirklich mehr drauf achten.