Beiträge von sinaline

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    Ärgern die Kinder den Hund und dieser schnappt dann nach denen, muss das unterbunden werden. Sowohl das ärgern als auch das schnappen. Dann gibt es kein Spiel mehr aber die Kinder haben daran selber schuld. Klar würde ich meinen Hund in die Schranken weisen, aber er würde sicherlich nicht eingeschläfert werden.

    Ein Hund der normal aufgewachsen ( auch normal agressiv ist) ist würde in der beschriebenen Situation niemals Jemanden So derart angreifen, das er lebensgefährlich verletzt ist...schnappen wäre in dieser Situation durchaus denkbar.
    ...und natürlich würde ich einen Hund, der schnappt niemals einschläfern lassen, denn es ist ein natürliches Wehrverhalten...auch wenn es zu blutigen kratzern kommen könnte, heißt es nochlange nicht, das der Hund übermäßig agressiv ist.

    Ein Hund der lerartig angreif, das es gefährlich für Leib und Leben wird...wird aufgrund seiner Vorgeschichte sich so verhalten (auch Krankheit)

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    Boah, was für ein Egoismus. Passt prima zu meinem Post zu Bingo: https://www.dogforum.de/fpost8353132.html#8353132

    Seine eigene Unfähigkeit am besten totspritzen.


    Oh ne...so einen Quatsch kannst Du doch nicht ernst meinen :schockiert:

    Ich bezweifle gar nicht, das solche Geschichten passieren...nein es passiert WIRKLICH...das ist sehr traurig und macht mich auch ärgerlich :sad2:

    aber hier "sprechen" Menschen als Vertreter für Hundegefühle (das es in beschriebener Form gar nicht gibt) um andere Menschen gefühsmäßig anzusprechen...was hat das mit einem Hund zu tun???...ein Hund Kann so nicht denken...
    Ich mag solche Texte gar nicht...

    und "eigene Unfähigkeit totzuspritzen"...das sagt mir schon, das Du nicht verstehen willst um was es geht...

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    Für mich wäre es aus Mitgefühl, denn die meißten Probleme die ein Hund zeigt, werden von Menschen gemacht.

    Was kann also der Hund, dass der Mensch an ihm rumzüchtet (Genetik), ihn schlecht oder falsch hält (Haltung) und/oder ihn falsch/schlecht erzieht (Erziehung). Oder der Hund vielleicht Schmerzen oder andere med. Probleme hat (med. Hintergrund)


    Ähm, ich hab nicht behaubtet, das der Hund an etwas Schuld ist...ganz klar nicht.
    Wenn Du es aus Mitgefühl so machen würdest...das ist natürlich Deine Meinung...ich wollte nur hervorheben, das man sich dieses Vorhaben einfacher vorstellt, als es ist...WEIL wir Menschen mit moralischen Vorstellungen aufgewachsen sind und der ZWIESPALT( der erlernten Moral) einer solchen Beziehung uns irgendwann einholen könnte.

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    Ich halte es für gefährlich, die Mensch-Hund-Beziehung allzusehr zu romantisieren - besonders wenn es um Kind-Hund-Beziehung geht. Die Bilder vom treuen DSH, an dessen Schulter das kleine, blonde Mädchen vertrauensvoll lehnt - ich bekomm Gänsehaut bei zu viel von dieser Romantik. Wie Babyjana geschrieben hat: Kinder neigen dazu, (andere Kinder) oder eben auch Hunde zu mobben. Damit kann ein Hund nicht umgehen. Und ein Kind mit den Folgen beim Hund erst recht nicht. Damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass Kinder und Hunde verboten gehören ;) - gar nicht. Aber diese Konstellation ist mit Vorsicht und mit Achtsamkeit von Erwachsenen zu überwachen.

    LG Falbala


    Genau... Vetrauen ist eine menschliche Attitüde...

    Ich bin ein Mensch,und kann nicht Anders...deshalb würde ich solch einen Hund nie aufnehmen.
    Ein Hund ist ein Hund und kann auch nicht Anders...und deshalb ist es ihm egal (oder nicht bewußt), das er einen Mensch getötet hat...

    ...aus welchen Grund sollte ich dann einen solchen Hund aufnehmen...Mitgefühl?, Mitleid?...aus menschlich "religiösen" Gründen?(Verzeihung).
    Ich galube die Realität einer solchen Mensch-Hund Beziehung sähe ganz anders aus wie man sich das vielleicht (auch aus Trotz?) jetzt vorstellt...

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    Also sorry, ihr könnt mich jetzt steinigen oder auf mir rum hacken, aber wenn einer meiner Hunde eines meiner kinder ohne erdenklichen grund so derbe beißen würde das es stundelang im op liegt und lebensbedrohlich verletzt wäre, würde der hund auch sofort eingeschläfert werden, ohne wenn und aber


    ...Ach ja, dann werde ich mit gesteinigt...also kein Angst ich bin bei Dir. ;)
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    Ich versuche es realistisch zu sehen, denn ein Hund der aus der (hier beschriebenen) Situation(wenn es denn so war) SO handelt, wird instinktiv immer so handeln...da müßte schon ein sehr sehr sehr ambtionierter und sachkompetenter neuer HH ran...aber aus welchen Grund sollte man dieses Tier aufnehmen?? aus reiner Tierliebe?...oder um zu beweisen, das DIESES Tier NICHT angreift? ich benutze hier extra das Wort "agressiv" nicht, da wir alle wissen welch erhebliche Unterschiede es in der Agressivität gibt.

    Mir geht es hier nicht darum das der Hund "böse" ist und eine Einschläferung "verdient"...mir geht es um die Tatsache das der jewailige Hund seine "Erfahrung" mit dem Angriff gemacht hat (egal ob dieser Hund durch menschliche Zutun so geworden ist oder nicht)...
    DIESE Tatsache stimmt mich nachdenklich und es ist gesellschaftsmäßig unzumutbar.
    ...eine äquivalente und "menschliche" Lösung wäre die Unterbringung auf einem Tiergnadenhof...ob DAS aber nicht auch Probleme mitsich bringen würde, lasse ich ich gedanklich mal offen...

    Ich mußte jetzt natürlich auch an den Husky Mix denken, der ein Baby getötet hat...auch da frage ich mich, WER kann seine menschlichen Gefühle gegenüber dem Hund so "ummotivieren", das er als neuer Halter diesem Hund ein neues Leben ermöglichen kann( und das ein ganzes hundeleben lang)...unsere menschlichen Gefühle gegenüber den Hunden sind unsere Schwäche und haben oft kontraproduktive Ergebnisse in der Mensch -Hunde Beziehung.

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    Also mal im Ernst, Kinder sind doch keine Idioten. Ich habe ja schon gesagt, es ist situationsabhängig. Man muss doch Kindern auch was zutrauen, bzw. vertrauen. Genau wie dem Hund. Und unser Sohn geht maximal 10 Minuten mit ihm raus. Sie müssen das ganze doch auch lernen. Am Anfang bin ich ihm in sicherem Abstand gefolgt und habe ihn beobachtet. Und die beiden sind einwandfrei spazieren gegangen. Mein Mann ist früher auch in einem (noch kleineren) Dorf aufgewachsen und da haben die Kinder ihre Hunde - wohlgemerkt ohne Leine - zum Spielen im Wald mitgenommen. Da ist auch nix passiert. Also ich kann nur für meinen Hund sprechen, er ist kein Biest das bei der kleinsten Gelegenheit losstürmt und meinen Sohn hinter sich nach zieht...


    Also allgemein würde ich mein Kind in einer sehr dörflichen Umgebung vielleicht ein paar Minuten raus lassen...aber wenn überhaubt NUR ab 10 Jahren, da sind die meisten Kinder auch geistig soweit verantwortungsvoll mit einem Hund einigermaßen richtig umzugehen...auch wenn Dein Kind zu einen der verantwortungsvollen Kindern gehört...mir wäre es zu gefährlich.

    ...wie alt ist denn Dein Hund?...ich hoffe er jagdt nicht, denn sonst könnte Dein Hundi mal seine gute Erziehung vergessen und Kind durch die Gegend schleifen...

    Meine Tochter ist 11...naja da wir in der Stadt wohnen, laß ich sie nie alleine gehen...wenn wir außerhalb unseren Gassigang machen, darf sie aber in meiner Anwesenheit den Hund übernehmen und ich laß sie dann auch agieren (mein Hund ist 62 cm hoch und circa 27 kg).

    Ich weiß nicht genau ob man einem Hund "vertrauen" soll...das hört sich einfach zu "vermenschtlicht" an...mit solch einer Meinung wäre ich vorsichtig...