Beiträge von sinaline

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    Dir ist aber bewußt, daß jeder Hund 42 Zähne hat, ein Canide und Omnicarnivor und vorallem ein eigenständiges Lebewesen ist, mit eigenen Emotionen, Instinkten und Reflexen und zu 98% genetisch mit dem Wolf identisch ist?

    Birgit


    Danke für die Information...das wußten wir alle noch nicht :kaffee3:

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    Dir ist aber bewußt, daß jeder Hund 42 Zähne hat, ein Canide und Omnicarnivor und vorallem ein eigenständiges Lebewesen ist, mit eigenen Emotionen, Instinkten und Reflexen und zu 98% genetisch mit dem Wolf identisch ist?

    Birgit


    ...wen meinst Du?

    Zitat

    Ach ja, der Beutetrieb: ich weiss von Löwen etc., dass die nur trainiert werden, wenn sie satt sind :D . Hat ein Hund dann und warum hat er dann Beutetrieb, wenn er satt ist?

    LG Falbala


    Naja, ein satter Löwe hat, wenn er gefressen hat keinen großen Beutetrieb(Beutetrieb:packen und töten), sonder "nur" den Jagdtrieb: also etwas schnell bewegendes sehen und hinterherjagen und festhalten, eventuell nochmal loslassen um nochmal zu jagen..

    Manche Menschen können zb. eine unsichere Haltung nicht von einer Spielhaltung unterscheiden...das fällt inbesondere kindern nicht leicht.

    ...sagen wir mal ein Mensch kommt auf den Hund zu und will mit ihm spielen (manche können da sehr distanzlos auf den Hund eingehen)...Hund zeigt Verunsicherung, wedelt mit dem Schwanz und "windet" sich hin und her und geht ein Stück zurück und tänzelt dabei und nimmt eine leicht beugende Geste ein..."Unwissende" könnten diesen "Ausdruck" als ein "Willen zum Spiel" interpretieren...aber in Wahrheit versucht der Hund sich aus der mißlichen Lage zu befreien und zu entkommen...viele Menschen sehen das nicht.
    ...Naja meistens passiert dies bei Fremden...

    Zu Hause kann ich als erstes dauerndes Gähnen als ein Indiz für Überforderung ansehen, wenn meine jüngste Tochter ihre Finger nicht vom Hund lassen will, dann schaut mich meine Hündin an und ich kümmere mich um die Situation.
    Ich kann meiner Tochter tausendmal erklären, das ein gähnender Hund nicht immer müde ist, sondern eventuell überfordert ist, sie versteht es noch nicht so ganz...

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    Der Cousin meines Mannes ist Polizeihundeführer mit 1 deutschen Schäfi Rüden, 1 belgischen Schäfi Rüden und einer Rottweiler Dame.... dort lässt man die Hunde nie mit den eigenen Kindern oder sogar mit Fremden, Freunden oder Bekannten alleine in einem Raum, da diese Mischung hochexplosiv ist und sie durchaus in der Lage sind sich gegenseitig hoch zu pushen.

    Auch er ist der Meinung, dass in jedem Hund ein gewisses Potenzial schlummert und das genau diese Hunderassen, die als "harmloser aggressionsloser Familienfreund" deklariert sind, gerne mal zubeißen und genau diese Beißunfälle in den Medien nahezu gar nicht auftauchen, lediglich Unfälle mit Kampfhunden und diese werden dann nocha usgeschlachtet bis zum geht nicht mehr


    Die Frage ist, ob diese Tiere auch polizeitechnisch ausgebildet wurden...gerade bei solchen Hunden (egal welcher Rasse) muß nur ein einkonditionierter Begriff fallen und schon geht`s zum Angriff über...

    ...bei uns in der nächsten stadt steht eine Jugendvollzugsanstalt...wo natürlich jeden Tag Vollzugsbeamte mit Hunden patrolieren...diese Hunde sind auf´s ÄUßERSTE scharf gemacht...und auf IHR Teritorium konditioniert...diese Hunde greifen zwar Menschen nicht unwillkürlich an, sondern nur auf Befehl(und selbst da wird nicht "zerfleischt" sondern gestellt und gehalten, also beißen und halten), aber da sie auf ihr Teritorium "abgestimmt" sind, wird jeder HH darauf hingewiesen, sich zu entfernen...

    ...natürlich hat Dein Verwandter Recht, wenn er sagt, das der harmlose Familienhund zum angreifer werden kann...das ist doch das Dilemma, das Martin Rütter angesprochen hat...viele Besitzer kennen sich mit der Körpersprache und Verhalten (also das Wesen der Hunde) nicht aus und provozieren unbewußt einen Angriff...

    Das hat jetzt aber nichts damit zu tun, das Hunde direkt beim Übergriff dermaßen angreifen und den eindringling im Wahrsten Sinne des Wortes zerfetzen ...wie in diesem Fall beschrieben wurde.

    Zitat

    Na, irgendwie haben zig Menschen Probleme mit der Einschätzung ihrer Vierbeiner. Das sind so süsse Hunde, die sind so nett und so niedlich, die würden nie etwas tun. Welches Potential in dem ein oder anderen Hund steckt, das wird nicht gesehen, das will man nicht sehen, oft hätte Mensch sonst sogar Angst vor seinem eigenen Hund.
    Dabei ist es doch gar nicht schlimm, wenn man weiß, dass Hund an dieser oder jener Stelle evtl. ein Problem hat. Der wird nicht weniger niedlich und dem muss man nicht weniger vertrauen. Nur eben in bestimmten Situationen bewusster managen. Aber viele können genau das nicht und sind wirklich völlig überrascht, wenn der eigene süsse Wauzi mal Zähne zeigt, auch wenn die Umwelt es lange vorhergesehen hat.
    Das betrifft zwar normalerweise kleinere Zwischenfälle, oft unter Hunden, aber es spielt sicher auch bei dem ein oder anderen "großen Unfall" eine Rolle.

    LG
    das Schnauzermädel


    Das ist vollkommen richtig was Du schreibst...
    ...das ist genau das wichtigste...sich bewußt zu sein, das sie Instinkte haben und verletzen können.
    ...es wurde seitenlang geschrieben, das Hunde und insbesondere Kampfhunde keine Mördermaschienen sind...und dann wiederum wurde behauptet das Gruppendynamik und Einzelangriffe mit Tötungsfolgen "normale" Folgen eines Übergriffs sein KÖNNEN...was denn nun...ist ein Hund eine "Tötungsmaschiene" oder nicht???
    ...ehrlich gesagt, so langsam verwirrt Ihr mich :???: (das ist jetzt kein persönlicher Angriff ;) )...das die Verantwortung der Halter trägt ist ja ganz klar

    Mein Hund zeigt auch ein grosses Teritorialverhalten...manche halten meinen Hund für agressiv...andere lieben sie wegen ihrer Freundlichkeit und Schmusigkeit...tja da zeigt sich wie unterschiedlich die Interpretation der Menschen sein kann...ich persönlich halte nichts davon meinen Hund in dieser Hinsicht zu vermenschlichen...Sie ist als Hund ein Teil unseres Haushaltes und Familie... und kein Menschenersatz.

    Das stimmt, die Gruppendynamik ist bestimmt nicht zu unterschätzen...das hab ich auch nie bezweifelt...aber dennoch müßten solche Gruppendynamiken in dieser Form (also mit Tötung) öfters vorgekommen sein, denn viele HH besitzen mehrere Hunde...

    Ich bezweifle immernoch das ein gut sozial eingestelltes Rudel(um das sich auch gekümmert wird), diese Form von Tötung bei bekannten Personen(wie in diesem Fall) abhalten würde.

    Abessinierin...das was mich gestört hat, ist die Tatsache, das Du es als eine Verständlichkeit ansiehst, das der Hund angreifen oder sogar töten darf, wenn eine fremde Person, Dein Heim betritt...

    Zitat

    Du möchtest es nicht verstehen, oder?

    Birgit


    was soll ich nicht verstehn?...nach Deinen ganzen Statements, kann man nur noch verstehen, das Du es als natürlich ansiehst, wenn ein Hund direkt Tötungstendenzen zeigt...also wo hab ich Dich mißverstanden?

    Zitat

    http://intern.atn-ag.ch/content/view/201/75/

    und ohne weitere Worte

    Birgit

    Das ist doch ein ganz normaler Bericht über das Teritorialverhalten bei Hunden...es hat doch keiner bestritten, das Hunde in eine Wehrstellung gehen und angreifen können :???:
    ...aber wo bitte schön steht dort, das Hunde gleich alle zerfleischen und töten...
    und wenn Du der Meinung bist, das Dein Hund fremde Menschen ohne Hemmung töten würde, dann würde ich mir an Deiner Stelle diesen Bericht besonders gut durchlesen...