Zitat
Der Cousin meines Mannes ist Polizeihundeführer mit 1 deutschen Schäfi Rüden, 1 belgischen Schäfi Rüden und einer Rottweiler Dame.... dort lässt man die Hunde nie mit den eigenen Kindern oder sogar mit Fremden, Freunden oder Bekannten alleine in einem Raum, da diese Mischung hochexplosiv ist und sie durchaus in der Lage sind sich gegenseitig hoch zu pushen.
Auch er ist der Meinung, dass in jedem Hund ein gewisses Potenzial schlummert und das genau diese Hunderassen, die als "harmloser aggressionsloser Familienfreund" deklariert sind, gerne mal zubeißen und genau diese Beißunfälle in den Medien nahezu gar nicht auftauchen, lediglich Unfälle mit Kampfhunden und diese werden dann nocha usgeschlachtet bis zum geht nicht mehr
Die Frage ist, ob diese Tiere auch polizeitechnisch ausgebildet wurden...gerade bei solchen Hunden (egal welcher Rasse) muß nur ein einkonditionierter Begriff fallen und schon geht`s zum Angriff über...
...bei uns in der nächsten stadt steht eine Jugendvollzugsanstalt...wo natürlich jeden Tag Vollzugsbeamte mit Hunden patrolieren...diese Hunde sind auf´s ÄUßERSTE scharf gemacht...und auf IHR Teritorium konditioniert...diese Hunde greifen zwar Menschen nicht unwillkürlich an, sondern nur auf Befehl(und selbst da wird nicht "zerfleischt" sondern gestellt und gehalten, also beißen und halten), aber da sie auf ihr Teritorium "abgestimmt" sind, wird jeder HH darauf hingewiesen, sich zu entfernen...
...natürlich hat Dein Verwandter Recht, wenn er sagt, das der harmlose Familienhund zum angreifer werden kann...das ist doch das Dilemma, das Martin Rütter angesprochen hat...viele Besitzer kennen sich mit der Körpersprache und Verhalten (also das Wesen der Hunde) nicht aus und provozieren unbewußt einen Angriff...
Das hat jetzt aber nichts damit zu tun, das Hunde direkt beim Übergriff dermaßen angreifen und den eindringling im Wahrsten Sinne des Wortes zerfetzen ...wie in diesem Fall beschrieben wurde.