Beiträge von sinaline


    ...ne um Gottes Willen, da hast Du Recht, um die Wertigkeit geht es gar nicht...man kann ja auch nicht sagen...nur weil der Mensch x einen höheren IQ hat hat als xy...ist Mensch x wertvoller ( obwohl ich den IQ Begriff hasse...denn Intelligenz hat meiner Meinung nicht nur mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit + Allgemeinwissen+ Vorgehen einer Problemlösung zu tun...)

    Deshalb stellt sich für mich nicht die Frage, ob das Lebewesen kognitiv oder rein instinktiv mehr zu "bieten" hat...sondern das wir durch die kognitive Überlegenheit die Pflicht haben, darüber nachzudenken WIE sich die Lebewesen UNTERSCHEIDEN und veruchen entsprechend zu handeln, das es moralisch unbedenklich ist...was wie gesagt nicht immer einfach ist.

    Zitat

    Solange also Tiere nur als Ressourcen eingestuft werden, solange
    sind es rechtelose Kreaturen, die wir erschaffen haben... *kotz*


    ...meinst Du, das Tiere rechtlich als "Sache" eingestuft sind.
    ...ja hört sich für unsere Gesellschaft traurig an...aber meiner Meinung NOCH nicht anders zu handhaben.

    ...wenn Du darauf ansprichst, das wir uns die Nutztiere ohne Skruppel "einverleiben"...sprich ohne moralische Grundsätze und fern von Respekt, essen und halten...was sich ja in unsere westliche Kultur so eingeschichen hat...dann geb ich Dir Recht.

    Zitat

    Ich knutsche (wobei das Wort ja für hunde zienmlich unpassend ist) meine Hunde nicht ab, wir liegen nicht kontakt, ab und zu werden sie gestreichelt.

    Also, ich würde sagen ich bin nicht der Knutsch-kuschel-Typ und meine Hunde auch nicht.


    Du hast ja auch zwei...die sich selbst genug sind...sprich Kontaktliegen und "beknutschen" sich gegenseitig (oder nicht?).


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    Meine Hündin ist so lala...so eher mitelmäßig knutscherig veranlagt.

    Wenn sie müde ist läßt sie sich sehr gerne kraulen und knutschen bzw kommt dann von selbst auf die Idee...aber nach einer viertel Stunde hat sie dann genug.


    Ich denke das sind zwei wichtige Faktoren, die man sich bei der Hundehaltung(nein generell Tierhaltung) immer vor Augen haben sollte.

    Viele Fehler bei der Hundehaltung werden aufgrund von "Unerfahrenheit"
    und Unkenntniss im Verhalten der Hunde, gemacht.(natürlich schließe ich mich da nicht aus)
    Da ist es wichtig, diese Punkte immer wieder "abzurufen"

    Ich glaube nicht das eine "falsche Handhabe" durch Machtgier hervorgerufen wird, sondern aus der Hilflosigkeit heraus, die einfach besagt, das man das Verhalten der Hunde noch nicht so ganz erfasst hat.

    Eine "falsche Handhabe" kann genausogut bedeuten, das der Hund vermenschlicht wird (eben aus Unkenntniss heraus...oder man WILL sich dessen nicht bewußt sein)...

    ...oder auch, das der Hund (Tier) NUR auf Instinkte "herabgesetzt" wird...
    ...und da Wir eigentlich annehmen ein gefühlsmäßig "Besseres" Gedankengut zu besitzen, ist es nur Recht und Pflicht, sich über diese Themen Gedanken zu machen ...wenn man es nicht tun würde, wäre es Bequemlichkeit.

    Es macht Sinn sich darüber Gedanken zu machen das ein Hund gefühlsmäßig Anders als ein Mensch (Beispiel Kind) denkt, ohne ihn zu vermenschlichen oder zu einem "Objekt" mit Instinkten "herabzustufen"
    ...ich bin ehrlich, für mich ist diese Gradwanderung manchmal schwer auszuführen.

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    ...warum nicht?....jeder sehnt sich nach einer "heilen Welt"...erst Recht die Kinder...

    Sicher...vielleicht hat man in seiner Kindheit zuviel "Lassie" oder irgendwelche anderen Familiensendungen mit Hund geschaut, in denen alles perfekt läuft.
    Wenn man manche deutsche oder amerikanischen Film und Fernsehnprduktionen sieht kann Einem aber auch wirklich schlecht werden...
    Oh Mann, die schlechtesten Noten die die Filmkinder mit nach Hause bringen ist ne 2...die Film Eltern haben immer die herausragendsten Berufe...ja und der Hund...ja der Hund ist der best sozialisierteste, klügste und agressivfreieste Hund überhaupt...der immer brav nebenher(ohne Leine) läuft.

    Keine Ahnung, ob mich das vorher insperiert hat :???: ...
    Aber im Nachhinein sicher nicht mehr...im Gegenteil die Realität ist sogar BESSER.

    Ganz klar der Grund war : HABEN WOLLEN :D ...aber da stellt sich die Frage : WARUM haben wollen? :???:
    ...weil man das haben will, was man nicht hat? :???:Luxusfrage?
    Ich hatte nämlich bis vor 3 Jahren null Interesse an Hunden

    ...ich glaube mittlerweile, das ich einen Hund haben wollte, weil ein Hund der größte NATÜRLICHE Luxus ist, den man sich zu Hause halten kann...ein "kleiner Wolf" mit natürlichen Instinkten, den man beobachten, begleiten, dessen "Partner" man sein kann...einfach tierisch gut zum anfassen und besser in eine Familie "sozialisierbar" als jedes andere Haustier.

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    Und bitte benutz kein Halti ohne Einweisung eines Trainers. Ich halte von diesen Selbstversuchen überhaupt nichts, denn man macht so ein Ding nicht einfach um und dann geht es los, sondern der Umgang damit erfordert ein gutes Timing und auch sehr viel Gefühl.

    Gruß
    Bianca


    ...das ist wohl wahr ich habe es damals von der Trainerin "eingeführt" bekommen, bei der ich mein erstes Leinenagressionstraining mittels Clicker hatte.

    Ich denke mal viele "Reibereien" haben ihren Ursprung darin, das es halt durch das geschriebene Wort schlecht zu vermitteln ist, was man wirklich denkt oder WIE man bestimmte Aussagen selber wahrnimmt.

    dazu kommt ein gewisser "Entwicklungsstand" der User (nicht das reine Wissen)...manchmal, das habe ich auch selber bemerkt, ist man aufgrund einer Selbstüberschätzung zu "großkotzig"...dann muß man halt mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden.

    Hm, bis jetzt bin ich von Jedem Etwas...wichtig ist mir momentan aber das wir zu Hause nicht "aneinander vorbei leben"...das heißt...im geregelten Tonus und nicht übertriebener Manier der "Orientierungspunkt" für meinen Hund bin, ohne das ich als alleiniger Mittelpunkt agiere.

    ...schwer zu beschreiben...ich sehe meinen Hund als Begleiter für unsere GANZE Familie...ja Lebensbegleiter find ich schon einen guten Ausdruck dafür

    ..."Dosenöffner" wäre mir zu wenig..."Mami" und "Papi" entschieden zu viel.