Beiträge von sinaline

    Wer hat Euch denn geraten einen Labi in einen Zwinger unterzubringen? :schockiert:
    ...ne jetzt mal im ernst, ein Labi ist kein Hofhund wie zb ein deutscher Schäferhund...ein Labi hat doch ganz andere Charaktereigenschaften, die eigentlich nicht dazu geeignet sind ihn NUR im Zwinger zu halten.

    Dazu kommt noch das Euer Hund noch ein Welpe ist und in dem Alter auch in einem Rudel nie alleine schlafen würde...

    ...auch wenn es irgendwann funktionieren würde...wenn Euer Hund erwachsen wird und circa 1 Jahr alt ist, dann kommt der Wachtrieb so richtig durch und habt die ganze Nacht das Bell Theater...

    Ich glaube ich werde mir doch den Doggy Pool zulegen...aber ich hab in manchen Bewetungen auf den Internetseiten gelesen, das der Beckenboden doch schnell kaputt geht :???: ...ich dachte er wäre superverstärkt und hält wenigstens eine Zeit lang den Krallen stand...wer von Euch hat den Pool schon?

    ...hm ,vielleicht sollte man vorher Krallen schneiden :???: :D...oder nützt das nichts?

    Zitat

    Aber dankbar????

    Nö!

    Warum auch?

    Sie hat Freiheit in Athen gegen Gefangensein in D getauscht, die "große Freiheit" gegen ne enge Transportkiste, abwechslungsreiches Fressen (ok, eher wohl, was da war und sie abbekommen hat) gegen TroFu-Einerlei, einen stressigen, aber doch selbstbestimmten Alltag gegen strenge Hausregeln, ihre "Familie" gegen fremde Hunde!

    WIR Menschen haben beschlossen, dass ihr Hundeleben wahrhaft keines ist und sie es in D doch soooo viel besser hat!


    ...so würde das meine Hündin sicher auch sehen...sie wurde alleine in den Bergen von Fuerteventura gefunden...soviel Freiheit ...einfach wech...warum sollte sie dafür dankbar sein? :D

    ...aber manchmal sehe auch ich eine gewisse "Dankbarkeit"...
    ...wenn meine Hündin gutgelaunt ( und ausgeschlafen auf MEINEM Bett ) zu uns hereinspaziert kommt...und diesen Blick drauf hat, mit einem freundlichen "Grinsen" im Gesicht das sagt: " HAAALLOOO Leute, mir geht es fantastisch...was geht hier ab?...Was jetzt? Habt ihr Lust auf ein kleines Spielchen?"...Wenn sie DIESEN Blick drauf hat...dann "sehe" ich eine gewisse "Dankbarkeit. :smile:

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    Ob du es Um- oder Ablenken NENNST ist ja nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es nicht das Gegenteil ist von Grenzen setzen.


    ...naja, ich hab ja nie behauptet das eine Grenze das Gegenteil von Umlenken ist...ich habe nur öfters betont, das vielen Hundehaltern es schwer fällt die beiden Punkte auseinanderzuhalten, wo halt der UNTERSCHIED liegt...

    ...im einfachsten Sinne kann man es ja" Strafe" und "Verstärkung "nennen.

    Hört mal Leute...wenn ihr jede Art der der Anwendung in der Erziehung in jeder Situation in positver und negativer Bestärkung auseinanderklüselt und jeden "Pups" danach positiv seht...dann wundert es mich nicht, das viele User etwas verwirrt sind.

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    Mich beschleicht das Gefühl Sinaline hat einfach überhaupt kein realistisches Bild von positiver Bestärkung.

    Das klingt in den Beschreibungen bei Sina immer so verdächtig nach Ablenkung.. nach "schnell, schieb dem Hund ein stück Futter ins Maul, bevor er den andren Hund sieht!"...


    Ich versuche nur es realistisch zu sehen...wenn ich jedes Detail auseinanderstückle würde ich in der Erziehung nicht weit kommen.

    Es ist doch so...Ablenkung ist Ablenkung und Grenze ist Grenze.

    Wo ist das Problem?...die Hauptsache ist das man den Unterschied kennt.
    Viele HH haben ein Problem damit diesen Unterschied zu erkennen...und da beginnen die gravierensten Fehler...bzw man versteht dann oft nicht warum die Erziehung nicht funktioniert.

    ...natürlich ist positive Bestätigung nicht nur Ablenkung und "Futter ins Maul schieben...sicher nicht...ich weiß das positive Bestärkung positives Feedback im Verhalten des Hundes auslösen kann...WENN ICH ES RICHTIG ANWENDE...

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    Ich glaube nicht, das wir die erste Generation sind die versucht ausschließlich positiv zu erziehen...
    Man siehe sich nur die jahrhundert alte Ausbildungmethode der Hütehunde an...da sind die Ursprünge der rein positiven Erziehung zu sehen.
    ...Und im Vergleich unserer ursprünglichen Arbeitshunde wie zb Wachhunde oder Schutzhunde, wo größtenteils negative Konditionierung (natürlich nicht nur) angewendet wurde.

    In beiden Fällen wurden die Hunde ihrer entsprechenden Veranlagung weitergezüchtet und angeleitet.
    Jetzt(ich weiß nicht genau ob es 50 oder 100 Jahre sind) haben wir das "Dilemma" das unsere Rassen mit verschiedenen Anlagen gemischt erzogen werden...mit aversiven und rein positiven Signalen und dem Gemisch aus den verschieden Erziehungskulturen und es wird bei Jedem Hund "ausprobiert"....was ja ansich nicht Schlechtes ist...aber vielleicht nicht für jede Rasse geeignet.

    ...also wie gesagt ich sehe in unserer vergangenen Kultur nicht nur aversive Erziehung...