Beiträge von sinaline

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    Vielleicht sollten einfach mal ein paar Leute anfangen ihre Kinder wieder mit Sachverstand zu erziehen und das Mutter-Kind Heftchen aus der Hand legen.


    Tja und wir HH sollten genauso anfangen unsere Hunde mit Sachverstand zu erziehen und die Hündchen Hefte beiseite legen, die uns immer wieder sagen, wie "menschlich doch unsere "Süßen" sind ;)

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    Wer hatte den Schuld an der Situation? Der Fensterbauer das er Dir die Möglichkeit gab, das das Fenster offen stehen bleiben konnte?
    darauf will ich hinaus.
    Sollte meine Futzmaus auf die tolle Idee kommen und in einen fremden garten klettern und sich da nen knaps einfangen.. Lieber Himmel dann isses eben NICHT der HH Schuld
    Ich hab nie alles unter Kontrolle aber ich geb ihr Verhaltensregeln mit und wenn sie sich nicht daran hält suche ich die Schuld nicht bei anderen ;) Sondern bei mir oder ( je nach Situation) bei ihr


    ...ich hoffe Du wirst Nie in Verlegenheit kommen und darauf angewiesen sein, das sich andere Mitschuldig fühlen.
    Denn auch DAS gehört zur einer vernünftigen Erziehung...Einfach mal zu überlegen, was man selbst anders machen könnte.
    Das gilt für BEIDE Seiten...für HH UND für Eltern von Kindern.

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    Ich hab das oben schonmal geschrieben - mit 50/50 hätte ich kein Problem, weinfach weil vom Hund per se eine Gefährdung ausgeht. Aber rein menschlich hätte ich schon ein Problem damit, dass ein HH Schuld haben soll, wenn durch seinen Hund ein Eindringling zu Schaden kommt, obwohl das Grundstück gut gesichert ist. Dabei ist für mich unerheblich, ob der Eindringling über der 1,30m-Marke oder drunter liegt.


    ...Wenn Du mit 50/50 kein problem hast, dann versteh ich Deine Aussage nicht...warum sollen die Eltern eine alleinige Schuld haben...betrachte das doch auchmal von der anderen Seite.
    Ich habe nicht behaubtet, das ein Kind (oder besser gesagt die Erziehungsberechtigten) KEINE Mitschuld trifft.
    Nein, als Eltern hat man seine Sorgfaltspflicht...das kann und will ich nicht absprechen...und wenn mein Kind ein fremdes Grundstück ungebeten betritt, würde es Konsequenzen hageln, die sich gewaschen haben. :hust:

    ...aber dann als HH zu sagen, ..."tja Pech gehabt, wenn mein Hund dann beisst"...finde ich sehr einseitig betrachtet
    Ich bin doch auch HH und sehe ein das ,selbst wenn ein Kind mein Grundstück unberechtigterweise betritt und es zu einem Unfall käme, das ich eine Mitschuld tragen muß...ganz ehrlich, dann würde ich mich fragen, ob etwas an meiner Erziehung des Hundes nicht stimmt...genauso wie ich mich fragen würde (wenn mein eigenes Kind soetwas veranstaltet), ob ich mein Kind richtig erziehe.
    ...Wir alle machen Fehler...und ich denke das Hinterfragen der Situation ist Ziel der Gesetzlage

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    Der entscheidende Satz bei deinen Ausführungen, Sinaline, ist: "Es war meine Schuld."


    ...ich denke , der Satz passt genauso gut zum HH.
    Natürlich war es meine Schuld.

    ich wollte nur damit erklären, das man Kinder , auch wenn man es noch so versucht...Grenzen einzubläuen (natürlich auch mit einer Erklärung)...man als Eltern nie sicher sein kann, welche Flausen sich im Koppf festgesetzt haben, die unter Umständen gefährlich sein können.

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    Na was bin ich froh das meine Tochter nach dem Vorlesen, nicht versucht hat mim Besen aus dem Fenster zu springen :roll: ( Harry Potter)
    Ja sie streunen... Ja sie machen Mist... Ja sie machen auch verbotenes aber ich als Mutter bin einfach in der Pflicht mein Kind so zu erziehen, das es sich selbst keinen Schaden zufügt ( Bei rot verdammt ncohmal stehen bleiben ... Nettes Beispiel)


    :lol:
    Ich glaube Du wirst in Zukunft noch ne Menge dazulernen müßen, was das Tun Deiner Kinder betrifft...
    Wenn Du als Mutter ALLES unter Kontrolle hast, dann können Deine Kinder nie und nimmer lernen sich vernünftig in ihrer Umgebung zu bewegen.
    ...das mit dem Besen und Harry Potter...beschrei es nicht...

    Meine Tochter mochte im Vorschulalter die Geschichten von Pipi Langstrumpf...was so verlockend war: Die durfte machen was sie wollte...meine Tochter wurde davon magisch angezogen...hier herrschten ja nunmal Grenzen.

    Tja besonders die Szenen als Pipi langstrumpf aus einem Fenster kletterte und zum Nachbarfenster kletterte , fand sie einfach "atemberaubend"...das merkte ich und fing sofort an auf sie einzureden und zu erklären, das sie das NIIIIEEE Tun darf...ach was war ich damals blauäugig :hust:

    Tja und wißt Ihr was?...ich hab irgendwann echt vergessen, das Schloß an dem Dachfenster zu verriegeln (meine Kinder haben ihr Zimmer im Dachgeschoß)...ich hab es wirklich vergessen,und es war meine schuld.
    Jedenfalls ist meine Tochter in einem unbeobachteten Moment, es war früh morgens, aus dem Fenster geklettert und ist auf der Dachrinne bis zum Fenster meines Sohnes geklettert...fröhlich winkend und rufend... mein Sohn ist davon aufgewacht und ihm ist fast das Herz stehengeblieben...ein Glück ist er schon älter und hat sie ruhig darunter geholt, anstatt vor Schreck zu schreien.

    ...ich denke auch, je mehr ich es ihr verboten hatte, umso verführerrischer wurde der Gedanke...das hatte ich auch bemerkt, aber ich wußte nicht was für Konsequenzen es haben kann...sie sprach vor diesem Vorfall dauernd von der Pipi-Fenster Szene. :schockiert:

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    ...sagt mal, wollt oder könnt Ihr nicht verstehen was ich mit der veränderten Gesetzlage meine...
    Wenn im Prinzip nur das Verursacherprinzip greifen würde...bräuchte niemand auf das zu achten, was auf SEINEM Grundstück passiert...sprich ich lass (als Eltern) die Kinder auf dem eigenen Grundstück machen, was sie wollen...velleicht auch den Hund provozieren...
    Als HH brauch ich DANN auch nicht auf meinem Hund zu achten, ob er vielleicht am Zaun die Kinder verbellt oder vielleicht schnappt...Jeweils der ANDERE hätte ja aufpassen müssen.

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    ja wenn jeder auf sein Zeug aufpasst ist doch alles klar? Es ist etwas anderes, wenn ich in öffentlichen Bereichen unterwegs bin, aber wenn ich mich in meinem Grundstück nackig sonnen will, dann sollte ich da einfach auch dürfen. Ebenso, wie ich entscheiden möchte, wer mein Grundstück betritt und wer nicht.


    ...Nee, wenn Jeder so denken würde, wie ich beschrieben habe, dann passt EBEN KEINER auf sein "Zeug" auf, sondern verlässt sich darauf, das der ander aufpasst (was Derjenige dann auch nicht einsieht)

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    Ich denke die Rechtssprechung weiß genau, das diese Probleme vorliegen...aber würde dahingehend das Gesetz geändert werden, kämem wir auf eine vermehrte Selbstjustiz zurück, die ich nicht für angemessen halten würde.

    ...nehmen wir doch mal an, direkt neben meinem Grundstück zieht eine Familie mit Kleinkindern ein...was dann?
    Ich als HH oder ich als Elternteil sehe nach dieser Rechtssprechung überhaubt nicht ein, das ich Rücksicht auf den Anderen nehme...denn Jeder kann auf seinem Grundstück machen, was er will.
    Als HH denk ich mir:"sollen die doch auf ihre Kinder aufpassen"
    Als Eltern denk ich mir:" Soll der HH doch auf seinen Hund aufpassen"

    ...hier wäre natürlich gegenseitige Rücksicht angebracht...was in beiden Fällen "Arbeit" bedeutet...sich auf lange Frist aber mehr als lohnend ist.
    "Arbeit" in der Hinsicht bedeutet natürlich auch, das man aufpasst, den Kindern auf Jahre erklärt, was sie dürfen und was nicht.
    Und der HH hat genauso viel Arbeit, damit, das sein Hund die Kinder kennenlernt und sich drum kümmert das der Hund nicht die Kinder "ankeift".

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    Etwas rote Ohren gibt es schon mal,
    wenn ich frage wo eigentlich der Ball sei,
    den sie unbedingt holen mussten.
    Tja, da vergessen sie doch glatt manchmal
    ihr Alibi mitzubringen um mit dem Hund zu spielen.


    Das ist doch auch verständlich...natürlich würde ich den Kiddings auch sagen, das es so nicht geht.
    ...was mich nur stört , ist die Tatsache, das wenn das Thema Kind auftaucht, sich hier wirklich im Thema dermaßen verannt wird, das es nicht mehr schön zu lesen ist.