ZitatAlles anzeigenJa, und das ist ein allgemeingültiges Problem und hat nichts mit veganer Ernährung zu tun. Nicht umsonst weisen Ärzte darauf hin, dass alle (!) Frauen während ihrer Schwangerschaft auf ihre Nährstoffzufuhr achten sollten und nicht umsonst gibt es diesbezüglich auch regelmäßige Untersuchungen. Veganer leiden nachweislich nicht häufiger unter irgendwelchen Mangelerscheinungen als Vegetarier oder Omnivore.
Das war auch nur ein Beispiel.
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Ich sprach ja auch von Säuglingen. Kinder und Heranwachsende können ebenso problemlos vegan ernährt werden wie der adulte Mensch auch. Und je mehr Produktalternativen im Handel angeboten werden (hier ist deutlich eine steigende Tendenz zu erkennen), umso einfacher wird es.
Irgendwie kann ich da aber keinen Bezug erkennen, sorry
Du sagst, aus Profitgier würde mehr angebaut werden, als eigentlich gebraucht wird? Profitgier hin oder her, es kann nur so viel angebaut werden, wie auch Nachfrage vorhanden ist. Und die Menschheit allein braucht und verzehrt weder heute noch in tausend Jahren nur annähernd so viel wie die zzgl. weltweiten Viehbestände.
Also kann definitiv nicht mehr Fläche benötigt werden als vorher, im Geghenteil.
Du sprichst also allen anderen Tieren das Recht auf Leben ab, obwohl sie nachweislich ebenso leidfähig sind wie das Tier Mensch?
Es geht hier nicht darum, dass Tiere sich vor Gericht verteidigen sollen, sondern schlicht und einfach um die Anerkennung ihres Rechts auf Leben.
Das ist eine rein menschliche Auslegung.
Anders gefragt: Wer besagten Pflichten nicht nachkommen oder aus welchen Gründen auch immer nicht über sie informiert werden kann, hat kein Recht darauf, zu leben und vor Gewalteinwirkung geschützt zu werden?
Und das sollte miteinschließen, ihnen kein Leid zuzufügen.
Wie gesagt, wenn Fleisch zur Rarität würde, die man nur noch reichlich umständlich erwerben kann (bspw. über Online-Shops, spezielle Märkte etc.), würde sich der Großteil aller Menschen definitiv nicht diese Arbeit machen, sondern einfach das nehmen, was der Markt hergibt. Dazu müsste es nicht mal ein Fleischessverbot geben sondern schlichtweg ein Verkaufsverbot in z.B. öffentlichen Lebensmittelgeschäften.
Und warum sollte eine solche Gegenbewegung das System ernsthaft gefährden können? Wir haben in Deutschland auch eine Bewegung gegen die Demokratie, dennoch aber ist letztere nicht ernsthaft gefährdet.
Würde derzeit nur nicht funktionieren, denn in solchen Ländern ist es momentan nicht profitabel, im großen Stil Fleisch zu produzieren und anzubieten, da den Menschen schlichtweg das Geld fehlt.
Warum nicht? Wie ich schon schrieb...ohne Massentierhaltung auch kein Fleisch für die Masse...und das käme jedem Veganer denke ich sehr entgegen.
Selbstverständlich geht es dauerhaft um die globale Lösung dieses Problems. Nur Deutschland allein wird auf Dauer nichts ausrichten können. Wenn ich von "wir" spreche, dann spreche ich nicht von uns als Deutschen oder Österreicher oder Schweizer, sondern von uns als Menschen.
Derzeit, mit sofortiger Wirkung, ist das mit Sicherheit nicht realisierbar, das bedeutet jedoch nicht, dass es das niemals sein wird. Ich verweise nochmals auf die zahlreichen moralischen Fortschritte und Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft während der letzten Jahrhunderte, von denen auch viele glaubten, das sie unmöglich seien.
WIR sind dieses System (denn dieses allein schafft die Probleme, nicht die Natur). WIR haben es erschaffen. Also können wir es auch ändern.
Wie oben schon geschrieben..."wir" meint definitiv nicht nur die Deutschen...das wäre in der Tat nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn auch trotzdem ein Anfang.
Warum so pessimistisch? Wenn jeder so denken würde, wäre die Menschheit wohl auf dem Niveau der Steinzeit stehen geblieben und es hätte sich niemals irgendwas verändern können.
Dabei hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Menge getan. In vielen Städten weltweit gibt es heute schon vegetarische und vegane Märkte, Restaurants und Bistros, in jedem Supermarkt steigt die Anzahl solcher Produkte. Das wäre noch vor hundert Jahren undenkbar gewesen. Das zeigt doch, dass es eine bestimmte Tendenz und Richtung gibt, in die wir uns bewegen. Und es ist eine gute Richtung.
Dreamy...sei mir nicht böse...aber jeder einzelne Abschnitt, den Du jetzt versucht hast zu beantworten, widerspricht sich in sich selbst...sei mir bitte nicht böse, es ist meine Meinung.
Ein letztes Beispiel: ... das "Recht auf Leben" für Tiere...so wie Du es genannt hast.
Wie bitte schön ist ein solches Recht für Tiere anders einzufordern als über unser bekanntes Rechtssystem? Erklär mir das bitte!
(Zitat: Dreamy)
WIR sind dieses System (denn dieses allein schafft die Probleme, nicht die Natur). WIR haben es erschaffen. Also können wir es auch ändern.(Zitat Ende)
...dieser Satz gibt mir besonders zu denken.
...Wir Menschen sind TEIL der Natur...und nicht der Mensch als
Alleiniger "Herscher"...auch wir Menschen haben noch Urinstinkte und ich hoffe doch sehr, das wir sie behalten...nein wir werden sie behalten, weil wir auch Tiere sind...Wir Menschen im Verbund mit der Natur haben es so eingerichtet...so wie jedes andere Tier auf der Welt auch.
Wir alle vergessen gerne, das wir aus der "Erde geboren sind" (um es mal ganz philosophisch oder religiös zu betrachten
)
Was ist denn so verwerflich an der Natur, wie sie uns geschaffen hat...ist es wirklich so abartig?...ist die Natur wirklich so zu verdammen?...dann ist der Einzelne, wie auch jedes Tier einen Dr..k wert...nein ,wir sind ganz natürlich...