Beiträge von sinaline

    Hallo Oskaline,
    Wie verhält sich denn Deine Hündin im Freilauf gegenüber fremden Hunden?

    Meine Hündin ist jetzt ungefähr 21 Monate alt und hat Phasenweise auch diese Atetüden...meiner Meinung hat es stark mit der Entwicklung zu tun und wird immer wieder auftreten.
    Meine Hündin ist kastriert, deswegen könnte ich jetzt behaubten, das es weniger (aber auch) mit der Läufigkeit oder einer eventuellen Scheinschwangerschaft zu tun hat...ich denke es ist hauptsächlich Entwicklungstechnisch zu sehen...bei Jeder Läufigkeit macht Deine Hündin natürlich auch einen starken Entwicklungsschub durch...also es kann also durchaus sein, das die Läufigkeit diese Verhalten stärker hervortreten lässt, aber insgesamt unabhängig von Dieser vonstatten geht.

    Ist sie denn sehr teritorial veranlagt?...Meine Hündin ist es schon...aber sie lässt zb. Besucher ganz normal in die Wohnung.

    Zitat

    Hm, ich frage mich gerade, welchem Instinkt die Wölfe folgen, die den schneebedeckten Hang herunterrutschen. Das machen übrigens viele Tiere: Otter, Keas, Bären...usw. Einen instinktgesteuerten Vorgang seh ich da nicht :???:

    Und manchmal frage ich mich auch, ob wir Tieren nicht Fähigkeiten absprechen, die sie eigentlich haben. Früher hieß es auch, Tiere haben keine Emotionen und Tiere träumen nicht.

    Auch Menschen sind eigentlich "nur" Warmblüter mit Instinkten. Wieso sollen Tiere nicht auch einfach Freude an "sinnlosem" Tun empfinden? Jaja, ich vermenschliche jetzt wieder. Aber ist es wirklich auszuschließen? Ich denke nicht[/quote]


    Naja, ich spreche den Tieren doch die Freude oder den Spaß daran nicht ab...ich finde als Mensch wird es oft falsch interpretiert.
    Was ist so schlimm daran das ein Hund mit einem anderen Hund nur um der Befriedigung Willen`s spielt?...das macht ihn doch nicht weniger symphatisch...bei einem Baby oder Kleinkind ist es doch fast genauso.

    Ich finde wenn ein Hund ein Mensch wäre, würde er als "Asberger Autist" leben...Jemand der zwar Freude empfinden kann und auch die Umwelt wahrnimmt, aber sich nicht in das Empfinden des Anderen hineinversetzen kann...er könnte bestimmte Abhandlungen lernen, damit er nicht aneckt, so wie ein Hund dies auch lernen kann.
    Deshalb ist der Hund ja unser Schutzbefohlener...und ein Hund kann glücklich, ängstlich, bedrückt ect. sein...und das schönste für uns Menschen ist, wenn unser Tier sich rundherum wohl fühlt und seine Umwelt mit Freude erkundet.
    Nochmal... ich spreche einem Hund keine Gefühle ab...das wäre absolut falsch.

    Zitat

    Ich stelle die Kompetenz dieses Trainers nicht in Abrede.Wie ich schon anfangs schrieb,hat er Erfolge zu verbuchen.Aber er reduziert den Hund zu sehr auf ein Tier,das nur einen Zweck erfüllt und ansonsten absolut gehorsam auf seinem Platz zu liegen hat.Ich möchte aber einen kleinen Fellkameraden,der gern und mit Spaß mit mir zusammen ist,der aber auch Ecken und Kanten haben darf.Die habe ich ja auch.

    Mein Bauchgefühl sagt mir,der ist nichts für uns.

    Da ist ja auch gar nicht gegen einzuwenden :smile:

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    Nö, tut sie nicht - auch über das Spiel von Tieren gibt es wissenschaftliche Abhandlungen. Sogar Wildtiere spielen.....

    Um den Trainer würde ich einen Riesenbogen machen!


    ...ja und alle Trainer, die der "modernen" These nicht folgen sind abzulehnen?...meiner Meinung ist das falsch.

    ...das Spielen verfolgt auch ein bestimmtes Ziel...spielen ist lernen, das wissen wir doch Alle...das tun sogar Menschen...und selbst Tiere lernen im Spiel andere Tiere soweit zu respektieren wie es nötig ist ...aber mehr nicht...Hunde spielen meiner Meinung aber nicht wie Menschen es tun.

    Nur weil sich die TS bei bestimmten Aussagen nicht wohl fühlte, was verständlich ist, kann man doch nicht pauschal sagen, das dieser Trainer "schlecht" ist...solche Aussagen stören mich.
    Vom "Hörensagen" Jemanden zu "verurteilen"...wo kommen wir denn dahin...

    Nö...finde ich auch.
    Es kann eine freudige Anspannung/ Erregung sein oder eine ablehnende...oder auch eine "abwartende"...wo der Hund selbst nicht weiß, ob es" positiv oder negativ" enden wird...auf jeden Fall ist es eine Anspannung.

    Die Aussage "Hunde spielen nicht"...ist natürlich sehr verallgemeinert...aber in der Kernaussage stimmt es schon.

    "Fressfeinde"...das find ich persönlich lustig :lol: ...aber stimmt ja auch ein wenig :D

    ...dat war eindeutig ein Mann, die können nicht so gut erklären, wenn es darum geht Einfühlungsvermögen zu zeigen :D ;)

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    Die Gefahr, daß da jemand was aussortiert, siehe ich nicht so, er würde sich ja selber belügen :???:


    Och, ganz ehrlich...das ist mir im realen Leben selbst schon oft passiert...Beispiel: Leinenagression...als meine Hündin zum ersten Mal läufig wurde, ging es damit los...ich hab diesen Umstand dann immer damit entschuldigt, das sie gerade läufig oder danach Scheinschwanger war, weil ich es damals einfach nicht unter Kontrolle hatte...
    Klar ist das ein Selbstbelügen, weil man im Grunde weiß, das da was im Argen liegt...

    Ansich finde ich die "Film Methode" als Ergänzungsart recht gut...aber ob sie als Alleinige Problemanalyse reicht, weiß ich auch nicht.

    Ja, hört sich einigermaßen interessant an...birgt aber meiner Meinung die Gefahr gewisse selbstgedrehte Szenen "auszusortieren"...die nach eigener Meinung nicht das widerspiegelt, was das eigentliche Problem ist (um seine eigene "Unfähigkeit" nicht preizugeben, was auch wiederrum verständlich ist)

    Hallo,

    ich finde es auch immer verwirrend wieviel unterschiedliche Trainermethoden es gibt und es ist wichtig sich mit der jeweiligen Methode wohl zu fühlen.

    Ich persönlich bin allerdings auch der Meinung, das Hunde nicht perse "spielen"...für mich ist es eher ein Ausloten des Stärkeren...ein messen miteinander um festzustellen wo der Hund seine Stellung innerhalb der Hundewelt findet...aber naja, dasselbe kann man auch bei Menschen sagen...das ist auch nur eine Meinung.

    Das selbst renomierte Hundetrainer die Hunde vermenschlichen, ist eigentlich richtig, der Unterschied ist aber die Methode ansich.
    Nehmen wir doch mal den bekannten Martin Rütter...warum hat er denn so einen Erfolg?
    Im Prinzip versucht er das hündische Verhalten so zu erklären, das er im eigentlichen Sinne den Hund FÜR DEN MENSCHEN vermenschlicht...da einige Menschen es gar nicht anders verstehen :lol:
    Ich finde man sollte einen Hundetrainer nie über seine Erziehungsaussagen verurteilen, sondern über seine Erziehungsmethoden...das können durchaus zwei unterschiedliche Aspekte sein.