Wird sie bald oder war sie gerade läufig?
Ich persönlich weiß nur, das Hunde um die 2 Jahre herum nochmal richtig "zickig" werden können...aber das sagt man von 4 Jährigen Hunden auch.
Hat sich Ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden verändert?
Beiträge von sinaline
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Travelmate,
...das liest sich super
......denkt daran, das sie sich noch im Charakter verändern wird, aber habt keine Angst...so wie Du die Situation beschreibst werdet Ihr auch zukünftige Probleme meistern...das schafft Ihr garantiert 
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Hi Susa,
vielen lieben Dank für deine schnelle Hilfe!
Wir haben den Hund geholt, weil er kostenlos war und wir nicht soviel Geld haben.
Der Hund zeigte sofort Unterwürfigkeit, bei mir, als auch bei meiner Freundin (wohnen alle in einem Haus).
...hm...was meinst Du mit Unterwürfigkeit? verhält sie sich ängstlich?
Allerdings ist es so, das meine FReundin leider eine Behinderung hat und sie sich Sorgen macht (auch gerade um die Pubertierende Tochter).
...das ist natürlich schwer zu beurteilen, wie sich das auswirken wird
DAs mit den WEgen gehen usw. sehen wir gleich. überlegen halt, ob wir ihn nicht evtl. zurück bringen sollten.
Wir glaubten leider auch erst mehr, als dann letztendlich passiert ist..
Bei mir zählt ein Wort - Punkt!
Schöne Grüße
Ich würde auf jeden Fall, solange sie noch bei Euch ist sehr liebevoll ABER konsequent bleiben, viel mit Leckerchen zu Hause arbeiten und absolut VERLÄSSLICH in den Reaktionen bleiben.
...Haltet sie auf den Gassigängen und auf engen und unübersichtlichen Wegen kurz an der Leine (also keine Flexifreiheit).Ralf
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Wie groß ist denn die Hündin...seit Ihr sicher, das sie erst 8 Monate alt ist...ich frage nur, weil sie ja schon läufig ist.
Wenn Ihr sie behalten wollt, würde ich wirklich einen Hundetrainer beauftragen...oder bist Du selber Einer? (ich hab das aus Deinen Text nicht ganz herauslesen können).Ist sie eher ängstlich?
Vielleicht wird sie eher der teritorialer Hund oder entwickelt in ein paar Monaten einen Schutztrieb...wirklich schwer zu beurteilen, da der Hund erst ein paar Tage bei Euch ist. -
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meinst du denn mit sie versucht mich zu beschützen oder wie meintest du das mit dem schutztrieb der erst jetzt richtig rauskommt?
ich versuche (wann immer möglich) genau das umzusetzen, was du erwähnt hast, sie aus der "gefahrenzone" rauszubringen, ins sitz. dann ist ruhe und das klappt super. das problem ist; oft ist das nicht möglich (weg zu eng, keine ausweichmöglichkeit). dann nehm ich sie auch ins fuss und laufe an den leuten vorbei. das hat bis vor der läufigkeit super geklappt! inzwischen geht das bei fuss an menschen vorbei aber nur, wenn ein leckerchen in sicht ist, sonst intressiert sie das überhaupt nicht und das gekläffe geht trotzdem los. es geht halt so mehr in richtung locken, ob das der richtige weg ist??? allerdings war das beim letzten mal als ich mit ihr an diesem problem gearbeitet habe genauso. am anfang musste ich sie "locken" irgendwann gings auch einfach mit dem kommando bei fuss und anschliessender belohnung... wenn ich deinen beitrag so lese bekomme ich das gefühl, dass das eben doch die beste lösung ist auch wenn ich halt wieder von vorne (mit locken) anfangen muss.
Ich sehe es wie du, in meinen augen ist line sehr unsicher anderen hunden gegenüber, darum ihr verhalten.ich glaube sie braucht einfach etwas länger um einschätzen zu können, wie andere hunde "drauf" sind und bleibt drum erst mal stehen und geht auf abwehr ich denke das ist soweit auch okay, als sie ganz neu bei mir war ist sie auf jeden hund zugerannt ohne auf dessen körpersprache zu achten und von daher ist mir das vorsichtigere verhalten jetzt schon lieber.Ich muß jetzt gestehen, das ich den Unterschied, ob ein Hund Schutztrieb oder/und teritorales Verhalten zeigt, auch nich ganz erklären
Mein Hund ist auch erst 21 Monate alt und ich weiß nicht genau, wie sie sich weiter entwickeln wird, zumahl ich das Fixieren von Personen nur unmittelbar in der Umgebung unseres Hauses beobachten konnte...und nur wenn sie halt "komisch rumstanden"
Das direkte Anbellen, wenn ich mit einer fremden Person sprach fand bei Ihr mit 15 Monaten statt, allerdings hab ich Ihr das stengstens verboten und danach sofort verbal gelobt.
Jetzt mit 21 Monaten merke ich aber auch, das sie entgegenkommende Personen, die sie für "verdächtig" hält (zb. große, breit gebaute Menschen...egal ob Männlein oder Weiblein) wieder anfängt zu fixieren.Sie ist zur Zeit wieder etwas nervöser und ängstlicher...zuvor hat sie immer eine immens verstärkte Bewegungsphase und allgemein kann ich dann immer sagen, das mein Hund in dieser "Vorphase" einen "Knall" hat
Ich kann es jetzt schlecht beschreiben....so ähnlich wie meine Kinder, wenn sie einen starken Entwicklungsschub machen.
Ob das Ablenken mit Leckerchen richtig ist, weiß ich auch nicht genau...ich würde das nochmal mit der Trainerin besprechen (oder war es ein Trainer?).
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Ich versteh jetzt nicht ganz Deine Frage.
Meinst Du jetzt die Situation mit dem Panikanfall oder dem Bullen?
Zur ersten Situation hab ich versucht zu erklären, warum Dein Hund sich so verhalten hat...
Bei der Geschichte mit dem Bullen versteh ich nicht ganz, warum er sich in Dich "hineinversetzt" haben soll.Hab mich übrigens verschrieben...ich meinte das wir Menschen den Makel haben NICHT EINFACH zu denken
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*lach
Ich wollt jetzt keine rührselige Geschichte zum Besten geben, aber vielen Dank für dein Verständnis

Was mich daran mehr beschäftigt hat, war die logische Komponente in dieser Situation. Er hat ja gemerkt, daß etwas nicht in Ordnung ist. Das bedeutet doch aber, daß er sich in mich hineinversetzt haben muß um mein Verhalten richtig zu deuten. Oder?
...wenn Du meinst

In "Angstsituationen" (Bulle auf der Weide legt auf uns an, da bekomm ich schon Hosenflattern!) reagiert er anders. Da ist er auf den Bullen fixiert, aber erst, wenn ich Gas mache und mir der Angstschweiß ausbricht. Das kann er scheinbar gut unterscheiden.
Ich jedenfalls finde keine Erklärung
Tja und weil der Mensch es anders interpretieren kann, tut er es auch...unser "Makel" ist , gefühlsmäßig einfach zu denken, da kann man uns auch keinen Vorwurf machen
Du kannst es ja sehen wie Du möchtest.
Ich für meine person halt es für wichtig die Gefühlswelt der Hunde "einfacher" zu sehen...weil ich dann als Halter fairer auf den Hund reagieren kann...das ist meine Meinung[b] -
Naja, das hört sich meiner Meinung eher nach Phasenweiser Unsicherheit (also dann vermehrt) und genereller Unsichherheit an.
Meine Hündin verhält sich gerade bei größeren und gleichgroßen Hunden genauso.
Kleine Hunde werden zb. beim Gassigehen kaum beachtet, da sie eine nicht so große Gefahr bedeuten.
Ich muß auch dazu sagen, das meine Hündin nur mit größeren Hunden im freilauf spielt und oft sind es Hunde die ein wenig größer und kräftiger sind...deshalb fühlt sie schon das sie "untergebener" ist...und je mehr sie mit solchen Hunden spielt um so mehr merkt sie, das sie trotz, das sie sich wacker hält, kräftemäßig unterlegen ist...deshalb lasse ich sie jetzt nur noch mit Hunden spielen, die souveräner sind und kräftemäßig ungefähr im gleichen rahmen liegen.In dem Alter Deiner Hündin kommt das Schutzverhalten erst richtig raus...da ist das verhalten nicht unüblich...kannst Du sie nicht ins Sitz bringen und ein Nein fordern? (mit einem Sicherheitsabstand zu dem betreffenden Menschen).
Ich hab allerdings mit meiner Hündin von Anfang an geübt, wenn ein mensch entgegenkommt, das sie "Bei Fuß" zu gehen hat...hab das aber immer mit Leckerchen belohnt...aber ich denke das ist das was Du nicht willst.
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Knautschgesicht...das verstehe ich doch...klar sieht es für uns Menschen oft so aus, als wenn sich der Hund in einen Hineinversetzen könnte...aber ein Hund hat doch auch einen Beschützerinstinkt...wie gesagt ich spreche Hunden keine Gefühle ab...das ist doch das Wichtigste in der Hund-Mensch Beziehung...wärst Du zb. mit einem Autisten unterwegs gewesen, wäre er auch nicht von Deiner Seite gewichen...Dieser Mensch hätte sich genauso Sorgen gemacht, aber aus Angst um sein eigenes Wohl, aus Angst vor Veränderungen...es geht ja nicht darum ob Mensch und Tier weniger WERT sind, wenn sie ein Gefühl nicht so umsetzen können wie der Rest der Menschheit...gerade DESHALB müssen wir sie beschützen und dafür Sorgen, das sie glücklich sind.
NEIN ein Tier und ein Mensch hat Gefühle und ist DESHALB mit Respekt zu behandeln...ich sage das nicht gerne aber deshalb vergleicht man Kleinkind und Hund gerne, da sie in ihrer Gefühlswelt sehr ähnlich sind...und hat ein Kleinkind nicht das Recht von uns genauso liebevoll behandelt zu werden, auch wenn es sich nicht so gut in uns hineinversetzen kann?...Sicher ist genau das Gegenteil der Fall ...ein Lebewesen mit dieser Gefühlswelt bedarf erst Recht unserer Sorgfaltspflicht und unserem Einfühlungsvermögen.
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genau so ist es bei mir auch.
Meine beste Freundin hat Angst vor Hunden .
Dennoch durfte Mogli anfangs mit zu ihr in die Wohnung.
Sie hat sogar Leckerlis für ihn gekauft .
Als sie erfahren hat , dass ich einen Welpen bekomme , hat sie sich als EINZIGE ( meine Familie war damals dagegen ) für mich gefreut .
Das rechne ich ihr ganz hoch an . Sowas bedeutet Freundschaft.
Sie hat auch viel Verständnis dafür , dass ich eben nicht mehr soo lange bei ihr bleibe , wie früher.Im Moment darf er nicht mit zu ihr , da sie ein kleines Kind hat .
Sie möchte es aus hygienischen Gründen nicht.
Und das akzeptiere ich auch .Also bleibt Mogli zuhause oder wir treffen uns irgendwo ,wo er dann mit kann. Dort darf dann ihre kleine Tochter auch mit Mogli spielen ,denn sie möchte nicht , dass sich ihre Angst auf ihre Tochter überträgt.

Genau, das ist Freundschaft...sich gegenseitig den Respekt zu zollen...so werden aus zwei unterschiedlichen Meinungen sogar ein gemeinsames Thema, das sehr wohl positive Ergebnisse haben kann.