Also, hier dann Teil 2. Kürzerfassen ging nicht *lach*
Ich glaube an solche Kommunikation nicht wirklich. Nicht in der Form, wie sie in dem betreffenden Thread abläuft. Ich hab es wirklich versucht zu verstehen. Und ich habe mich auch durch die verlinkten anderen Threads gewühlt, durch 30 Seiten Posts, teilweise von 2007. Und bin noch kein Stück weiter.
Ich zerpflücke hier jetzt etwas, nehmt das bitte nicht persönlich, ich brauche die Passagen nur als Beispiele.
Es hat also jemand 2 Seminare besucht. Das klingt für mich nach 2 mal ein Wochenende, oder sogar nur 2 mal einen Tag oder Abend. Jedenfalls nicht nach 2 mal 2 Wochen oder so. Also so richtig wirklich viel Anleitung scheint das nicht zu sein. Dieser jemang möchte also Übungsobjekte haben. Bis hier hin, kann ich das sogar noch nachvollziehen. Man hat ein neues Hobby, und möchte ein bisschen damit „angeben“ (nicht falsch verstehen). Ich hätte die Suche auch noch verstanden, wenn sie abgelaufen wäre a’la „postet mal Bilder und ich such mir mal die einfachen raus“ oder „ich schau dann mal, mit wem man gut in Kontakt treten kann“ oder ähnliches. Was jetzt abläuft, wo in Reihe abgearbeitet wird wie am Fließband und die ersten schon Angst haben, übergangen worden zu sein, find ich nur noch .... seltsam.
Ich denke die Telepathie ansich ist eine ziemlich natürliche Sache...sie funktioniert eigentlich bei Jedem, der sich darauf EINLÄSST, sprich sich einfach darauf konzentriert, was wiederum INTERESSE vorraussetzt und die Fähigkeit sich zu konzentrieren.
Ich glaube den meisten von uns ist im Leben das Eine oder Andere schon in ähnlicher Wise passiert...zb. in Träumen ect.
Wenn Jemand von "Natur aus" eher ein solcher Mensch ist, braucht er Meiner Meinung nicht viel Übung um erste große Fortschritte zu machen....alles Weitere ist wirklich Übungssache.
Nehmen wir doch einfach Jemanden, der gerne und viel meditiert...Dieser Mensch wird seinen Wahrnehmungsfocus immens verändern.
Ich bin aber skeptisch inwieweit eine Wahrsagerin oder andere telepathisch arbeitende Menschen dies bei fremden Menschen wirklich praktizieren können.
Ich glaube es gehört eine gewisse "Beziehung" zur weissagenden Person...
Dann finde ich doch relativ seltsam, wer sich alles meldet und vor allem wie. Ich hab es ja schon angedeutet „ich glaub nicht dran aber ich mach mal mit“.
Ganz ehrlich, wenn ich in ein Mazda Autohaus gehe, und dort rein aus Interesse ein komplettes Angebot (was den Verkäufer Zeit und damit die Firma Mazda Geld kostet) haben möchte, dann gaukle ich zumindest ein gewisses Interesse an dem Auto vor. Und nicht „Hallo, machen sie mir mal bitte ein Angebot, aber eigentlich interessiert mich ihr Auto nicht“. Ist das nur um mitzumachen? Um hinterher großkotzig sagen zu können „ich hab sowas mal gemacht und/aber....“ oder um so richtig mitlästern zu können, wie scheiße doch Tierkommunikation ist? Ist ja kostenlos, braucht man zwar nicht, aber kann man ja mal mitnehmen und hinterher überlegen, was man damit macht. Würden alle die, die da nicht dran glauben auch Geld dafür bezahlen?
So, und dann zu dieser Kommunikation. Ich hab es wirklich versucht, mir vorzustellen, wie das läuft. Ich habe, wie gesagt, 30 Seiten alte Threads gelesen. Und bin noch kein Stück schlauer.
Wegen der Arbeit. Wie definiert der Hund das? Das kann ein Hund überhaupt nicht wissen, da es letztlich den Wissensstand eines Hundes überfordert. Was ist Arbeit, was ist Hobby, was ist Jagen, was ist Freizeit, was ist Gassigehen, was ist nur eben Post holen. Der Hund sieht uns nur gehen, wohin, weiss er doch überhaupt nicht. Der Hund ist täglich alleine, warum, weiss er doch überhaupt nicht. Es ist eine angelerte Fähigkeit, alleine zu bleiben, keine natürliche, und es hat überhaupt nichts mit Arbeit zu tun. Selbst bei Hunden, die mit auf die Arbeit gehen, die wissen doch überhaupt nicht, was Arbeit ist. Sie sind halt ein paar Stunden am Tag mit Frauchen woanders, warum, ist letztlich egal. Sie sind dabei. Mein Hund verlässt morgens das Arbeitszimmer und geht wieder in sein Körbchen im Schlafzimmer, wenn ich mich an meinen Arbeitslaptop setze. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Madam weiss, dass ich jetzt Arbeite, sondern damit, dass sie gelernt hat über mehrere Wochen, dass ich nicht reagiere, wenn ich am Laptop sitze, egal wieviel sie um Aufmerksamkeit bettele, und dass ich sie rausschmeiße, wenn ich telefoniere und sie Terror macht. Das ist rein gelernt, keine auf Wissen basierende Verhaltensweise.
Das ist auch meine Meinung...ein Tier kann eben nicht soweit denken wie ein Mensch und könnte Deshalb solche Gedankenausdrücke niemals von sich geben bzw. solche Gefühle aussenden.
So viel ich weiß, werden von TK die Gefühle in menschliche Sprache "übersetzt"...das inpliziert, das sie diese Gefühle haben...( was ja von Hunden allgemein gerne mal angenommen wird
)
Ich hab auch schon mal gelesen, das manche TK diese Übersetzung so erklären, das Hunde zwar in unserer materiellen Welt sich nur als Tier wahrnehmen, also gerade und direkt Instinkte ausleben MÜßEN...aber das sie auf einer "anderen Ebene" Gefühle wie Menschen haben, die sie aus Instinktgesteuerten Gründen Hierseits nicht zeigen KÖNNEN.
Viele TK glauben deshalb an Wiedergeburt.
Ich persönlich glaube überhaupt nicht an Tierkommunikation und Wahrsagerei auf Entfernung und zu Personen die man nicht kennt...no, no.
Auch das habe ich im anderen Thread schon angedeutet. Für einen Hund gibt es keine Unterscheidung zwischen Futter und Leckerchen. Die Unterscheidung zwischen Hauptgang und Dessert ist beim Menschen ja auch gelernt und definiert, hat nichts mit dem Essen an sich zu tun. Es kann ja süsse Pfannkuchen als Hauptgang geben und Käse als Nachspeise, es hat also noch nicht mal was mit süss/herzhaft oder ähnlichem zu tun. Wie kann der Hund also wissen, was ein Leckerchen ist und was sein Futter ist? Gar nicht. Auch fehlt Hunden das Bewußtsein für „dick“. Dick ist eine Modeerscheiung unserer Überflussgesellschaft. Der Steinzeitmensch hat sich keine Gedanken über sein Gewicht machen müssen, das Überleben war so Kräfteraubend, dass sie alles haben essen können, ohne Probleme zu bekommen. Auch in der Natur gibt es das Phänomen Übergewicht nicht. Kein Vogel hat Übergewicht, kein Wolf im Wald, kein Hase auf dem Feld. Das Hundeleben bei uns Menschen ist nur so Kalorienarm, dass der Trieb, alles zu fressen, was einem über den Weg läuft, der normalerweise das Überleben sichert, einfach zu viel des Guten ist. Dennoch ist das der Urtrieb des Hundes, das Dick sein ist die Sorge des Menschen, nicht des Hundes.
Dinge wie dieses hier, kann sicher ein Trainer binnen eines Spazierganges erkennen, mit etwas Beobachtungsgabe man sogar selber. Warum ist die Frage nach der Leinenaggressivität eigentlich bei so vielen eine der ersten? Zu dem zitierten: Das ist für mich ein Wiederspruch in sich. Entweder ich dulde keinen Hund in der Nähe, weil der Mensch mir gehört, dann gehört er auch mir, wenn man ohne Leine ist, oder es ist ok, andere Hunde da zu haben. Dann müsste der Grund für die Aggressivität eine andere sein (schlechte Erfahrungen, Radius zu klein oder ähnliches).
https://www.dogforum.de/fpost8550787.html#8550787
Dieser Post hier und die Kommentare bestätigen mir das „im Trüben fischen“. Allgemeine Floskeln, das sagen, was erwartet wird, manche Fragen legen einem im Prinzip die Antwort ja schon zu Füßen.
Es gibt sicher Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht erklären kann. Ich habe immer wieder mal solche seltsamen Phänomene mit einer Person, die mir sehr wichtig ist (man greift zum Telefon hebt ab und will wählen und hat diese Person plötzlich dran, weil sie genau in dem Moment angerufen hat, zerbrochene Kerzenständer beim ersten Date oder ähnliches). Wegen mir mag es auch Personen geben, die solche Schwingungen besser als andere auffangen können.
Ja ist mir auch schon oft passiert...auch in anderer Weise
Aber dennoch gibt mir die Wortwahl der Kommunikationen hier arg zu denken. Wieviel ist davon Interpretation der TK? Wieviel ihres Wissens, ihres Lebensumfeldes fließt in die Schriftliche Zusammenfassung ein?
Mal ein Beispiel: Mein Freund war am Erstellen eines Charakters für ein Rollenspiel. Ich war am Zeitunglesen. Ich hatte gerade einen Artikel über ein Contaganmädchen gelesen, als er meinte „ich glaub ich mach mir mal einen richtig kranken Charakter“. Sofort hatte ich ein Bild von einem Körperbehinderten im Kopf, der irgendwelche Misbildungen, fehlende Gliedmaßen oder ähnliches hatte. Er meinte aber einen eher gestörten Charakter, der unter Paranoia oder ähnlichem leidet.
Was ich sagen will ist, Erzählungen setzen sich in unserem Kopf zu Bildern zusammen, zu Bildern, die von unseren Erfahrungen und Einflüssen geprägt sind. Wie frei kann sich eine TK von diesen machen, um Objektiv zu sein, oder sollte sie genau umgekehrt, möglichst viel vom Besitzer des Hundes wissen, um Bilder eben möglichst für sein Umfeld zu interpretieren?
Das ist auch mein Gedanke 
Wieviel ist von dieser ganzen Interpretiererei hinterher noch das wirkliche Denken des Hundes?