Beiträge von sinaline

    Hm Leute, also auf RTL Mittag haben sie die Oma (oder Uroma) und die Mutter des Kindes interviewt...und die Oma sagte, das sie ihren Enkel(oder Urenkel) auf dem Arm hatte als sie das Zimmer betrat, wo der Hund sich aufhält...in dem Moment kam der Rotweiler direkt auf sie zugestürmt und riß ihr das Kind aus den Armen und schüttelte es so sehr ...dann sagte sie noch, das sie keine Chance mehr hatte etwas zu unternehmen...es ging zu schnell.

    Die arme Frau :sad2: ...und natürlich armes Kind...ich will und kann es mir nicht vorstellen.


    Meine Hündin ist von der gleichen Orga :D
    Wenn Dein Hund direkt von der Insel kommt und ein Auffindling ist, dann wird wohl eher ein Podenco drin sein...Galgos gibt es da so gut wie gar nicht...und natürlich Pointer.
    ...oder kommt sie von einer Privatperson innerhalb der Orga?
    Erzähl mal...

    Ja warum regen wir uns auf?...ganz einfach weil es sich Wert ist, darüber NACHZUDENKEN, was falschlaufen KANN.
    Dasselbe gilt genauso für andere Unfälle auch zb. durch Autofahrer verursacht.
    Klar reg ich mich auf wenn Autofahrer wie die Irren durch die Stadt düsen und auf niemand Rücksicht nehmen...

    ...und einer Oma von über 70 jahren vertrau ich nach Sachverständniss zwar einen Hund an, aber doch nicht gleich zwei von dem Kaliber(ich meine jetzt Größe-und Kräftemäßigkeit)

    Ich denke schon, das man sich darüber aufregen darf, weil es einfach nicht realistisch ist, wie die Sache gehandhabt wurde...genauso unverständlich wie die Tatsache, das wahnsinnige Autofahrer andere Menschen umfahren.

    ...wenn es hingegen aus rein menschlichen Fehlverhalten im Sinne eines NICHT vorsätzlichen Verhalten resultiert, stimme ich zu, das viele Unfälle nicht zu verhindern sind...

    Ich denke man muß immer vorsichtig sein, egal wie lange man den Hund kennt und wie "harmlos" dieser ist.

    Man stelle sich doch nur vor, der Hund hat seit Kurzem Schmerzen und man selber hat es noch nicht registriert...

    Ich glaube zwar nicht, das Jeder Hund dann direkt austicken würde (denk ich mal)...aber es gab schon urplötzliche veränderungen im Verhalten aufgrund von Anomalien und krankhaften Veränderungen im Gehirn eines Hundes...das ist nicht immer vorrauszusehen...

    Zitat

    Habe vorhin sowohl die alte Frau, als auch die Mutter des Kindes gesehen und beide waren total überfordert mit der Situation. Die Mutter sagte selbst, dass der Rotti das Kind kannte und zusammen aufgewachsen sind. Also wir können zwar diskutieren und uns unsere Gedanken machen, aber wir können einfach nicht verhindern, dass sich solche Tragödien zutragen.

    Manchmal bin ich nach solchen Unfällen auch etwas verunsichert...ich hab meinen Hund jetzt 1 1/2 Jahre und meine Kinder sind schon einiger Maßen groß (16 und 11 Jahre alt) und ich hab sie meiner Meinung nach richtig beigebracht mit dem Hund umzugehen...
    ...und wenn ich solche Geschichten höre weiß ich manchmal aber doch nicht, ob in dieser Hinsicht doch mal was passieren kann.

    Ich sagmal es gab noch nie Anzeichen dazu, aber weiß ich wirklich ob das richtig ist?
    Aus den einen Berichten liest man eine falsche Behandlung heraus ...und aus anderen Berichten geschah es ohne jede Vorwarnung.

    Zitat

    jetzt meld ich mich mal zu Wort und von mir aus, steinigt mich. Ich finde es absolut unverantwortlich, den kleinen Jungen in gegenwart eines großen Hundes unbeaufsichtigt zu lassen, egal was für Rasse.

    Meine Tochter ist heut 8 Jahre geworden, meine Ellis haben seit 12 Jahren einen Rotti/Labimix, und wir lassen die beiden bis heut nicht unbeaufsichtigt allein, weil ich und meine Ellis nie für Lissy die Hand ins Feuer legen würden, sie hat öfters gezeigt, dass sie vor Joleen ihre Ruhe haben möchte, und wir haben Joleen es eingebläut Lissy in Ruhe zu lassen.

    Ich finds es unglaublich traurig, das ein Kind so zu tote kommen muss, und man hat als beaufsichtigte Person, verdammt nochmal die Pflicht, auf das Kind aufzupassen und wenn ich die Hunde in der Zeit eingesperrt hätte - ich weiss, es ist zu spät aber man hätte es verhindert können, wenn Mensch ein bisschen mitgedacht hätte.

    Sorry aber ich habe kein Mitleid für die alte Dame.

    Sandra


    Ja selbst meine Schwiegereltern, die ihren Hund "zum Teufel komm raus "vermenschlichen, haben NIE meine Kinder in einem Raum mit Hund zb. auf den Boden spielen lassen...sie haben IMMER aufgepasst.

    Und wenn ich hier viele freunde meiner Tochter zu Besuch habe und ich kann nicht immer aufpassen...dann wird auch unser Hund mal "ausgesperrt".

    Zitat

    Das Tier wird nicht resozialisiert es wurde erschossen. Mir tut das Kind leid, wegen der verantwortungslosen Eltern und Großeltern. Mir tut aus diesem Grund auch der Hund leid, der kann für solche Besitzer nichts. Es trifft leider die Unschuldigen, die die sich nicht wehren können.
    Eigentlich hätte es die Oma oder die Eltern treffen sollen, und nicht den unschuldigen 3Jährigen.

    das das Tier nicht resozialisiert wurde, weiß ich...es gibt allerdings auch andere Fälle wie zb. bei dem Huskymix vor einiger Zeit, der ein Baby totgebissen hat...dieser Hund wurde weitervermittelt.

    Es hätte GAR KEINEN Treffen MÜßEN, das ist der Punkt....

    Also ich hab meine Hündin in dem Alter folgender Maßen gefüttert:

    Morgens nur ein paar Leckerlies beim Training oder Freilauf
    ...mittags gab es die Hauptmahlzeit (so um 12 oder 13 uhr)
    Abends gab es noch etwa ein drittel und das wars dann.

    Vielleicht ist es besser wenn Du Deinem Hund abends nicht so reichlich gibst, da es dann mehr "drückt" :hust:

    jetzt mit zwei Jahren bekommt meine Hündin morgens 1/3l und abends 2/3 von der gesamten Mahlzeit.

    Zitat

    Tschuldigung wenn ich doof frage, aber:
    Ich lese hier im Forum beinahe jede Woche irgendeinen link zu einem Beißvorfall. Die Meinungen dazu sind ja grundsätzlich immer die selben und dir Mitgefühls-/Mitleidesbekundungen natürlich auch.

    Tut Euch das jedesmal echt leid und regt ihr Euch darüber auf, oder ist das mittlerweile einfach Standard sowas zu schreiben?

    Das soll jetzt weder provokant noch angreifend sein, würd mich nur interessieren.


    Ganz ehrlich, mir tut es wirklich schrecklich leid, wenn ich lese, das dabei ein Mensch ums Leben kam...ich könnte eigentlich dabei heulen :sad2:

    ...man überlegt dann schon öfters, warum man eigentlich einen großen Hund hält und ob die Gefahr zu groß sein könnte...
    ...denn Eins machen diese Berichte immer wieder klar: Hunde sind Tiere mit Instinkten und Gefühlen.
    ...wenn man da, wie Fräuleinwolle schon angedeutet hat ,mit zu viel vermenschlichung und/oder zuviel Härte an die Erziehung ran geht...wird es öfters solche Unfälle geben...egal mit welcher Rasse.

    Diese Berichte zu lesen und hier ein Thread dazu zu eröffnen hat für mich eigentlich nur den Sinn, das solche Ereignisse immer wieder das Miteinander mit den Hund hinterfragt werden kann.

    ...Mitleidsbekundungen gehören für mich zum normalen Umgang (auch wenn es keinen großen Trost spendet.)

    ...wenn es aber in solchen Threads darum geht, das ich direktes Mitleid für den angreifenden Hund haben soll, dann muß ich sagen...in erster Linie gilt mein Mitleid den Menschen denen es passiert ist.
    Ja, es ist nicht schön wenn ein Hund eingeschläfert werden muß aber ich fände es auf der anderen Seite auch nicht gut wenn dieses Tier "resozialisiert" wird...ich sehe darin keinen Sinn.