Beiträge von TanNoz

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    Der Artikel heisst: was kann ich tun, wenn mein Hund aggressiv agiert?

    Wörtlich hat Baumann dazu geschrieben in der DOGS 5/2010:

    "...Damit ich vom Hund verstanden werde, muss ich mein Nein auch mal mit einer konsequenten Handlung bekräftigen. Wie das im Einzelnen aussieht, kommt auf die Situation und auf den Hund an, das kann ein Genickgriff sein, ein Leinenruck oder ich kann den Hund auch mal auf die Seite legen....." - Alphawurf hat er nicht erwähnt.

    Weiterer Auszug, wo ich zum ersten mal bei ihm das Wort Wattebäuschchenwerfer lese:

    "....Wir haben auf der einen Seite immer noch die Hardcorefraktion, in der gebrüllt und geschlagen wird, und auf der anderen Seite diese verflixt gefährliche Strömung der Wattebäuschchenwerfer, Sie sind verantwortlich für das Leid vieler Hunde. Was links und rechts läuft, ist nicht gut. Wir müssen wieder vernünftig werden..."

    Ich lese ja wenig Zeischriften, insofern kenne ich auch nicht immer die Aussagen bestimmter Trainer. Aber diese hier finde ich nicht schlecht und spiegelt eigentlich auch meine Einstellung wieder. Immer nur lieb kann nämlich wirklich gefährlich werden.

    Das wichtige ist doch, dass ein Trainer erkennt, wie er mit welchen Hund umgehen muss.

    Ich bin definitiv dabei. Wie wir das mit den Autos machen weiß ich noch nicht. Ich kann leider so schlecht jemandem mitnehmen. Entweder fahre ich alleine, oder wenn mich jemand mitnehmen mag beteilige ich mich natürlich wieder am Benzin.

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    Warum sollte ich die Straßenseite wechseln , wenn jemand mit mir bzw. allen ein Problem hat ? Wär ja noch schöner , daß mir so ne Hupe erzählt , wo ich lang gehen soll . Ehrlich gesagt , hätte die sich nach der Drohung sofort eine gefangen ... mit der Begründung zur Gefahrenabwehr ;)

    Andersrum wird ein Schuh draus. Die Te fühlt sich durch die kläffenden Hunde gestört, auch wenn die hinterm Zaun sind. Da würde ich als Hundehalterin auch sagen, gehen Sie halt auf die andere Straßenseite. Das mit der Drohung, nun wenns stimmt ist es nicht ok, aber wie sagte mein Mathelehrere früher immer...wzbw (was zu beweisen wäre)

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    Ich kann Rex aber einfach nicht dort lassen, ohne es mit ihm ernsthaft versucht zu haben.

    Das will ich dir auch nicht absprechen. Ich würde sicher genauso handeln. Aber sieh es realistisch und nicht durch eine rosarote Brille. Nur so kannst du dem Hund wirklich helfen.

    Also wenn ich deinen letzten Beitrag so lese....deinen guten Willen in allen Ehren, aber ist das nicht ein wenig zu melodramatisch? Ein bisschen leid tut mir der Hund schon, von 0 auf 100. 3h Gassi sind für einen untrainierten Hund ganz schön viel. Ach und das Tierheimpersonal hat sicher nicht das erste mal mit einem schwierigen Hund zu tun, normalerweise können die Leute dort einen Hund schon händeln. Ich hoffe das klappt alles so, wie du dir das so romantisch ausmalst und es kommt nicht mal das große Erwachen.

    Bitte beherzige die Ratschläge und lass den Hund durchchecken. Wir haben gerade einiges hinter uns, und da war der Hund zunächst auch nur einfach schlapp und wollte nicht laufen. Nach 3 Wochen ist sie jetzt endlich wieder unsere Lilly. Aber wir wissen zumindest nun Genaueres:

    Lilly hatte nie Fieber und die Gelenke waren auch unauffällig. Dennoch hat sie einen nachweisbaren Anaplasmosetiter. Die Tä war zwar ebenfalls nicht der Meinung, dass dieser die Ursache für ihren Zustand war, aber zumindest abgeklärt werden sollte so etwas.

    Lilly rennt sehr gerne und ist recht aufgeweckt. Unregelmäßigkeiten des Herzens wurden beim Abhören nie festgestellt. Dennoch hat sie ein vergrößertes Herz, welches zunächst auf einem Röntgenbild erkannt wurde und danach durch ein EKG und einen Herzultraschall bestätigt wurde. Behindern tut sie das jetzt nicht, sie braucht auch noch keine Medikamente, aber wir wissen, dass wir das beobachten müssen. In Narkose muss ein Hund wegen dem Herzen jedenfalls nicht, das kann alles so gemacht werden.

    Also ich erwarte da auch eher Durchfall und Kotzerei. Wir habens nämlich auch grad erst durch. Frag auch mal, welche Untersuchungen gemacht wurden, um die Diagnose zu stellen. Dann kann man vielleicht Tipps geben, was man noch prüfen könnte.