Zitat*fling* Ja, es stresst mich verdammt. Das ankommen liegt vermutlich daran, dass man ja immer loben soll, wenn der Hund sich einem freiwillig zuwendet und das wollte ich mir ja auch nicht unbedingt versauen.
Nee ich glaube das hast du etwas falsch verstanden. Das sollte keine generelle Regel sein. Mag sein, dass es Hunde gibt, die das brauchen, einfach weil man sie enger binden will, damit sie nicht zu eigenständig rumasseln. Bei dir ist das ja gar kein Problem. Deine Aufgabe wäre ja eher, in den Situationen nicht auf Lucky einzugehen.
ZitatDanke für diesen Tipp ich werde es mal probieren. Auch wenn das Lob wieder aufputscht. Mal gucken, evtl. klicker ich es doch nochmal.
Ich würde nur kurz "fein" oder "klasse" sagen und ihn danach gar nicht weiter beachten. Das dauert natürlich etwas, am Anfang wird er wieder warten und es wird wieder eine Weile dauern, bis er dann mal was anderes macht. Aber es ist wichtig, dass du wirklich nichts anderes danach sagst oder verlangst.
ZitatWas passiert denn, wenn du den Hund anleinst und einfach ohne Kommentare ohne ihn zu beachten ohne irgendwie ihn wahrzunehmen 30min spazieren gehst, langsam und gemütlich durch die Gegend schlenderst, deinen Gedanken nach hängst, den Hund vergisst und die Sonne geniest? Schafft er das? Schaffst DU das?
Sowas kam mir auch in den Sinn. Wir laufen so auch. Wir gehen nicht immer explizit Gassi, oft kommt der Hund einfach nur mit. Dann ist es ihre Aufgabe, uns einfach nur zu begleiten. Ansprache bekommt sie da wenig. Geht sowas bei euch auch?
Zitat1 Problem: Die Straße. Ich muss ca. 50m entlang eine Straße gehen und dann einmal die andere überqueren. Schlepp lang lassen geht nicht, nichts sagen auch nicht, also Kommando "Sitz".
Warum muss das Kommando sein?
Zitat2. Problem: Direkt am Waldanfang ist unsere Trainingswiese (so ne Lichtung wo ein Kriegsdenkmal steht, wird gut gepflegt und ist super zum Übungen machen geeignet). Lucky will hin und sprintet an der Schlepp hin. Wieder unmöglich, nicht nix zu sagen.
Dann würde ich ihn dort noch an ner kurzen Leine führen...ganz kommentarlos. Um sein Ziehen an der Leine zu verhindern musst du nicht reden. Ich würde dann mit Richtungswechseln arbeiten und ihn dabei aber nicht beachten.
Zitat4. Problem Es kommt ne Kurve, Lucky nutzt die 5m Leine aus und spitzt die Ohren und wird angespannt, weil er denkt, da kommt gleich was (kommt auch oft vor) Wieder blöde, weil ich ihm hier sagen muss, das alles ok ist und er sich nicht aufregen brauch, wenn da jetzt was kommt, denn im Wald ist er territorial und da muss ich übernehmen...
Warum musst du ihm das sagen? Das ist ein Punkt den du lernen musst. Zeig ihm durch dein Verhalten, durch deine Ruhe, das dort alles ok ist.
ZitatAußerdem finde ich es ziemlich doof, wenn ich ihn ignorieren muss. Ich will ihn halt auch mal streicheln wenn er ruhig ist, nur das soll ich ja jetzt auch nicht...
Du sollst ihn ja nicht immer ignorieren, du kannst ihn auch streicheln wenn du magst. Aber nicht ständig. Man kann auch ne Stunde Gassi gehen, ohne dass man dem Hund ständig Aufmerksamkeit schenkt. Mein Hund weiß das zu schätzen, sie kann dann schnüffeln und tun und lassen was sie will, solange sie nicht zu weit zurückfällt.