Beiträge von Brazzi

    Ich schließe mich all denen an, die sich solange nichts dabei denken, wie der Riesenhund nicht in der Leine hängt, sondern brav und gesittet neben seinem schmächtigen Frauchen oder Herrchen hertrottet.
    Bei in der leinehängenden Hunden ist es mir ehrlich gesagt egal. ob zierliche oder kräftige Peron: Um solche Hunde mach ich eine großen Bogen.

    Nebenbei und ein wenig OT: Ich bin letztens wegen einem familiären Notfall mit den 5 Hunden meiner Dummytrainerin spazieren gegangen (4 Aussies, ein Schäfermix). Skadi war natürlich auch dabei.
    Ihr glaubt nicht, wie blöd mich die Leute angeschaut haben, obwohl sich alle (naja, eine der Aussiehündinnen hat ein leichtes Leinführigkeitsproblem, was aber im Rudel nicht ins Gewicht fällt) vorbildlich verhalten haben. :roll:
    Aber dann kam der Super-GAU: ca. 10 Meter vor uns kreuzt eine Katze den Weg. Alle bis auf Skadi (die Katzen ignoriert) und die Aussioma (die nix mitgekriegt hat), hechten los :schockiert: .
    Gut dass ich die Katze auch gesehen hatte und somit nicht völlig überrascht war, sonst hätt ich mit Sicherheit auf der Nase gelegen. Aber ich habe aus diesem Vorfall gelernt, dass man körperlich in der Lage sein kann auch 4 plötzlich losspringende (mittel)große Hunde zu halten. Es ist also weniger das körperliche Unvermögen oder die fehlende Kraft, sondern dass man meist von der Situation überrascht wird.

    Dann ist Skadis Freundin Cleo wohl die große Ausshame :lol: Sie ist der einzige Hund, den ich kenne, der "ohne Grund" Schwimmen geht - einfach so, ohne dass man was ins Wasser wirft, oder selbst drin steht. Ich vergleiche das immer mir "Bahnenschwimmen" im Schwimmbad. :D
    Cleo und Skadi kämen im Sommer ohne Wasser überhaupt nicht aus. Wir legen die Spaziergänge in der warmen Jahreszeit schon immer so, dass wir an mindestens einer Wasserstelle zum Baden vorbei kommen - sonst sind unsere Hunde nicht glücklich..... da bei so verrückt sind, bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass es Bernertypisch ist, ins Wasser zu wollen, aber das scheint nach euren Erfahrungen ja wohl eher ein Irrglaube zu sein....

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    Also, ich hab die Erfahrung gemacht, dass es nicht (nur) an der Fellfarbe liegt. Vor meiner jetzigen (braunen) Hündin, hatte ich zwei Schwarze, die sich selbst im Hochsommer ab und an mitten in die Sonne gefläzt haben. Probleme hatten beide trotz dichtem halblangem Fell nie.
    Meine jetzige hat wie gesagt relativ helles braunes Fell, das aber anscheinend selbst im Sommer über ziemlich dichtes Unterfell verfügt und man bemerkt ihr die Wärme schon bei Temperaturen über 20 Grad an. Sie bracuht dann auf ihren Spaziergängen immer wieder Abkühlung durch Wasser, ansonsten schleicht sie nur hinter mir her. Sie liegt auch liebend gerne auf kalten Fliesen.

    Zitat

    Aber das "Ich trag doch die Tütchen nicht ne Stunde mit mir rum"-Argument ist eben so weit verbreitet und wird teilweise in der selbstherrlichsten Überzeugung von sich gegeben, selbst wenn HH ihren Hund einige Meter entfernt von einer gerade vor sich hin-fluchenden, weil Fremd-Hundehaufen einsammelnden Chris, hinkacken lassen und die Haufen nicht wegmachen...

    Ich kann deine Wut absolut nachvollziehen. Grade, wenn diese Argument dazu benutz wird, sich aus Prinzip überhaupt nicht um die Hinterlassenschaften seines Hundes zu kümmern.
    Ich selbst ärgere mich auch darüber, dass bei uns nirgendwo außer in der Innenstadt Mülleimer aufgestellt wird. Aber ich ärgere mich ehrlich gesagt viel mehr darüber, wenn ich mal wieder selber voll in die Sch***e gelatscht bin, weil ich meinen Fuß einige Zentimeter zu weit neben den Weg gesetzt hab. :|
    Zugegeben, im Wald lass ich die Hinterlassenschaften meines Hundes auch liegen, solange sie nicht direkt am Wegrand liegen, aber überall anders wirds halt weggenmacht und gut is. Und ja, ich trag den Mist auch bis zu drei Stunden mit mir rum. Dafür hab ich mir extra eine zweikammerige Leckerlietasche angeschafft. Da kommts in die hintere Kammer, gut verknotet und weg isses.
    Doof nur, wenn ich mal vergesse, das Zeug da raus zu nehmen und es beim nächsten Spaziergang wiederentdecke ... aber das ist ja nun mein Problem :D

    Aber zum Thema:
    Ich persönlich finde es nicht schlimm, dass Leute dazu angehalten werden, anderer zu kontrollieren - das OA tut das ja schließlich auch. Dazu sollte es allerdings auch vernünftig "qualifiziert" sein - sprich: Nicht besoffen die Leute anpöblen, wie Blacksharky dies beschrieb. Ansonsten halt ich das für nen Job wie jeden anderen auch, der anscheinend leider nötig ist.

    Zitat

    Hm... hat zwar nix mit Hunden zu tun, aber ich fand diese Unterhaltung so toll, dass ich euch das einfach mitteilen muss :D

    Liege zusammen mit meinem Mann auf dem Sofa, während er den dicken Schwangerschaftsbauch streichelt.

    Er: "Ich bin so eifersüchtig auf dich"
    Ich: "Wieso denn das?"
    Er: "Das ist wie der Grund des Ozeans" *drückt auf meinen Bauchnabel* "ich wollte immer den Grund meines Bauchnabels sehen, aber ich kann es nicht. Du kannst es schon"

    :lol: :lol: :lol:

    So was kann auch nur von Männern kommen! :lachtot:

    Stinkefisch ist das Größte für Skadi ....naja, vielleicht am abgesehen von Erdnussflips :D .
    Wobei sie hingegen frischen Fisch komplett verschmäht. Wenn ich den an den Hund bringen will, muß ich ihn entweder pürieren und mit was anderem mischen, oder angaren... ja, man ist verwöhnt :lol: .

    @all: Danke, für die hilfreichen Tipps und Einschätzungen! :smile:

    souma:
    Deine Einschätzung bezüglich des Mobbens kann schon stimmen. Der Zusammenhang ist mir zwar bisher nicht aufgefallen, aber Skadi hatte früher eine Tendenz andere Hunde beim Spielen zu stören - sprich: Sie hat zwei einzeln spielende Hunde getrennt. Bei Gruppen war es kein Problem. Das habe ich ihr allerdings grundsätzlich sehr schnell dadurch abgewöhnt, dass ich sie sofort zu mir gerufen habe, wenn sie ihren "Ich-geh-da-jetzt-mal-zwischen-Blick" aufgesetzt hat.
    Heute macht sie das nur noch höchst selten.

    Zitat

    Die Hunde, auf die sie im losen Spaziergang trifft, sind kein festes Rudel, wo sie sich sowas herausnehmen dürfte oder es zu irgendeiner Hierachiebildung dienen würde.
    Dass die anderen Hunde darauf nicht wirklich reagieren, ist völlig normal, denn "man trifft sich halt mal so" und kaum ein Hund kann verstehen, warum sie so einen Aufstand macht.

    Aufällig ist trotzdem, dass sie das nur bei Hunden macht, die sie schon länger kennt und mit denen wir regelmäßig (1-2 mal die Woche) spazieren gehen. Das sind dann doch eigentlich schon rudelähnliche Strukturen, oder sehe ich das falsch?
    Bei Hunden, die wir das erste mal Treffen ist sie erstmal hält sie sich generell eher zurück. Da wird kurz begrüßt, dann entweder gespielt oder ignoriert. Kommt es zum Spiel versucht sie bei einigen Hunden allerdings ziemlich schnell ihre Grenzen auszutesten, mittels Kopfauflegen, Bewegungen einschränken etc. Bei anderen, vor allem bei größeren, spielt sie sehr defensiv.

    Zitat

    Das würde ich vorerst unterlassen. Eure Baustelle solltest Du erstmal in den Griff bekommen, bevor Du "unbedarfte" Personen mit einer uneindeutigen Körpersprache an sie ranläßt.

    Um Gottes Willen - ich schnapp mir doch nicht wildfremde und schau mal, ob Skadi nach ihnen schnappt. :schockiert: Genau deswegen hab ich ja so flappsig geschrieben: "habe ich noch nicht ausprobiert..". Auch mit Bekannten hab ich keine Experimente durchgeführt, aber es gab halt die ein oder andere Situation, in der ihr jemand aus der Familie was weggenommen hat, und da gab's halt keinerlei Probleme.


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    Ich würde Dir raten, auf sie bei Hundebegegnungen genau zu achten und sie sofort aus der Situation heraus zu nehmen, noch bevor sie Anstalten macht, die anderen Hunde zu mobben.

    Mach ich doch schon - deswegen ist ja auch länger schon nichts mehr passiert ;)


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    Und ich würde versuchen herauszufinden, wie man ihre Unsicherheit durch gezieltes Training auffangen kann. Um Tipps geben zu können, solltest Du ihre Unsicherheiten genauer beschreiben, so dass dem ein oder andern User dazu vielleicht etwas einfällt. :smile:

    Tja... mal von ihrem schon oben beschreibenen "Möchtegernalphagehabe" abgesehen, ist sie etwas schreckhaft, was Bewegungen angeht. Vor allem flatternde, schwere Planen sind nicht wirklich ihrs. Es ist aber durch gezieltes Training schon besser geworden.
    Bekannten Menschen gegenüber ist sie ziemlich untwürfig, beschwichtigt relativ schnell durch gesenkten Blick und verlässt bsplsw. bei lautem Streit den Raum. Nachts kann es vorkommen, dass sie fremde Leute (nur mache, aber es kommt immer noch so häufig vor, dass es mir im Vergleich mit ihren Vorgängern deutlich auffällt) kurz verbellt. Es geht aber nomalerweise nicht über zwei drei warnende Beller hinaus.
    Ansonsten könnte ich jetzt nicht genau sagen, an wass ich ihre unsicherheit fest mache.... klingt vielliecht jetzt doof, aber es ist einfach mein Eindruck.

    Dem Beitrag von dieSchweizer kann ich nur zustimmen!
    Anzumerken wäre noch, das Welpen ihre Blase nicht von Anfang an gut kontrollieren können. Das entwickelt sich mit der Zeit.
    Daher kann es vorkommen, das der Welpe mitten im Spiel kurz innehält und sich dann unmittelbar zum piseln nieder lässt.
    Auch hier in keinem Fall bestrafen! Er weiß es nicht besser und kann es eventuell wirklich nicht mehr halten. Euer Job ist es, den Welpen gut zu beobachten und diese "kurze Innehalten" oder auch ein plötzliches hektisches umherwuseln zu erkennen, dann eingreifen zu könnne und den Hund nach draußen zu bringen, bevor was passiert.
    Aber keine Bange! Das schafft ihr! :gut:
    Jeder Hund wird irgendwann stubenrein, auch wenns bei einigen etwas länger dauern kann. ;)