Beiträge von Brazzi

    Die traurige Diagnose bleibt, aber es ist gut, dass ihr eurer Hündin so noch eine schöne Zeit bereiten und ihr einen würdigen Abschied gewähren könnt. Gut dass ihr nicht so überstürtzt gehandelt habt.

    Genießt die Zeit, die euch noch bleibt.
    Verwöhnt eure Hündin noch mal richtig.
    Und nehmt in Ruhe Abschied.

    Alles Gute auch weiterhin.... :umarmen:


    mitfühlende Grüße

    Eva

    Ist dein Hund denn generell an Knochen gewöhnt? Dann würd ich maximal die großen Beinknochen entfernen. Wenn er keine Knochen am Stück kennt, würd ich die Beinknochen in jedem Fall enfernen. Die Brustknochen, Hals und Rücken dürften eigentlich keine Probleme geben. Die größeren Flügelknochen wären eventuell noch etwas heikel.....
    Ich persönlich würd die Hühner wahrscheilich sogar komplett geben, aber meine sortiert spitze Knochensplitter auch ganz von alleine aus und ist da echt pingelig, daher muss ich mir da keine gesteigerten Sorgen machen :smile: .
    Bin grade ein bisschen neidisch :D .... habe früher von einem bekannten Rassegeflügelzüchter mal die "Ausschussware" bekommen. Gab zwar ne ganz schöne Sauerei mit den Federn, aber Skadi war begeistert. Hätt ich gern mal wieder. :smile:

    Hast du's in Globuli-Form? Dann würd ich dreimal drei bis fünf Globuli geben (je nach Größe des hundes) so ne Woche lang. Bin aber nicht sicher, wie man das dosieren muss, zumal es ja eine andere Potenz ist. Hat du einen Tierheilpraktiker zur Hand? den würd ich mal fragen.
    Ich kann ja nur von der Scheinträchtigkeit berichten, da wurd erst extrem heftig (Erstverschlimmerung) und nach ca. drei Tagen wurde es spürbar besser. Nach einer Woche waren die psychischen Symptome verschwunden (nur die körperlichen leider nicht :/ ).
    Leiden tut sie mit Sicherheit. Eventuell kannst du ihr aber auch beim TA eine Hormonspritze geben lassen. Wenn sich das aber während der nächsten Läufigkeiten nicht bessert, würde ich ernsthaft darüber nachdenken, sie irgendwann kastrieren zu lassen.
    Meine kommt nun auch unters Messer, obwohl ich genrell kein Befürworter von Kastrationen bin.
    Aber da bei ihr nichts wirklich hilft, sie in immer kürzeren Abständen läufig wird und die Symptome mit ejder Läufigkeit bzw. Scheinträchtigkeit immer schlimmer werden, müssen wir in den sauren Apfel beißen...

    Erst einmal herzliches Beileid.
    Lass dich drücken, du stehst vor der schwersten Entscheidung, die man bezüpglich eines Hundes haben kann.... :streichel:

    Ich habe eine Hündin an den Leberkrebs verloren.
    Ich schreibe dir mal meine Geschichte, vielelicht kann sie dir etwas helfen - und sei es nur zum Abschied nehemen.
    Es ging bei meiner Hündin unglaublich schnell: von den ersten Symptomen bis zum Tod nur 3 Wochen. Als sie aufhörte zu fressen (ca. 2 Wochen nach den ersten Syptomen) hat sie noch ungefähr eine Woche durchgehalten. Dann ist sie gestorben. Einfach so und ohne Hilfe - zu hause in meinen Armen.
    Als ich die endgültige Diagnose durch den Ultraschall hatte (drei Tage vor ihrem Tod) wollte ich sie sofort erlösen lassen, aber mein Tierarzt!! hat gemeint, ich solle mal abwarten, er könne das Tier nicht guten Gewissens einschläfern lassen, da es noch sehr positiv auf ihre Umwelt reagierte. Und das stimmte. Sie freute sich über den TA, über den tollen neuen Raum mit dem Ultraschallgerät, dass sie noch nicht kannte, ging wedelnd wieder mit nach hause. Nur die Kräfte verließen sie immer mehr, da sie nichts mehr außer Wasser zu sich nahm.
    Der TA meinte, dass es sich sher schnell und ganz von allein erledigen könne, dadurch dass ein größeres Gefäß platze, und er halte das für natürlicher als eien Spritze in ungewohnter Umgebung. Ich dürfe ihn ihn jeder Zeit anrufen, wenn der Hund leide, er gab mir ein Schmerzmittel für alle Fälle mit und schickte mich nach hause.
    Liese (so hieß die Hündin) verlebte noch drei (meines erachtens schmerzfreie) schöne, ruhige Tage.
    Am Abend des letzen Tages sonderte sie sich immer mehr ab, da war mir dann klar, es ist irgendwann soweit. Ich habe sie ganz in Ruhe gelassen, sie aber gut im Auge behalten, ob sie Anzeichen von Schmerzen zeigt. Um kurz vor 22.00 kam sie dann zu mir und ist einfach in meinen Armen gestorben - der größte Vertrauens beweis, den mir ein Hund je machen konnte.
    Ich bin froh, dass mir der TA diese Chance gegeben hat.

    Generell ist sie mit ziemlicher Sicherheit leider nicht mehr zu retten - Leberkrebs kann rasant wuchern und wenn schon auf dem Ultraschall schwere Schäden zu erkennen sind, kann ich dir keine großen Hoffnungen machen. Eine zweite Diagnose kannst du dir natürlich trotzdem einholen, wenn du deinem TA nicht vertraust.
    Nun weiß ich nicht, wie genau es um deine Hündin steht, ob sie Schmerzen hat oder ob sie leidet. Vielleicht ist für sie das Euthanasieren die bessere Alternative.... das kannst letztendlich nur du (bzw. der TA) beurteilen.
    Hast du einen TA zur Hand, der im Zweifel auch spontan zu dir nach hause kommen würde, wenn es Ernst wird? Dann hättets du die Möglichkeit abzuwarten und zu hoffen, das dein Wuffel auf natürliche Weise aus dem Leben scheidet.

    Ich wünsche dir alles, alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit. Mach deinem Hund die letzen Stunden so schön wie möglich, lass sie nicht alleine, gib ihr Sicherheit... und: verabschiede dich in Ruhe.

    Alles Liebe
    Eva

    Inwieweit das "noch" normal ist, kann ich nicht sagen. Wie lange zeigt sie diese Verhalten denn jetzt schon?
    Genrell zeigen aber einge Hündinen dieses Verhalten während der Stehtage.
    Skadi macht das z.B. auch. Sie lässt sich auch von sonst unterlegenen Hündinnen besteigen oder besteigt diese.... ich unterbinde das auch, und versuche ablenkend auf die einzuwirken (draußen weiter gehen, drinnen einige Komandos geben).

    Homöopathisch kannst du:
    Aristolochia clematitis D15
    Pulsatilla D3
    und Apis mellifica D3
    geben.
    Zumindest laut meinem Homöopathiebuch - ausprobiert hab ich es noch nicht. Allerdings hatte ich mit Pulsatilla schon gute Erfolge bezüglich der psychischen Symptome während der Scheinträchtigkeit. Daher könnte ich mir gut vorstellen, dass es auch hierbei hilft. ;)

    Zitat

    Huhu! :winken: Ich bekam gerade folgenden tollen Spruch mit, als ich mit unseren beiden Hunden unterwegs war:"Guck mal, die hat 2 Hunde, bestimmt Hartz 4 Empfänger." :schockiert: Was hat das eine denn bitteschön mit dem anderen zu tun und wie würdet ihr auf so einen Spruch reagieren? Ach, und wir bekommen kein Hartz 4, nur mal so am Rande :roll:

    Vielleicht sowas wie:
    "Nein, ich bekomme nur Hartz 2, denn sonst hätt ich ja 4 Hunde"

    Ok, ist ein Flachwitz, aber man muss sich dem anderen ja anpassen :D

    Skadi kann das auch ewig "einhalten". Aber schon immer. Als Welpe hat sie uns z.B. von Anfang an durchschlafen lassen.
    Letzens hatte ich das Extrem, dass sie ca. gegen 17.00 Uhr das letzte mal gepieselt hat. Um 22.00 Uhr hab ich sie wieder in den Garten gelassen, aber sie hat mich nur angeschaut wie ein Auto. Morgens um 5.00 Uhr gab's dann ne schnelle 10 Minutenrunde um den Block, wie jeden Morgen an dem ich Frühschicht habe - aber wieder nichts. Gepieselt hat sie dann letztendlich erst wieder als ich nach der Arbeit um ca. 14.30 mit ihr raus bin. Sie hat also ca. 21 1/2 Stunden ausgehalten :schockiert: ....ich fand's nicht gut, denke aber es ist eine Art Veranlagung (extrem große Blase oder so...) - und was soll ich machen ich kann sie ja nicht zum Pinkeln prügeln....:ka:

    Hat dich der Virus also auch erwischt? :lol:
    Gute Entscheidung! :gut:
    Dein Hund wird es dir danken und warte es ab - irgendwann wühlst du bis zum Ellenbogen in leckeren Innereien, gibtst deinem Hund ganze Rinderohren mit Fell, Fleisch am Stück und blutigen Rinderstoss und findest, das sei die normalste Sache der Welt :D
    Lass dich von deinem Männe nur nicht beirren! Wir sind nicht verrrückt

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    :mg: