Beiträge von Brazzi

    Ach mir fällt grad noch ein: Obwohl sie normalerweise ein totaler Antialkoholiker ist, hat Skadi mal ne Zunge aus nem Eierlikörglas genommen - und selbiges dabei umgeschmissen, wonach ich sie davon abhalten musste die Sauerei auch gleich pflichtschuldigst wegzuputzen :roll: .
    Seitdem bin ich extrem vorsichtig wo ich Gläser mit alkoholischem Süßkram abstelle :D

    Zitat

    Allerdings glaube ich dass das daher kommt, weil der gesunde Menschenverstand bei Hunden einfach aussetzt.....

    ......Ein gesundes Mittelmaß zwischen Strenge und Nachgiebigkeit, "erklären" und befehlen gibt es nicht sehr oft.

    Ich glaube, das ist das Hauptproblem. Wenn mancher mehr mit Verstand an die Hundeerziehung gehen würde, gäb's so manch "unerzogenen" Hund nicht.

    Ich hab den Artikel zwar nun nicht selber gelesen, aber finde die Grundaussage durchaus nicht ganz schlecht. Denn ich finde, dass viel Leute viel zu spät mit der Erziehung ihrer Welpen anfangen, "weil die ja noch sooo jung sind". Dass Welpen besonders aufnahmefähig sind, und dass in der Sozialisationsphase viele Verknüpfungen im Gehirn entstehen, beachten auch die wenigsten.
    Eingewöhnung hin oder her (nebenbei: ich finde eine "Eingewöhnungsphase in den meisten Fällen eher überflüssig, vor allem, wenn Welpi frech wie Oskar durch sein neues Territorium tapst) - hier vergeben viele eine Chance sehr viel Zeit und Geduld zu sparen.
    Klar soll man einen Welpen nicht überfordern, aber Überforderung ist das eine, trotzdem ist es auch für einen 8-Wochen-Welpen nicht zu viel verlangt 4-5 Kommandos zu erlernen. Außerdem ist es auch ein Stück Sicherheit für den jungen Hund von Anfang an klare Regeln zu haben.

    Skadi z.B. hat vom ersten Tag bei mir feste Regeln gelernt - meist ohne Druck, sondern mit Beharlichkeit und Konsequenz. Ihre ersten Kommandos waren "Nein" und "Komm" - die hat sie innerhalb der ersten zwei Tage gelernt und auch ziemlich gut befolgt. Sie lief von Anfang an nur an der Straße an der Leine, lernte schnell das Kommando "bei Fuß", was natürlich nicht heißt, dass ich erwartete habe, dass sie ihn hundertprozentig befolgt.
    Sie durfte zu Menschen und Hunden immer hin - aber erst, wenn ich's erlaubt hab. Das ist mir zwar nicht immer gelungen, aber wenn sie dann doch mal abgezischt ist, hab ich sie eben wieder abgeholt.
    Trotzdem hab ich sie von allen Steicheln lassen, die es wollten, denn Skadi war (ist) Fremden gegenüber eher mistrauisch, und das wollte ich nicht fördern. Hätte ich einen extrem menschenfreundlichen Labradorwelpen gehabt, wär das bestimmt anders gewesen. ;)

    EDIT: Achja, ich war in keiner Welpengruppe mit Skadi, sondern habe drauf geachtet, dass sie viel und regelmäßig Kontakt zu Hunden aller Altersklassen hatte.

    Sehr cool! (Vor allem dein Text) :lol:
    Ich bin früher ab und an mit unseren beiden Schafen an der Leine spazieren gegeangen... wenn auch nur ein kurzes Stück bis zur Weise. Aber die Leute haben immer sehr verwundert geschaut, vor allem, weil da null Leinenführigkeit war :lachtot:

    Erstmal sind ja viele Farben in den beiden Rassen an sich enthalten: schwarz, blond, schoko beim Labi und schwarz, weiß und braun beim Berner. Dazu kommt, dass eine Rasse kurzes und eine andere Rasse langes Fell hat. Das sind schonmal fünf Komponenten, die direkt mit einander vermischt werden können.
    Außerdem denke ich, dass bei einer Mischung einfach ab und an Geninformationen durchschlagen, die bei den "reinen" Rassen nur noch in der Erbinformation "schlummern". Die Rassen "Labrador" und "Berner Sennenhund" sind ja schließlich auch irgendwann einmal aus anderen Rassen entstanden, und die Gene, die für das Aussehen dieser "Ursprungs-Rassen" verantwortlich waren, sind halt auch in den "Endrassen" noch enthalten, werden aber nicht aktiv genutzt ....(kann man mich verstehen? :???: :headbash: ) Eigentlich ganz einfache Vererbungslehre nach Mendel.
    So erklährte uns bsplw. mal jemand, dass die Flecken an den Pfoten, die häufiger mal bei Berner-Labrador-Mixen auftreten, aus den Pointergenen im Labrador stammen.