Beiträge von Brazzi

    Zitat

    Was bringt mir die verringerung des Mammatumorrisikos, wenn sich das restliche Krebsrisiko um das 3 fache erhöht?

    Da hab ich ja noch nie was von gehört...Inkontinenz ja, aber genrell höhreres Krebsrisiko?
    Gibt's da irgendwo ne Studie drüber?
    Intressieren würd's mich nämlich schon...

    - wie haben eure hündinnen die op weggesteckt, wann waren sie wieder fit ?
    Meine hat die OP selbst super verkraftet, hatte aber Problme mit sehr starker Reizung an den Nähten. Ihr Glück war in diesem Fall das es endoskopisch gemacht wurde und ich die reizenden Fäden so einfach schon am 4 Tag nach der OP ziehen konnte ohne einen Aufbruch der Wunde zu riskieren.


    - ist die fellrasur in dieser jahreszeit ein großes problem ( nala ist etwa 56 cm hoch ).
    Die Rasur an sich dürfte kein so großes Problem dastellen, eher schon die Nässe, die auch Dreck mit sich bringt.


    - habt ihr das futter anschließend gewechselt, bzw, habt ihr weniger gefüttert -oder hatte eure hündin gar keine gewichtsprobleme ?

    Nein, ich barfe nach wie vor und habe an den Futtermengen nichts geändert


    - hat sich das fell verändert ?
    Bisher nicht... die Kastar ist allerdings auch erst ein halbes Jahr her


    Ich persönlich bin extrem zurfrieden mit meiner Entscheindung Skadi kastrieren zu lassen. Ich war erst sehr dagegen, weil ich eine Katsration "einfach mal so" für überflüssig hielt.
    Allerdings hatte vor vorher mit massiven psychisch und physischen Problemen zu kämpfen, die durch einen völlig überaktiven Hormonhaushalt verursacht wurden.
    Sie hatte extrem ausgeprägte Scheinträchtigkeiten, war völlig kompromisslos futterneidisch, generell zickig gegenüber Hünndinen, schnappte wegen Kleinigkeiten aus heiterem Himmel über, hatte keinerlei Spaß am Arbeiten und machte übehaupt einen depressiven Eindruck.
    Da sich auch die psychischen Symtome vor allem währned der Läufigkeiten und der anschließenden Scheinträchtigkeiten massiv verschlimmerten, bin ich zusammen mit 3 verschiedenen Tierärtzen zu dem Schluss gekommmen, dass eine Kastration zum richtigen Zeitpunkt (nämlich in einer hormonell ruhigen Phase ca. 2,5 Monate nach einer Läufigkeit) das beste sei.

    Genau das hat sich bestätigt.
    Skadi ist seit dem immer gelassener geworden, gleichzeitig aber viel aktiver, spielt z.B. viel mehr - auch mit Hündinnen und der Futterneid ist bis auf Ansätze auch verschwunden. Die körperlichen Symptome selbstverständlich auch.
    Ich bin wirklich sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben.

    Heute gibt es Pferdefleisch, Kalbsbrustbein und ein kleines Stück Rinderstross.
    Dazu Kartoffeln, Mandarine, Banane, Sellerie, Zuccini, Apfel, Kokosflocken und Jogurt.
    Außerdem heute Abend die Fleischabschnitte vom Fonduefleisch :D

    Morgen ist dann Dosenfutter angesagt, weil ich bei meinem Pa bin.

    So... nach extrem viel Ungesundem über die Feiertage, und danach viel Fastfood aus akuter Kochunlust, gab es heute aber mal wieder was relativ gesundes:

    Morgens:
    2 Scheiben Vollkornbrot mit Gouda und Gurke, 2 Toasties, eins mit Spiegelei, eins mit Pastete, 2 Mandarinen

    Nachmittags auf der Arbeit:
    2 Sandwiches, ein Berliner

    Abends:
    Thunfischsalat mit einem Stück Chiabattebrot, zum Nachtisch selbstgekochter Milchreis mit heißen Himbeeren

    Zitat

    Brazzi: Weder unsere Hunde damals noch die Gassihündin wird zusätzlich geistig ausgelastet.


    Naja, unter "Auslastung" verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht unbedingt Gassigänge oder Intelligenzspielchen, sondern eher, dass der Hund etwas zu tun hat, und nicht nur den lieben langen Tag irgendwo rum liegt, oder in einem vergleichsweise kleinen Garten vor Langeweile eingeht.
    Bewacht ein Hund aktiv den Hof läuft er z.B. mehrfach am Tag sein Revier ab und beschäftigt sich gedanklich mit jedem, der vorbei geht. Also hat er geistige und körperliche Auslastung.
    Treibt er zusätzlich zwei mal am Tag Kühe arbeitet er sogar regelrecht, also noch mehr Auslastung.
    Ein Hütehund, der mehrmals die Woche zum Einsatz kommt ist auch mehr als gut ausgelastet.
    Und bei solchen "echten" Arbeitshunden, die wirklich eine Aufgabe erfüllen, sonst aber rechte viele Freiheiten genießen, gebe ich dir recht: Die haben es sicher besser als so macher Wohnungshund.

    Aber ein "Familienhund", der ohne jedwede erfüllende Aufgabe in einem Garten gehalten wird, sollte meines erachtens schon aktiv von seinen Besitzen ausgelastet werden, und zwar körperlich und geistig.

    Ich persönlich finde nichts schlimmes an Außenhaltung an sich (auch, wenn ich persönlich keinen Hund draußen halten würde - dann hab ich ja nichts von ihm :D ) wenn denn einige Grundkriterien erfüllt sind:

    - Großes Gelände, auf dem sich der Hund frei bewegen kann, also keine Zwingerhaltung
    - Isloierter, schattiger und zugdichter Unterschlupf (also Hütte, offener Zwinger oder Zugang zum Stall etc.)
    - Es ist für Wasser und Futter ausreichend gesorgt
    - Der Hund hat sonst jeden Tag Kontakt zu Menschen und möglichst auch zu Artgenossen
    - Der Hund wird körperlich und geistig ausgelastet
    - idealerweise draußen keine Einzelhaltung

    Ich denke, dass so mancher Hund sich auch im Winter draußen sehr wohl fühlen kann, wenn eben die oben genannten Punkt erfüllt sind.
    Vor allem sicherlich HSH mit dichtem Pelz (z.B. Pyrenäenberghunde, Neufis, Berner Sennenhunde), die auch der Aufgabe des nächtlichen Bewachens gerne nach kommen, aber sicherlich auch viele nordische Hunde und Hütehunde.
    Eher Ungeeignet finde ich alle Hunde mit kurzem Fell ohne Unterwolle, vor allem in der kalten Jahreszeit.

    Je nach dem wie stark sein Trieb ist, könntest du versuchen an der Bindung zwischen ihm und dir bzw. an seinem Grundgehorsam arbeiten....ich weiß allerdings nicht, ob das Erfolg bringt, wenn sein Gehorsam eigentlich gut ist, wie su schreibst.
    Ich persönlich würde ihn weiter hin anleinen, denn wenn er mal ungewollt Welpen produziert kann es für euch teuer werden (von den unnötig in die Welt gesetzen Hunden mal ganz abgesehen), und mit einer Schleppe z.B. hat er immer noch genügend Freiraum...