Ich verlink mal kurz Carlssons Thread:
https://www.dogforum.de/carlsson-t115229.html
Vielleicht nimmst du mal Kontakt mit Carla auf, die kann dir sicher viel über Wäller erzählen ![]()
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Da hast du natürlich recht. Und ich verstehe dich sehr gut.
Denn auch hier geht es mir wieder anders rum - kommt ein kleiner unangeleinter Krawalliero auf meine Große zu, hab ich Angst, dass sie ihn in eventueller Abwehr doof erwischt und was passiert.
Und dann ist man als Großhundbesitzer (zumindest hier in der Gemeinde) immer der Glackmeierte und darf, wenn sich der Halter des Kleinhundes nur vehement genung beim Ordnungsamt beschwert, im schlimmsten Fall zum Wesenstest.... völlig wuscht, ob man seinen nun angleint hatte oder nicht - bei uns ist der große Hund im Zweifel immer der Schuldige... bekloppte Hundeverordnung, die das möglich macht....
Ich finde es überhaupt völlig verantwortungslos seinen unangeleinten Hund einfach zu einem anderen (angeleinten) Hund hin laufen zu lassen - egal welcher von beiden wie groß ist. Derjenige Hund, der an der Leine ist, ist das ja nun in den allermeisten Fällen nicht ohne triftigen Grund, wie auch immer dieser aussehen mag.... :/
Und Leinenkontakte finde ich (bis auf wenige Ausnahmefälle z.B. Hunde kennen sich sehr gut, oder einer ist aus jagdtriebtechnischen Erwägungen an der Schleppe) sowieso überflüssig.
Hühnerschenkel, Kefir, Mango, Ananas, Möhre, Gurke, Fenchel, Bierhefe und Schwarzkümmelöl.
Ja, ich habe solche schlechten Erfahrungen machen müssen (und zwar aus Sicht desjenigen, der einen agressiven Hund hat), und ich kann daher aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wie man sich fühlt, wenn man einerseits an den Problemen seines Hundes arbeiten und Hundekontakt zulassen möchte, und andererseits - schlicht mangels Erfahrungen - nicht in der Lage ist, die Vorzeichen für eine sich anbahnende Agressionen bei seinem Hund zu sehen und rechtzeitig und vor allem wirklich nur dann einzugreifen, wenn es wirklich nowendig ist.
Ich habe eine Zeit gehabt, wo ich bei Fremdhundebegenungen immer total unter Strom stand, immer in der Angst, mein Hund explodiert gleich unverhofft und tacktert einem anderen ein Loch ins Ohr.
Leute, die völlig unproblematische Haben mögen die Brisanz einer solchen Situation vielleicht nicht verstehen, aber es ist ein scheiß Gefühl, wenn man seinem Hund in puncto Agression nicht vertrauen bzw. sein Handeln nicht einschätzen kann. Besonders, wenn der besagte Hund kein Chi ist, sonder ein Bernermischling mit ca. 40 kg Kampfgewicht.
Mit der Zeit habe ich dann begriffen, dass es Ressoucen waren, die das agressive Verhalten auslösten.... habe im nächsten Schritt gelernt, dass wirklich so ziemlich alles Ressource für meinen Hund war, von Futter, über mich und Spielpartner, bis hin zum Igelschiss am Wegrand... habe weiterhin mit der Zeit gelernt meinen Hund besser zu lesen und selbst die kleinsten Veränderungen in seiner Körperhaltung wahrzunehmen und ihn rechtzeitig aus einer Situation zu rufen....
Aber das alles hat extrem viel Zeit und vor allem Nerven gekostet.
Und bis dahin habe ich auch immer wieder überpanisch reagiert, einfach um Verletzungen irgendwelcher Hunde vorzubeugen.
Von daher habe ich viel Verständnis für übervorsichtige Leute - sie stehen vielleicht gerade am Anfang dieses langwierigen Lernprozesses. . das villeicht
Situationen laufen zu lassen kann man sich eben erst dann leisten, wenn man seinen Hund wirklich gut lesen und einschätzen kann, und das kann halt nicht jeder auf Anhieb.
Inzwischen ist das ganze bei uns übrigens kein Thema mehr, bei meiner waren es die Hormone und ihr explosionsartiges Verhalten endete mit der Kastra.
Seit dem lasse ich wieder sehr viel laufen - auch agressives Verhalten welches von meiner Hündin inzwischen wieder normal gehemmt und ritualisiert ausgeführt wird. Ich greife nur noch ein, wenn ich merke, dass mein Hund mit der Situation überfordert ist, was, je mehr Erfahrungen sie auf diesem Gebiet sammelt, im übrigen immer seltener vorkommt.
Es ist von daher in der Tat ein zweischneidiges Schwert - man muss den Mittelweg zwischen Mut und Vorsicht finden, denn ohne ab und zu was laufen (und auch eskalieren) zu lassen, kann man nicht lernen seinen Hund zu verstehen und gar den Auslöser für das entsprechende Verhalten zu finden. Auf der anderen Seite wäre es aber auch extrem unverantwortlich alle anderen Hunde als Versuchskaninchen für seinen wissentlich agressiven Hund zu missbrauchen.... absolut keine einfache Situation.
Zitatich danke dir Brazzi
Kein Ding
Ich fand die Liste früher auch extrem parktisch - heute guck ich meist nur noch rein, um zu schauen, welche Vitamine/Mineralien wo drin sind
Klar dürfen Hunde Honigmelone. Sollte aber reif sein. ![]()
Wenn du mal eine ähnliche Frage hast, schau hier rein:
ZitatSchlimm ist doch, wenn Hunde aufgrund ihrer bewusst angezüchteten Behinderungen in einem Körper stecken, die den geistigen und psychischen Bedürfnissen nicht mehr im Geringsten gerecht werden. Wenn ich nur mal an die Bulldoggen aus dem TV-Beitrag denke, die nicht einmal mehr einen Deckakt hinkriegen, dann blutet mir das Herz vor Mitleid. Gefangen in einem verkrüppelten Körper, den irgendwelche Züchter mit abstrusen Idealvorstellungen konstruiert haben. Nein, dafür habe ich absolut kein Verständnis und noch weniger, für Käufer, die sich bewusst für solche Qualzuchten entscheiden und das Elend damit unterstützen. Ein Hund braucht eine Schnauze, vier lange Beine und einen Schwanz.
Zucht, ja bitte. Aber vernünftig und im Interesse des Tieres.
![]()
Danke. Das versuche ich seit einigen Beiträgen mit vielen Worten auszudrücken. Du hast es in wenigen Sätzen geschafft. Manchmal ist weniger wohl mehr ![]()
Zitatim übrigen wird bei der englischen und französichen bulldogge nicht kupiert Brazzi
wenn die rute kupiert wurde, dann weil sie entweder eingewachsen ist oder anderweitig den hund behindert.
Ok. Wenn solch ein Einwachsen der Rute oder eine Behinderung durch selbige nun aber häufiger vor kommt, halte ich das aucht nicht für gesund, sonder - entschuldige - in der Tat für verkrüppelt.
Alle vier Bulldoggen, die ich getroffen habe hatten keinen Schwanz. Punkt. Warum auch immer. Vielleicht waren sie so geboren, vielleicht stammten sie aus dem Ausland, vielleicht wurden sie aus medizinischer Notwendigkeit heraus kupiert. Letztendlich ist es völlig wurscht, warum ein Schwanz nicht da ist... fehlt er (vor allem so komplett, wie bei all diesen Hunden) kann man nicht mit ihm kommunizieren.
Zitatsie zieht die lefze genauso hoch wie ein anderer hund, nur man muss eben genauer hinschauen damit man es sieht.
Gut, dann sind wir ja einer Meinung. Denn da liegt meiner Meinung nach schon ein Problem bezüglich der Kommunikation zwischen Hunden. Wenn man schon genauer hinschauen muss, um überhaupt das Lefzen hochziehen zu sehen, muss man ziemlich viel genauer hinschauen, um ein leichtes Nasenrunzeln zu erkennen.
Aber ich glaube, wir kommen da auf keinen Nenner. Vielleicht bin ich ja auch nur zu unsensibel um die Nuancen des Mienenspiels einer Bulldogge zu erkennen. Vielleicht überbewerte ich die Wirkung der Rutenhaltung in der innerartlichen Kommunikation von Hunden. Vielleicht kann ich die sich zum Teil extrem schnelle Veränderung in der Körperhaltung beim Stimmungswechsel schlicht nicht sehen. Vielleicht fehlen mir dafür ja schlicht irgendwelche Wahrnehmungfähigkeiten. Die fehlen dann meinem Hund (und erfahrungsgemäß vielen anderen Hunden) allerdings auch.
Zitatich habe aber englische bulldoggen erlebt, die einfach nur klasse waren. mit denen konnte die besitzerin 3 std. im feld rumtollen und der hund hat weder geröchelt noch sonst was gemacht.
die hunde der züchterin sind 12, 13 und älter...hunde haben bis auf die üblichen wehwehchen keine rassetypischen krankheiten.
es kommt einfach auf die zucht an, den züchter.
Ich bestreite auch nicht im Geringsten, dass es gesunde Bulldoggen gibt. Und ich hab auch überhaupt nichts gegen die Rasse. Im Gegenteil, ich mag die kleinen Kraftpakete eigentlich ganz gerne. Wenn da eben die - für mich eben vorhandenen - körpersprachlichen Einschränkungen nicht wären.
Mir geht es schlicht und einfach darum, dass ich nicht verstehe, warum an Rassemerkmalen festgehalten wird, die den Hund körpersprachlich (oder, wenn es dir lieber ist: den Hund körpersprachlich vom gros der anderen Hunderassen absondern) und in vielen Fällen eben auch körperlich einschränken, wenn diese Veränderung keinen praktischen Nutzen mehr hat.
Heute waren gewolfte Hühnerkarkasse, Lammbries, ein Ei mit Schale, der Rest Gemüse-/Obstbrei, Jogurt und Leinöl im Napf.