Zitat
ihr solltet den Ton schon anlassen, weil es schon wichtig ist, was er den Haltern rät !!!!
im Falle von Josh: mehr Beschäftigung, mehr Bewegung. Er sagte, dass dieser Hund eigentlich die falschen Besitzer hat. Das wäre eigentlich ein Hund für Jäger oder Farmer.
Wenn mein Englisch ausreichte, hat er das über Boomer gesagt, nicht über Josh... 
Ich hab mir das jetzt angesehen, und ich fand es erschreckend, wie Boomer zum Schluß ausgesehen hat - völlig verunsichert und resignierend. Wie der da neben ihm her geschlurcht ist - furchtbar. Ist aber auch kein Wunder, bei der Behandlung.
Diesen Ausdruck möchte ich bei meinem Hund nicht sehen - vor allem nicht wegen solcher Lapalien. Sehe ich sowas (meine ist sensibel und reagiert sehr schnell mit so einem Ausdruck) ist das für mich ein absolutes Alarmsignal, dass ich sie grade völlig überfordere und sie nicht weiß, was sie machen soll.
Ich habe grundsätzlich kein Problem damit mal körperlich zu werden (z.B. wenn es nötig ist einen aufdringlichen Junghund zu blocken), in bestimmten Situition aversiv einzuwirken (dann aber bitte IMMER unter Anbieten eines Alternantivverhaltens) und auch nicht damit bei einem Hund ein kurzzeitiges!! Beschwichtigen auszulösen (beispielsweise durch einen Anraunzer) - aber bewusst einen solchen anhaltenden Ausdruck von Unwohlsein beim Hund hervorzurufen kommt für mich nicht in Frage.
Mir stellt sich vor allem auch immer wieder die Frage der Verhältnismäßigkeit. Es ist ja schön, dass CM auch mit massiv agressiven Hunden arbeitet - aber der hier gehörte ja nun definitiv nicht dazu. Das war ein einfacher, bedauernswert unausgelasteter Hund, der völlig harmlos war. Da muss man nun wirklich keine Gewalt oder Verunsicherung einsetzen.
Ich hab mir den zweiten Teil dann nicht mehr weiter angeschaut. Die paar Szenen im Vorspann haben mir grereicht, um nicht sehen zu wollen, was er mit Josh angestellt hat...
Sicher - CM sagt vieles, was richtig ist.
Dass der Hund (Boomer) mehr ausgelastet werden müsste z.B. und ganz am Anfang, dass er ignoriert werden müsse, wenn er auch nur ansatzweise aufdreht.
Ganz wunderbar, dass wär auch meine Einschätzung.
Warum also mit einem Bändchen an seinem Hals rumzucken?
Irgendjemand hat das hier, glaub ich, schonmal geschriiben: Er erklährt wirklich vieles, was wirklich stimmt, wartet dann aber mit Methoden auf, die so gar nicht zu seinem Erzählten passen wollen, und schießt zudem in den allermeisten Fällen mit Kanonen auf Spatzen.
Nein, ich werd kein Freund von ihm. Wahres sagen auch andere Leute, die nicht so viel unnötig aversiv vorgehen...