Beiträge von Brazzi

    Zitat


    Finlay ist noch nicht ausgewachsen, oder? Dann dürfte sich der Gewichtsunterschied vor allem durch mehr Muskeln bei Skadi erklären.

    ...ok grad in deiner Signatur gelesen... ist wohl doch schon ausgewachsen. Dann kann es das nicht sein...

    Bei der Rückenlänge war ich auch echt überrascht...aber ich hab mehrfach nachgemessen - vom Schultergelenk (ist vielleicht ein anderer Punkt, als du gewählt hast) bis zur Schwanzwurzel kam immer was zwischen 79 und 80 cm raus.
    Finlay ist noch nicht ausgewachsen, oder? Dann dürfte sich der Gewichtsunterschied vor allem durch mehr Muskeln bei Skadi erklären. Aber auch den Brustkorbumfang find ich bedeutend unterschiedlich...

    Zitat


    Ich find das voll interessant die genauen Maße im Verhältnis zu sehen!

    Ja, das find ich auch.... vor allem, das man hier so viele Werte zum Vergleich hat, und sieht, was da für Unterschiede liegen :smile:

    Hier nochmal Skadis Maße:

    Schulterhöhe 66,3 cm
    Handwurzelgelenk 13,2 cm
    Ellenbogenbeuge 23,4 cm
    Rückenlänge 79, 5 (?) cm
    Brustumfang 83,5 (?) cm
    Kopflänge 29,5 (?) cm
    Taillenumfang 62,2 cm

    Zitat

    Lee ist ca. so hoch wie Skadi (ggf. 2 cm kleiner) und die hatte mal 39, x kg. Da war die einfach nur fett! Mit 42kg wär das bei Lee echt schon bedenklich..

    39 kg hatte Skadi auch schonmal, und wirkte da optisch sogar dicker als jetzt. Da hatte sie eine leichte Speckschicht (aber durchaus noch im Rahmen des normalen) und vor allem Bauchfett, dafür aber nicht so viel Muskelmasse (ich glaub, ich hatte das hier aber auch schon mal geschrieben... :???: ). Zur Zeit, mit den ca. 42 kg fühlt man jede Rippe deutlich, so dass ich nicht möchte, dass es weniger wird.

    Wenn ihr Messt, macht euch doch mal den Spaß, und messt den umfang der Voderbeine einmal auf Höhe des Handgelenks und einmal über dem Ellenbogen. Möglichst millimetergenau. Ich wette, da kommen extreme Unterschiede bei rum, weil die Knochen bei einigen Hunden zum Teil deutlich "massiver" sind als bei anderen. Außerdem ist es auch hier wieder eine Frage der Muskulatur.

    Ich zitier mal nochmal aus meinem Thread, weil ich finde, das man an dem Beispiel sehr gut sehen kann, was Körperbau ausmacht:

    Zitat

    Nur die Gewichtsklasse passt nicht ganz


    Ich finde, das man daran mal wieder gut sieht, wie wenig Gewicht-Größen Verhältnisse von verschiedenen Hunden vergleichen kann. Denn obwohl meine soagr etwas kleiner ist, als deine wiegt sie fast ein-einhalb mal so viel... und sie hat kaum ein Gramm Fett am Körper.
    Genauso gehe ich jetzt mal davon aus, dass deine nicht zu dünn ist. Es kommt halt (besonders bei Mischlingen) auf die Anlagen an... :smile:

    Meine ist definitv nicht zu dick (sorry, aussagekräftigere Fotos find ich grad nicht...):

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    ....und die andere Hündin, um die es geht (ist ja nicht meine, daher kann ich kein Bild einstellen), ist in meinen Augen auch ganz sicher nicht zu dünn. Trotzdem wiegt die 4 cm höhere Hündin 14 kg weniger!
    Ich find es also echt schwierig, individuelle Gewichts- oder Körpermaße von Hunden miteinander zu vergleichen.

    Zitat

    Da würde ich mich z.B. fragen, wo bei ähnlicher Größe die über 10kg mehr liegen, die Juri schwerer ist :???:
    Ich mein klar macht der Körperbau viel aus. Aber wo ist denn bei den beiden großartig der Unterschied?

    Genau das meinte ich ja, als ich von geringen Messfehlern sprach. Juri ist vielleicht 0,5 cm höher, 5 cm breiter und hat 2 cm mehr Brustkorbtiefe (sind jetzt nur mögliche Beispiele). Das sieht man so nicht wirklich, aber wenn ich mir das so im Volumen vorstelle, könnte ich mir vorstellen, dass es eine ganze Menge ist.

    Leute gibt es.... :roll:
    Ich glaub, da hat man es aber mit einem kleinen Hund schwerer, als mit einem großen. Da wird komischerweise viel eher akzeptiert, dass man nicht möchte, dass der Hund angefasst wird (obwohl ich im Grunsatz bei meiner nichts degegen habe)...warum nur? :hust:
    Aber dieses Löcher in den Bauch fragen kenn ich auch... bevorzugt von irgendwelchen Leuten die so gar keine echte Ahung von Hunden habe, aber mit ihren "sachkundigen" Fragen total altklug daher kommen... :roll:

    Es ist sicher nicht das meiste, aber Fell wiegt auch - das sollte man nicht meinen. Auch wenn das jetzt vielleicht buchstäblich an den Haaren herbeigezogen wirkt, so ganz unbedeutend ist das nicht.
    In der Fellwechselzeit bürste ich locker alle zwei, drei Tage um die 50 gr Fell aus meinem Hund (hab es mal nachgewogen). Und das ist ja nun nur das, was rausgekommen ist.
    Wenn ich mir dann noch vorstelle, das sich im Fell eventuell eine gewisse Restfeuchte und/oder Talg hält, könnte das zumindest ein Teil der Erklährung sein. Dazu kommt vielleicht ein etwas robusterer Knochenbau, geringe Messfehler bei der Schulterhöhe und ähnliches, die bei diesem 1 zu 1 Vergleich das Bild dann unstimmig machen...

    Wenn ich einen Hund hätte, der massiv nach vorne geht (egal gegen wen oder was), und das mit Beschädigungsabsicht, würde ich persönlich zur Vorsicht immer mit Maulkorb arbeiten. Und ich würde einen solchen Hund mit Sicherheit nicht treten, wenn er eh schon auf 180 ist. Der körperliche Impuls hat hier das Ausführen der Agression gegen den Menschen doch erst ausgelöst.
    Außerdem würde ich erstmal auf deutlich größere Distanz arbeiten, diese also so wählen, dass das Erregungslevel des Hundes nicht so hoch ist, dass ich die Aufmerksamkeit des Hundes nicht mehr auf mich lenken kann. Dort würde ich dem Hund ein Alternativverhalten anbieten, und dieses ritualisieren. Ich würde wahrscheinlich auch mit einem Abbruchsignal arbeiten - allerdings mit einem zuvor zusammen mit dem Alternativverhalten erlernten.
    Dann den Abstand immer mehr verringern.... das dauert natürlich alles ein bisschen was länger, und vielleicht stell ich mir das auch zu einfach vor. Ich war GsD noch nicht in einer solchen Situation. Aber das Würgen bis zur Bewusstlosigkeit käme für mich definitv nicht in Frage.