Beiträge von Brazzi

    Hab auch unterschrieben....
    Das Gefühl in meinem Bauch lässt sich echt nicht beschreiben... ich bin immer wieder entsetzt, wie weit Leute gehen nur um sich zu profilieren. Leider sah und sehe ich schon immer dort, wo Tiere im professionellem Wettkampf eingesetzt werden das Risiko, dass sie missbraucht werden. Schade, dass ich das immer wieder bestätigt sehen muss... :|

    Zitat

    Sterilisation wird heutzutage doch eigentlich nicht mehr gemacht, da Risiken wie bspw. eine Pyometra dadurch nicht reduziert wird.

    Nur, weil es nicht üblich ist, heist das aber doch nicht, dass es überhaupt nicht gemacht wird. Wer weiß schon, was für Gedanken die Vorbesitzer hatten?

    Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass es bei deiner Sunny das selbe ist.
    Aber, was noch zu bedenken ist: Passiert das denn wirklich regelmäßig? Und mir stellt sich auch die Frage, ob man das nach 8 Monaten überhaupt schon wirklich so nennen kann....Drei Monate finde ich für einen Zyklus auch etwas kurz....
    Vielleicht ist es ja auch ein Zufall, und sie hat an den entsprechenden Tagen einfach einen kleinen Infekt gehabt, der sie beeinträchtigte? Du kannst ja mal beobachten und in einen Kalender eintragen, wann dir dieses Verhalten auffällt. Groß Sorgen würd ich mir allerdings nicht machen...

    Es ist durchaus möglich, dass sie minimalinvasiv kastriert (oder sogar nur sterilisiert) wurde.... da sieht man keine Narben, der gesammte Eingriff wird durch drei winzige Löcher in der Bauchdecke durchgeführt. Bei Skadi hab ich das damals auch so machen lassen - so sah ihr Bauch zwei Tage nach der OP aus, einen Faden hatte sie sich schon rausgeknibbelt :roll: :

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    Hündinnen durchlaufen übreigens auch nach der Kastra noch einen Zyklus, der allerdings normalerweise sehr abgeschwächt ist, und nach außen hin nicht mehr wahrnehmbar ist. Bei Skadi beobachte ich allerdings auch noch leichte Verhaltensveränderungen.
    Alle paar Monate hat sie ein paar Tage, wo sie lustlos und irgendwie trödelig wirkt. Ich schätze, das sind dann die Tage, in denen sie eigentlich in den Stehtagen wäre... oder es ist eine nach wie vor auftretende, stark verminderte Scheinträchtigkeit :ka:
    Von daher wär es möglich, dass die Verhaltensänderungen deiner Sunny einfach durch ihren Zyklus bedingt sind.
    Bei einer Sterilisation würde sogar ganz normal eine Läufigkeit auftreten, da die hormonspendenen Organe nicht entfernt, sondern nur abgebunden werden.
    Wie lange habt ihr sie denn? Schon so lange, dass sie definitv eine Läufigkeit gehabt haben müsste?
    Wenn sie wirklich läufig wäre, weil sie nicht kastriert (oder nur sterilisiert) wär müsste man das eigentlich am Verhalten sehr deutlich merken. Es gibt allerdings auch sogenannte trockene Läufigkeiten, während derer Hündinnen wenig oder gar nicht bluten, und wo garde der Anfang der Läufigkeit schlecht erkennbar ist. Ihr Verhalten gegenüber Rüden in den Stehtagen und auch die anderen körperlichen Anzeichen wie z.B. eine geschwollene Vulva sollten dann aber auch in diesem Fall zu erkennen sein...

    Zitat

    WEnn man nur vorher wüsste, wie das mit dem Ersthund und dem Zweithund zusammen klappt, ich will ja auf gar keinen Fall dass mein Jogerl leidet :ops:


    Das wäre z.B. toll für mich. Ich glaube nicht, dass das Jogerl dann aufeinmal spielt, aber die sollen sich akzeptieren und respektieren und zusammen das Leben bei uns genießen

    Ich steh ja nun grade vor dem Einzug des zweiten Hundes, und solche Gedanken geistern mir natürlich auch durch den Kopf. In fünf Tagen ist es soweit, und ich bin schon sehr, sehr gespannt, wie das zusammenleben mit den beiden läuft.
    Wenn du magst, kann ich ja berichten wie es läuft, wenn es soweit ist :smile:

    Ich halte es (inzwischen) genau wie die meisten hier: Möglichst viel positive Bestärkung, Strafe - und ich meine hier positive Strafe - nur im äußersten Notfall. Negative Strafen werden bei mir recht häufig eingesetzt: Hund Ignorieren, Ausbleiben von Lob und Leckerchen z.B.
    Beim erlernen von Kommandos haben positive Strafen (und auch Zwang) für mich abslout nichts verloren. Diese werden bei mir absolut positiv aufgebaut - wohl aber eben mit negativer Strafe bedacht, wenn, einmal bekannt, nicht zur Zufriedenheit ausgeführt.

    Positive Strafe und Zwang (z.B. zähle ich da auch die Bewegungseinschränkung in Form einer Schleppleine zu) halte ich immer dann für angebracht, wenn ich und meine Verhaltens- bzw. Höflichkeitsregeln bewusst - das heisst der Hund weiß, wie er sich verhalten soll, tut es aber trotzdem nicht - in Frage gestellt und ignoriert werden. Solches Verhalten passiert in meine Augen allerdings eher selten.
    Es beinhaltet z.B. nicht ein gedankenverlorenes Weiterschnüffeln am Wegrand, wenn gerufen wurde - hier muss oder kann ich an der Motivation arbeiten.
    Auch nicht Situationen, wo der Hund nicht mehr anders kann, weil er völlig ausgeklinkt hat (z.B. bei einer schweren Leinenagression) denn hier würde ich nur weiter aufstacheln und/oder gar nicht durchdringen.
    Wohl aber das dreiste über den Haufenrennen von mir oder anderen Hunden/Menschen, Mobbing im allgemeinen und die Entscheidung einen Befehl nach überlegen zu ignorieren (ja, das gibt es).
    Die Art und Intensität von positiver Strafe und ob überhaupt welche eingestetzt werden müssen, hängt für mich außerdem stark vom Charakter des jeweiligen Hundes ab.
    Es gibt Hunde, die wollen nie aufbegehren - bei diesen kommt man tatsächlich komplett ohne Strafe aus.
    Aber es gibt auch sehr statusbewusste, offensive Hunde, die ständig Grenzen austesten und in Frage stellen. Dies sind die Hunde, die von mir ab und an auch mal eine wohldosierte (will meinen nicht zu lasche und nicht übertriebene) positive Strafe kassieren.
    Wenn ich hier z.B. mein Verhalten gegenüber meiner sehr weichen und leichtführigen Collie-Mix-Hündin mit dem vergleiche, wie ich mich gegenüber des dickköpfigen, energischen und durchsetzungswilligen Schäfi meiner Freundin verhalte, merke ich schon deutliche Unterschiede.
    Während bei ersterer ein lautes Wort meist schon zu viel (und hier hab ich in der Anfangszeit aus Unwissenheit echt viel falsch gemacht - das Resultat sehe ich bis heute jeden Tag) und auch gar nicht nötig ist, weil sie es eben wirklich immer richtig machen will und normalerweise immer "bei mir" ist, und nur dann nicht hört, wenn sie wirklich nicht weiß was sie machen soll, testet letzterer ganz bewusst und dreist Grenzen aus. Und meine Grenzen verteidige ich - notfalls auch, in dem ich ihn, wie am WE passiert, nach einem ignorierten verbalen Abbruch volle Lotte in mein angewinkeltes Knie rennen lasse, um ihn davon abzuhalten meine Hündin aus vollem Lauf umzubomben.