dankeschön, ihr beiden 
aaaalso, das letzte training ist ja jetzt ein bissel her. wir haben beim letzten mal eigentlich nur mit luca gearbeitet und es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass er mich sehr stark kontrollieren möchte. wusste ich vorher ja schon, aber das ausmaß seines verhaltens kann ich teilweise jetzt erst genau sehen, da ich ihn immer stärker begrenze.
bleibe ich in seinem rahmen ist alles schick: er ist ein braver, supergut konditionierter hund, grundkommandos sitzen wunderbar und er hat einen sehr tollen "platzgehorsam", wenn man das so nennen darf. geschieht jedoch etwas aufregendes (anderer hund etc.), möchte er die situation in die hand nehmen (fixieren, knurren usw.). begrenze ich ihn in einer solchen situation, zeigt er sein wahres gesicht, er zeigt mir sehr klar, dass er sich nicht von mir ernsthaft begrenzen lassen will.
mit begrenzen meine ich, so lange vehement udn auch lautstark rückwärts schicken, bis er minimal beschwichtigt und wirklich "rückwärts" denkt. also nicht nur vom objekt einfach wegschicken (wie ich es vorher gemacht habe), sondern wegschicken bis er weder mich, noch das objekt anstarrt, sondern seitlich wegschaut.
und da er devotes verhalten leider nicht durch hunde u.ä. erlernt hat (hat er wie gesagt noch niemals gezeigt) könnt ihr euch ja vorstellen, was das für eine heidenarbeit ist :kaffee3:
auch hier möchte ich wieder betonen: falls einer von euch einen hund hat, der dementsprechend gelagert ist:
bitte macht nichts, aber auch gar nichts aus diesem thread nach.
alles, was ich bei meiner trainerin lernen, lerne ich unter ihrer aufsicht, sie zeigt mir das richtige timing und ich denke, ich habe ein gutes gefühl für meinen hund und brenzlige situationen. als ich ihn das erste mal so begrenzt habe, aktzeptierte er das gar nicht und wollte unbedingt an mir vorbei auf den anderen hund los. deshalb versuchte er mir sogar ins bein zu kreifen. war nicht so lustig...
...nicht nur seine mangelnde sozialisation, sondern auch seine genetik kommt uns hier arg in die quere: er schießt eben von null auf hundert hoch...luca ist übrigens auch kein hund, den man mit einem anderen hund unbeschwert spielen kann. es ist immer ein gewisses risiko vorhanden, dass dieses spiel durch die entstandene aufregung kippt und sehr schnell zum beschädigungskampf wird.
also gilt auch hier im training: im niedrigsten reiz trainieren, brenzlige situationen auf wenige trainingseinheiten beschränken, ansonsten ausweichen und langsam steigern. er braucht wesentlich mehr zeit als anouk, da wir die umweltreize nur sehr langsam steigern können.
ja, viel mehr kann ich nicht schreiben.
silvana, wie läuft es eigentlich bei dir??? würd mich freuen, wenn du auch mal was schreibst, es sollte ja ein austausch für alle inetressierten werden.
suB, wie läuft es bei euch?
reimel, macht ihr schon fortschritte?
und an alle anderen, die nach ähnlichen methoden trainieren: erzählt mal was darüber 