Beiträge von Lucanouk

    hey, ich hab auch einen südhund...die meisten von ihnen haben wirklich größere sozialisationsprobleme, als man immer glaubt. ich glaube auch nicht, dass deine hündin nicht ängstlich ist. wenn sie wirklich auf konfrontation aus wäre, würde sie sich dem anderen hund nicht unterwerfen und dann mit ihm spielen, sondern es würde zum beschädigungskampf werden.
    übrigens finde ich den vorschlag es nachbarns überhaupt nicht gut. dein hund muss lernen, dass du die dinge regelst, nicht sie.
    solche hunde verlangen viel mehr sicherheit und führungsqualiäten vom hundeführer ab, als so mancher hund hier. und dehalb hab ich ein paar fragen:

    wie sieht denn euer tagesablauf aus?
    von wem gehen die aktivitäten aus (spielen, streicheln etc.)?
    gibt es feste gassi-/fütterungszeiten?
    wie reagiert sie, wenn du den raum verlässt?
    was ist sie für eine mischung (vielleicht kannst du mal ein bild reinstellen)?
    habt ihr bestimmte hausregeln?
    kennt sie ein "nein"?
    wie habt ihr das aufgebaut?

    lg marika

    krass...ich würde auf jeden fall mit dem tierheim sprechen, falls die sich da einen hund holen wollen. ich würde der dame auch erzählen, wieviel arbeit ein hund macht, wie anstrengend ein hund sein kann und ihr in erinnerung rufen, dass sie ja schon mal zwei hunde abgeben musste, obwohl sie ja schon zwei kinder hat. ich würde ihr auch sagen, dass ihr hund nicht versichert ist, wenn sie die kindern mit ihm spazierengehen lässt, sprich: läuft der vor ein auto, kann sie mit sack und pack auf die straße ziehen.
    ich würde irh sagen, dass ihre kidner angst vor hunden haben und ich würde ihr anbieten einen tag lang mit mit mitzulaufen, damit sie mals ehen kann wieviel arbeit so ein hund macht.

    und ich denke, man sollte ihr das auch genauso drastisch vor die nase knallen.

    kannst du mal ein foto reinstellen? dann können wir viel besser sehen, wo die problemzonen sind. wichtig bei einem guten futter ist die zusammensetzung...wenn die packung weg ist, kannst du doch mal im in-net nach der marke gucken ;)

    Zitat

    ch habe Hexe dann einfach weggeschickt,klar ist es ihr Körbchen und ihr Futter,aber wenn Jimmy sie stört hat sie einfach zu gehen,und sich irgendwo hinzulegen wo sie sich nicht belästigt fühlt.

    wo gibt es denn einen ort für hexe, an dem sie nicht belästigt wird? wo kann sie hingehen, wenn nicht in ihren korb?

    dieser ort sollte wirklich heilig sein.

    ich denke, es ist wichtig, dass dein hund in ruhe fressen kann...deshalb sollte man gerade in diesen situationen immer ein auge auf seinen hund haben.

    ich hätte weder das kind weggeschickt, noch den hund. ich hätte mich dazwischengestellt und mein kind auf den arm genommen und mich beiläufig und spielerisch mit dem kind vom korb entfernt.

    so wäre nicht das verhalten des hundes stark in den vordergrund getreten, ich hätte es also nicht bestätigt. ich hätte die situation deeskaliert ohne weiteren aufhebens. und ich hätte die möglichkeit gehabt, meinem kind zu erklären, dass es nix am fressenden hund zu suchen hat. vielleicht wäre ich sogar einen moment mit dem kind in der nähe geblieben, so dass mein hund sieht, dass ich die situation unter kontrolle hab und das kind ihm nix wegnimmt.

    weiterhin würde ich so etwas üben mit "gib" und "nimm"...das kind gibt unter meiner aufsicht spielsachen etc. und der hund spuckt es auf "nimm" wieder aus.

    vielleicht wäre das eine option die toleranz zu erhöhen...oder das kind in der nähe schmeißt mit noch tolleren dingen um sich.

    du schreibst aber auch, dass hexe gar nciht geren euter frisst und das zeug nur bewacht...dann würde ich es ihr nach einer weile abnehmen und eben anderen sachen füttern. aber auch nicht, wenn das kind in der nähe ist, fehlverknüpfungen sind da nicht so gut. es sei denn dein kind gibt danach eine größere leckerei her.

    ihr habt ja wirklich schon viel versucht, mit verschiedenen trainerin gearbeitet...vielleicht gibt es doch möglichkeiten euren hund zu behalten...mit dem richtigen trainingskonzept.

    einschläfern finde ich dem hund gegenüber nicht fair...vielleicht gibt es woanders ein plätzchen für ihn, wenn ihr merkt, dass ihr die arbeit nicht leisten könnte.

    OT: der kleine "andy" ist ja sehr beleibt...meine güte, armer hund :schockiert:

    ich finde auch diese art der berichterstattung sehr einseitig. toller bericht, verschreckte bewohner zu befragen...wer weiß, was da passiert ist.

    @lotuslies: super beitrag zum thema "beißverhalten". gerade staffs und co packen ja wirklich eher zu und halten fest, als, dass sie nachbeißen und tackern. hab ich bei meinem eigenen mali-mix leider in in konfliktsituation mit anderen hunden auch erlebt, das tackern.

    was normal ist und was nicht, ist die frage: was macht man denn mit einem hund, der innerhalb von sekunden vom stellen und verbellen zum angriff mit tötungsabsicht geht, wenn er auf sich gestellt einem einbrecher gegenübersteht?
    wenn ich dabei bin, kann ich immer alles regeln...aber wenn nicht...?
    woher weiß ich, wie schnell mein hund in einer solchen situation beschädigend beißt? gerade ohne den hf kann der hund doch einfach schlicht und ergreifend überfordert sein und somit auch schneller zum angriff übergehen...

    also ich würde für luca nicht die hand ins feuer legen, wenn ich nicht dabei bin. nicht einmal, wenn der "eindringling" bekannt wäre.

    ich finde gretas frage wirklich interessant...leider können wir alle hier nur mutmaßen, aber ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass beuteverhalten die motivation war. oder vielleicht auch terretorialverhalten und beuteverhalten vermischt durch die rudeldynamik. immerhin war lt. berichterstattung das kind das erste ziel der hunde.

    ich finde auch nicht, dass irgendwer seinen hund anleinen muss, ob klein oder groß. er sollte ihn aber im griff haben und sich rücksichts- und verantwortungsvoll gegenüber seinem schützling und seiner umwelt verhalten.
    ich finde es unverschämt, wenn ein hh, weil er seinen hudn nicht im griff hat, andere hh bittet, ihre hunde hochzunehmen (was reuzgefährlich für den kleinen hund enden kann) oder sogar die straße zu wechseln.

    dafür gibt es erziehung und auch situationsbezogen leinen.