Beiträge von Lucanouk

    ich hab das gefühl, dass gerade dieses "schwarzer-böser-hund"-denken ganz extrem vom wohnort abhängt. ich kann nur sagen, dass ich es hier nicht beobachten kann. die meisten leute machen um luca schon einen bogen, obwohl er aussieht wie ein großer fuchs...hier in berlin achten die meisten menschen viel stärker auf die ausstrahlung bzw. auf die größe des hundes, nicht auf die farbe. und gerade schwarze labradore werden hier mit kusshändchen empfangen. vielleicht liegt das auch an der hundedichte.

    hallo motte,

    ich würde dir am ehesten rippen zum anfang empfehlen. hühnerklein ist auch super. hühnerhälse enthalten sehr harte wirbelknochen...würd ich anfangs nicht machen.

    putenhälse würde ich erst einmal für die nächste zeit eingefroren lassen. ich füttere die gar nicht, weil sie wirklich sehr, sehr hart sind.

    ich denke auch, dass ihr lernen müsst, euren hund zu schützen, d.h. andere hunde wegzuschicken bzw. zu vertreiben. denn ihr seid die chefs dieses hunde-mensch-teams. und als chefs könnt ihr nicht nur ein akkurates verhalten eures hundes einfordern, sondern müsst dafür sorgen, dass sich euer hund bei euch sicher fühlt. denn nur so kann er ein soziales und normales verhältnis zu anderen hunden aufbauen.

    wie könnt ihr von eurem hund verlangen, dass er sich "nett" benimmt, wenn er immer wieder diesen attacken ausgesetzt ist? und das gerade mit seinem sozialen background.

    auch wenn ich noch viel zu tun habe mit meinen beiden hunden, eines ist sicher: kein anderer hund, egal ob groß oder klein, wird die chance erhalten, sich an anouk oder luca zu vergreifen. denn dieser hund muss sich dann auch erst einmal mit mir auseinandersetzen.

    ich erwarte von meinen hunden ein vernünftiges benehmen: dafür biete ich ihnen schutz.

    kurze anmerkung zu folgendem post:

    Zitat

    Zum Hund: soviel ich bisher gelesen habe, baut die Methode mit dem Wegscheuchen sowieso nicht auf MR auf, sondern darauf, dass Wölfe einen rangniederen Wolf, der sich unerlaubt vom Rudel entfernt hat, für eine bestimmte Zeit ausschließen.

    genau darauf baut aber auch die methode von monthy roberts auf: wenn sich ein pferd zu weit von der herde entfernt bzw. sich innerhalb der herde nicht zu benehmen weiß, wird es weggescheucht und darf erst wieder kommen, wenn es beschwichtigt und sich an die regeln der herde hält.

    ich denke, es ist schon wichtig, erfahrung mit hunden zu besitzen, die ähnliche verhaltesnmuster in ihrem leben erlernt haben, um solche sätze mit 100%iger sicherheit auszusagen:

    Zitat

    1. Dass Sammy die ersten Monate (Wochen?) seines Lebens in Polen im Hinterhof ohne Soziale Kontakte gelebt hat, ist nicht der Grund dafür, dass er heute aggressiv auf andere Hunde losgeht.


    3. Dass Sammy mehrere schlechte Erfahrungen mit anderen Rüden gemacht hat ist nicht der Grund dafür, dass er heute aggressiv auf andere Hunde losgeht.

    ich gebe dir in deinen bedenken, die du äußerst und in den anderen punkten absolut recht, doch gerade diese beiden punkte haben natürlich auch etwas mit dem verhalten des rüden zu tun.

    sicherlich nicht unbedingt hauptursächlich, aber sie tragen ihren teil zum vehalten des hundes bei.

    ein punkt, den ich nicht so ganz verstehe ist die tatsache, dass der trainer anscheinend mit dem hund gearbeitet hat, nicht die hh....das verstehe ich nicht. wie soll sich das verhalten des hundes ändern, wenn die hh nix ändern?
    bitte sucht euch einen trainer, der euch hilft eure eigenen fehler im umgang mit dem hund zu korrigieren, damit ihr erlernen könnt, sicher mit ihm umzugehen und ihm auch sicherheit zu vermitteln.

    lotusliese: ich meine mit einem "solchen hund" einen hund, der eben gelernt hat, dass ein aggressives verhalten gegenüber dem anderen geschlecht seine strategie darstellt.

    ich meine einen hund, der bislang nicht lernen konnte, sich anders zu verhalten.

    und das liegt zu einem großen teil an den hh, aber auch nicht zu 100%. die sozialisation eines hundes ist die grundvorraussetzung für das weitere leben und das fundament für die weitere arbeit. dann liegt es im vermögen bzw. unvermögen des hh sich mit diesem fundament auseinanderzusetzen und die verhaltensweisen seines hundes zu ändern oder in manchen bereichen zu managen.