also ich bin auch keine wattebäuschchenwerferin, aber ich finde es z.b. inaktzeptabel, wenn jemand seinen hund in einer emotionalen wutreaktion bestraft. aversive maßnahmen sollten kurz und vor allen dingen nicht emotionsgeladen sein. natürlich sollten sie authentisch, aber trotzdem kontrolliert erfolgen. und da hier immer das beispiel von straßenhunden aufkommt, die folgsam ihren herren ergeben sind: ich muss immer daran denken, wie einem junghund hier bei uns in berlin mit springerstifeln in die rippen getreten wurde bzw. einem welpen gegen den kopf gelatscht wurde. ein authentische reaktion? ja. aber völlig unkontrolliert, aggressiv, gefährlich für den hund.
gerade emotionen lassen uns gefährliche dinge tun, durch emotionen verliert man seine kontrolle und beherrschung. das wird für den uns anvertrauten schnell gefährlich und bringt uns als hundehalter keinen respekt, sondern angst oder abwehr ein.