aber um ein gutes bild dieser rasse aufrecht zu erhalten, nützt es wenig rassetypische eigenschaften tot zu schweigen und dann auch noch komplett zu negieren.
pitts sind nun einmal eine zeit lang auch unter anderem für den ring selektiert worden und das merkt man einigen linien und individuen immernoch sehr deutlich an. eigenschaften, die damals wichtig waren:
- dem menschen gefallen wollen
- hohe reizschwelle gegenüber dem menschen (der ja nun auf sie
einprügelte, wärend sie auf den hund losgingen)
- übersprühendes temperament
- "game"...also die fähigkeit ohne unterlass weiter zu kämpfen, auch
wenn man selbst schon aus allen öffnungen blutet und der andere hund
am boden liegt (ist in manchen linien noch sehr stark vertreten)
- eine gewisse härte gegenüber schmerz bzw. die fähigkeit diesen zu
ertragen und eher als anreiz zum weitermachen zu nutzen
- eine nicht allzu hohe sozialverträglich, einhergehend mit einer sehr
hohen ernstkampfbereitschaft mit verletzungsabsicht
diese eigenschaften tragen sicherlich nicht alle in sich, jedoch gibt es einige linien, in denen genau diese immer wieder hervortreten. das heißt nicht, dass SOKAS wilde bestien sind. aber viele vertreter dieser rasse kennen ab einem bestimmten konfliktpunkt (unter hunden wohl gemerkt) absolut kein zurück mehr. und das sollte man nicht tot schweigen, sondern wissen. ich kenne leider einige pittihalter, die das wort "game" z.b. noch niemals gehört haben...finde ich persönlich bedenklich, denn diese eigenschaft ist ein verhaltensbestandteil dieser rasse.
diese rasseeigenschaft gibt es in abgewandelter form auch bei einigen gebrauchshunden und bei ihnen richtet sich dieses eigenschaft nicht nur gegen andere hunde, sondern auch teilweise gegen menschen.
das kommt beim pitt eher selten vor 