Beiträge von Lucanouk

    ich find es schwierig zu beurteilen, wegen dem ganzen fell. auch die gewichtsangaben sind für mich immer ein wenig irritierend, 54 cm - 23 kg...
    damit kann ich jetzt auch nicht allzu viel anfangen, bin da aber auch andere relationen gewöhnt:

    anouk, 60,5 cm, 22-23 kg

    luca 67 cm, 29-30,5 kg

    ich denke, man müsste die hunde direkt vor sich haben, um den ernährungszustand beurteilen zu können.

    Zitat

    Richtet sich das knurren gegen mich, setz ich mich durch. Egal ob Shelti oder Rottweiler.(bei aggression) Wenn er Unsicher bei mir ist oder gar Angst hat, hab ich vorher schon was falsch gemacht.

    wie machst du das denn, wenn du z.b. einen secondhandhund vor dir hast, der dich anknurrt? ein hund, der vielleicht eine schlechte vergangenheit hatte und dich kaum kennt? ein hund, der gelernt hat sich zu verteidigen?

    wie wirst du dich durchsetzen? wie gesagt, bei hunden wie z.b. luca würde das auf einen kampf hinauslaufen, in dem der mensch sicher keie chance hätte.

    Zitat

    Wenn das Kind alt genug ist, um das zu verstehen, so nachhaltig massregeln, dass es das nie wieder tut.

    maßregeln...du bist ja lustig...

    ganz ehrlich mir wurde als kind sowas erklärt, ruhig und sachlich und ich hab es verstanden ;)

    und ich kann selbst einer gruppe von 14 kindern im alter von 1,5 jahren viele dinge durch konsequente wiederholungen näher bringen.
    dazu gehört letztendlich, dass auch kinder konsequenzen begreifen.
    ich weiß ja nicht, was du unter maßregeln verstehst, aber so wie ich es verstehe lehrt es niemanden konsequenzen zu begreifen.

    kinder, die regeln, wie "nicht an den fressenden hund gehen" nicht verstehen, sind entweder noch zu jung dafür oder es fehlt ihnen an empathie. beiden ist mit maßregeln nicht geholfen.
    bei beiden fällen hilft nur eine konsequente aufsicht, ein klares "nein", eine sehr gute grenzsetzung (das wichtigste bei kind und hund) und eine schnelle reaktion der aufsichtspersonen.

    und kinder, die so etwas aus provokation machen würden, würde ich auch nicht maßregeln. die hätten einfach nix am fressenden hund verloren und das könnte ich ohne probleme durchsetzen ;)

    meine frage war deswegen an dirt devil gerichtet, weil ich gerne wissen würde, wie jemand einem hund seine kommunikation verbietet, also wie das für denjenigen in der praxis aussieht. meine hunde dürfen sich auch durch laute äußern, keine sorge.

    luca hat ja, als ich ihn bekam auch erst mal geknurrt, als wir ihm beim kauen eines rinderohrs zu nahe kam. durch die klare anweisung, das ohr auszuspucken und die sofortige zurückgabe an ihn konnte er damals lernen, dass ein knurren nicht mir gegenüber nicht notwendig ist. er konnte so lernen, dass ihm hier niemand einfach grundlos etwas wegnimmt und das es o.k. ist, wenn ich mir sein futter nóch einmal anschaue. ich könnte mich heute theoretisch auf meinen hund beim fressen rauflegen, ohne, dass er oder ich mich bedroht fühlen würden. mach ich ja nicht, will ihm ja nicht total auf den sack gehen, ne?

    was ich damit sagen wollte: hätte ich damals versucht meinem hund durch offensive bedrohliche handlungen ein knurren zu verbieten hätte ich mit ihm kämpfen müssen...und das wäre garantiert böse ausgegangen ;)

    Dingsda: :gut:

    ich komm jetzte definitiv weder im pädagogischen bereich bei menschen noch bei tieren von der "waldorfschule" (immer dieses umhergewerfe mit erziehungskonzepten :D ), aber dennoch gestehe ich meinen hunde eine natürliche kommunikation zu. meine hunde knurren mich nicht an, wenn ich ihnen futter abnehme oder verletzungen behandeln muss. luca musste auch erst lernen, dass das auch nicht notwendig ist. würden sie mich in solchen sitiuationen anknurren, würde ich einen weg finden, ihnen zu zeigen, dass das nicht notwendig ist. das sind alles situationen, in denen es um ihren körper, ihr futter oder ihre gesundheit geht. also im endeffekt um's überleben.

    da finde ich es nicht annormal, wenn hunde erst einmal knurren, sie müssen ja auch erst einmal lernen, dass dies nicht notwendig ist.

    fremden gegenüber und auch kindern gegenüber würde ich bezüglich ressourcen nicht die hand für ins feuer legen...gerade bei kindern bin ich persönlich sehr froh über klare hündische kommunikation (also knurren und warnschnappen), die auch kinder lernen können zu verstehen.

    anders sieht es aus, wenn menschen gestellt bzw. andere hunde aus statusgründen etc. bedroht und verfolgt werden. also wenn es kein knurren aus einer verteidigungsposition ist, sondern ein klarer angriff nach vorne, obwohl fluchtmöglichkeiten gegeben sind. wenn also grenzen übertreten werden (z.b. das beschützen des frauchens/herrchens in der dunkelheit gegenüber einem fremden, der einen einfach nach dem weg fragt). hier gibt es ein "schluss" und "hinter mich". solch ein verhalten untersage ich natürlich ohne wenn und aber, denn hier hat der hund die möglichkeit sich zu verziehen. ich verbiete dabei nicht das knurren, sondern ein "nach vorne gehen" jeglicher art. wenn der hund dann hinter mich noch vcor sich hin mosert zeigt das ja nur seinen erregungszustand. den kann er nun einmal nicht auf knopfdruck abschalten.

    ich finde es gefährlich hund und kind miteinander allein zu lassen, egal, welche auslastung der bekommt oder auch nicht.

    was ist, wenn in einer solchen situation doch einmal irgendetwas gefährliches passiert? sicherlich sollte man nicht überängstlich sein, aber ich denke, man sollte immer ein auge auf hund und kind haben.

    nicht einmal meine anouk würde ich mit einem kind alleine lassen, obwohl sie wirklich kindern gegenüber ein schlabberndes lämmchen ist.