es tut mir wirklich sehr leid um deinen hund.
schlimm, wenn ihm nicht mehr geholfen werden konnte.
aber die tierärzte müssen auch für ihren unterhalt sorgen und die ärzte in einer klinik kennen euch nicht und wissen gar nichts über eure zahlungsmoral.
wer gibt ihnen die sicherheit, dass ihr dann auch zahlt?
Zitat
Tiere kommen nebst Besitzern oft genug, eine ruhige Nacht ist selten.
Ein echter Notfall aber auch. Nein, man sieht ewig hingeschleppte, schwerste Erkrankungen. Und jetzt, nachts im Notdienst, stehen da leute vor dir und erzählen dir, dass das jetzt akut aufgetreten ist und dem armen Tier geholfen werden muss, sofort. Geld habe man aber nicht dabei. EC-Karte oder Ausweis auch nicht. Und nu?
eben, was sollen denn die tä machen? wie sollen sie ihre angestellten (die wirklich einen hungerlohn bekommen) bezahlen?
eine freundin, die in einer praxis arbeitet, erzählte mir gerade vor kurzem wieder einmal von einem fall: der hund hatte probleme beim wasserlassen, ging wohl schon zwei tage nicht mehr (ein rüde wohlgemerkt!!!).
mittlerweile hatte er einen riesengroßen blasenstein (wer hier die hohen kosten und das große leid verursacht hat liegt ja wohl auf der hand) und musste operiert werden. sie machte mit ihrem chef ne nachtschicht, es musste ein zusätzlicher assistent herangezogen werden, sie operierten einige stunden. es waren, glaub ich, 800 euro kosten oder so. als die besis kamen, um ihren hund abzuholen hatten sie leider kein geld dabei...aber sagten, sie würde dann bezahlen. ist natürlich nicht passiert. und leider ist das in diesem bezirk an der tagesordnung. und am nächsten tag ging es wieder morgens in die praxis. völlig übermüdet, verärgert und entkräftet.
ich finde es auch traurig, dass man gleich bezahlen sollte. ich denke eine anzahlung wäre eventuell auch erst einmal ausreichend. aber ganz ohne? wie soll das gehen?
könntet ihr es euch leisten, nachtschichten einzulegen, den assistenten noch zu bezahlen ohne lohn? und das mehrmals im monat? und wenn es sich herumspricht, immer häufiger...??
oder anders gefragt: würdet ihr einem völlig wildfremden menschen geld leihen, damit er seinen hund behandeln lässt? sagen wir mal 600 euro? ohne sicherheiten?
wenn ja, dann dürft ihr euch hier wirklich über die tierärzte aufregen.
wenn nicht, warum wollt ihr dem kranken tier nicht helfen? ihr als tierliebe menschen müsstet das geld doch für solch einen notfall übrig haben.
ich hab schon von einigen hh über manche tierärzte gehört: "ey, wenn de zu dem da hin gehst und ein bisschen auf die tränendrüse drückst musste nicht gleich bezahlen, hat'n kumpel von mir auch gemacht. naja, wenn de dann gar nicht bezahlen kannst, gehste halt nicht mehr hin." oder: "naja, kann zur zeit nicht zu dem und dem arzt, da hab ich noch ne rechnung offen und der nervt dann wieder rum, wenn ich heute komm."
so etwas spricht sich herum. und wie ihr wisst, werden gutmütige leute gerne ausgenutzt. so lange, bis sie ihre praxis schließen dürfen.
und keinem tier mehr helfen können.
ich denke, es ist wichtig, sich darüber im klaren zu sein, dass die haltung von tieren teuer werden kann und dementsprechend vor zu sorgen.