ich denke es kommt auch auf den charakter des jeweiligen hundes an, nicht nur auf die rasse. aber allgemein finde ich es schon bedenklich, wenn man sich einen spezialisten ins haus holt und sich um rassegerechte auslastung keine gedanken gemacht wird.
ich bin z.b. mit meinem malimix noch in keinem verein, mache aber hobbymäßig mantrailing, dummyarbeit, apportierarbeit, uo, wald- und wiesenagility, fahre fahrrad und fange bald zughundesport an. wir spielen und zerren auch gerne mal. er wird also schon rassegerecht ausgelastet, darf seine nase benutzen, arbeiten, hat hundekontakte usw.. es gibt aber auch tage, an denen so gut wie nix passiert.
würde ich nicht mit ihm arbeiten, bekäme ich das über kurz oder lang zu spüren.
würde ich zu viel mit ihm machen, würde er endlos hochfahren und nicht mehr klarkommen. und das hat eben auch mit der rasse an sich zu tun: rassegerechte auslastung bedeutet eben auch, immer wieder ruhpausen einzulegen.
mein hund bei nem menschen, der den ganzen tag mit bällen wirft??? wär im endeffekt gefährlich für die umwelt, weil der dermaßen überdrehen würde.
bei anouk ist das deutlich anders, sie arbeitet auch gerne, aber ist nicht so versessen wie er. mit ihr könnte man auch wochenlang einfach spazieren gehen, das würde ihr reichen. im gegenteil, sie liebt es zu schnuppern, zu wühlen, zu chillen.
aber trotzdem braucht sie ihre langen spaziergänge und ihren freilauf. und um diesen zu ermöglichen, muss man mit ihr arbeiten 
eine stunde spazieren gehen finde ich auf dauer für fast jede rasse etwas wenig; 1,5 stunden dürften es schon sein - außer man hat ne rasse, die allgemein sehr bewegungsarm ist.