Beiträge von Lucanouk

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    Sohn benimmt sich übrigens in allen Lebenssituationen recht animalisch. Er lief bis vor zwei Wochen monatelang barfuß, hat fast jeden Tag im Fluß gebadet (würde er jetzt auch noch, darf er nur nicht mehr, nachdem die anderen Hundehalter vor zehn Tagen schon entsetzt waren als er auf allen Vieren durch die Bucht gekrabbelt ist (bellend). Er säuft aus Pfützen und buddelt nach Regenwürmern. Wenn man ihn in die Badewanne stecken will fängt er an zu fiepen und sich zu winden und er geht nur draußen pinkeln

    ich kann dir als erzieherin sagen, dass du dir da gar keine sorgen machen musst. es ist toll, wenn kinder noch die möglichkeit haben, so richtig kind zu sein und in ihre phantasiewelt abzutauchen.
    sorgen muss man sich um die kinder machen, die das nicht mehr können.

    und das sind leider viele :/

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    Meiner ist grad mal 3 Monate alt, gewöhnt sich grad langsam an Autos, Dunkelheit und alle anderen Geräusche und Gerüche draußen - ich bin froh wenn er überhaupt problemlos mitläuft!

    ich finde es erst einmal gut, in diesem alter ruhig anzufangen. so hat dein dackelchen auch zeit die eindrücke zu verarbeiten. das ist enorm wichtig. viele bombardieren die jungen hunde mit eindrücken, so dass sie weder aus noch ein wissen.

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    Ich hätte gar nicht die Zeit 4 mal am Tag so lang zu laufen - hab 2 Kinder und noch ein Leben neben dem Hund!

    für den erwachsenen hund müsstest du dir wahrscheinlich aber schon 1,5 bis 2 h zeit täglich nehmen, denn dieser möchte gefördert werden.

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    15 Minuten im Dauerlauf durch den 200 qm Garten mit buddeln und Katze jagen toppen einen Spaziergang an der Leine für ihn glaub ich allemal!

    klar ist das megaanstrengend für ihn. allerdings würde ich an deiner stelle vor das, wenn auch vielleicht spielerische, jagen deiner katze einen riegel vorschieben. definitiv, wenn du den jagdtrieb deines hundes nicht fördern möchtest.

    genau dingsda :gut:
    und wenn man es recht überlegt; dein dogo ist ja noch nicht einmal drei...da kommt ja auch noch was....uiuiuii..

    und die hündin ist ja erst 13 monate alt. die hat noch fast zwei jahre, um so langsam erwachsen zu werden und ihre dogo-qualitäten zu entdecken. ich würde auf jeden fall diese zeit abwarten, um zu sehen, wie sie sich entwickelt.
    mit der gruppendynamik zweier hunde im junghundealter erschwert die erziehung dieser um ein vielfaches.

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    Ansonsten entschieden "nein" sagen, wenn er zu frech wird auch evtl. mal kurz den Schnauzgriff anwenden (Schnauze in die Hand und leicht!!!! zudrücken), das macht die Mama mit den Welpen auch, wenn die zu frech werden.

    die hundemama drückt dabei nicht zu. einen schnauzengriff kann man als mensch überhaupt nicht nachmachen, das geht einfach nicht. bitte versucht so etwas nicht.

    worüber ich gerade noch nachgedacht hab: deine dogo-hündin ist erst 13 monate alt. auch sie wird sich entwickeln und auch dogos haben einen moderaten schutztrieb. es könnte also sein, dass du ende zwei hunde hast, die extrem schützen. hast du erfahrene leute in deiner umgebung, die dir beim händeln dieser eigenschaften zur stehen? hast du einen erfahrenen trainer an der hand?

    Die Frage ist: Geht das überhaupt? Ich bin ja gerade dabei, alles einzukaufen, was ich für's Ziehen brauche und habe, aus Sicherheitsgründen, an ein Dreirad gedacht. Mein Fahrrad ist mir dafür einfach viel zu unsicher, Scooter ebenfalls. Ich möchte mehr Standfestigkeit haben, bei den beiden Kloppiehunden. Nicht, dass mir am Ende ein Hase aus der Böschung den Boden unter den Füßen wegzieht.

    Kennt sich da einer von euch aus? Hat jemand von euch ein Erwachsenen-Dreirad?

    Nun die Preisfrage ;) :

    Wie kann ich so ein Teil mit dem Auto transportieren? Passt es irgendwie in einen Kombi?

    Ein Faltdreirad ist einfach viel zu teuer, das kann ich mir nicht leisten (ab 1400,- aufwärts... :/ )

    Vielleicht habt ihr da ja Erfahrung...

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    Aber ansonsten braucht meiner Meinung nach ein Hund keinen Mantel.

    kommt auf den hund an. ein hund, der überhaupt keine unterwolle hat, wie z.b. verschiedene windhundarten und dazu noch sehr klein, wie z.b. der zwergpinscher, ist friert eben doch recht schnell. oder auch hunde, die quasi nur aus plüschiger unterwolle bestehen. die haben keinen schutz. warum sollten sie die kälte "nackt" aushalten?

    ich lobe immer, wenn die hunde sofort bzw. in den nächsten sekunden wieder umdrehen. dann gibt es wirklich party.

    werde ich komplett ignoriert, also kommen meine hunde erst nach minuten wieder (so nach dem motto: so, hase ist jetzt wech, jetzt kann ich wieder zu frauchen) rufe ich gar nicht, sondern schicke sie wirklich weg, aber wirklich ohne sie vorher zu rufen (wär ja schizophren, ne?). und zwar komplett. sie dürfen sich mir nicht nähern. dann gehe ich weiter und lass sie mit ihrem probelm ein wenig allein, 1 minute reicht ja auch. anouk sitzt dann auf dem weg und auf einmal ist ihr das objekt der begierde gar nicht mehr wichtig (ein zustand, den ich bei ihr nicht mit dem besten superpfiff erreiche). das ist gerade bei ihr etwas ganz besonderes, denn eigentlich ist sie ein superselbstständiger hund. und anouk ist ein hund, der nur die kleinste wildfährte in der nase haben muss, um zitternd und schreiend losspringen zu wollen. luca jagd auch, allerdings ist dabei kontrolierbarer.
    auf einmal hat sich ihr konflikt verschoben. in diesem moment ist sie ganz bei mir. total. sie darf sich erst wieder nähern, wenn ich sie rufe. hört sich fies an, isses für sie auch. aber es ist das einzige, was ihr wirklich klarmacht, dass meine nähe wirklich überlebenswichtig ist. denn das musste sie erst lernen. seitdem ich das ein paar mal gemacht habe, gibt es kein "ja, frauchen, ich hab dich gehört, aber ich buddel schön weiter." mehr.
    sie kommt sofort angeschossen und zwar im galopp, so als hätte ich ein brathähnchen in der hand. hab ich aber nicht ;)

    nachahmung empfehle ich nicht, denn für solche methoden muss man seinen hund komplett einschätzen können und ein sehr gutes timing haben. denn sonst versaut man sich nur den rückruf oder sogar die beziehung zum hund oder der hund ist wirklich weg. auch die dosierung des wegschickens darf weder zu massiv noch zu soft sein.
    und natürlich geht so etwas niemals ohne sorgfältige vorarbeit mit klaren tabus, grenzen usw. so aus dem nichts sollte man das nicht mit seinem hund machen.

    dann lieber einmal einen wirklich guten trainer aufsuchen.

    als sie zwei mal wirklich lang weg war (ist auch lange her, es waren über zwanzig minuten!!!) wurde sie allerdings kommentarlos angeleint, weil sie total im fieber war.

    allerdings würde ich einen hund, der jagd immer in übersichtlichem gelände anleinen. ich sichere lieber einmal zu viel ab, als dass meine hunde auf die straße rennen/einen hund verkloppen/ein wildtier reißen/ einen menschen stellen.

    und ich denke, es ist superwichtig jagderfolge egal in welcher form (auch hetzen ist ein erfolg) zu verhindern.