zum thema wachstumsstörungen: häufig kommen diese von einer günstigen kombination zwischen überlastung und zu energiereichem futter, was die hunde schießen lässt.
eigentlich sagt man pro hund und lebensmonat in etwa fünf minten gassi bzw. pro woche eine minute. diese regel hat, auch bei arbeitshunden einen sinn: die gelenke des hundes sollen geschont werden, der hund soll reize in ruhe verarbeiten können und weder gesitig ncoh körperlich überfordert werden.
und gerade arbeitsrassen zeigen selten, dass sie überlastet sind. würde ich z.b. meinen luca zum balljunkie erziehen, könnte ich den ball werfen, bis er einfach tot umfällt. das würde wirklich passieren. und er musste sogar schon einmal aufgrund einer verletzung 2,5 monate an der kurzen leine gehen. und da war er schon ausgewachsen und demzufolge ein gewisses pensum gewöhnt. er hatte damals keine beinverletzung, sodnern ein loch im bauch, das vier mal operiert wurde. schmerzen verspürte er keine. also weiß ich ganz genau, wovon ich rede, wenn es darum gehte inen arbeitswütigen hund ruhig zu halten 
demzufolge sollte man einen welpen nicht müde trainieren, sondern auf ruhige abläufe achten ggf. pausen einfordern, gerade weil arbeitshunde oft überhaupt kein "müde" kennen. und wenn sie wirklich müde sind, dann war es für den welpen oft schon zu viel.
genau hier liegt deine verantwortung.
was kannst du jetzt machen?
in der schonzeit gibt es viele möglichkeiten zur geistigen reife deines hundes beizutragen.
1. wechsel zwischen anspannung und entspannung
ich denke nicht, dass du dich in den nächsten wochen darauf konzentrieren solltest, deinen hund nun extra viel auszulasten. du hast einen junghund, auch wenn es ein hütehund ist, es ist und bleibt ein junger hund, der durchaus lernen muss, dass er nicht bespaßt wird, damit er nicht die wohnung demoliert.
einfach mal spazieren gehen. spazieren gehen, ohne übungen, damit dein kleines hündchen herunterfahren kann. du schaust dir die umgebung an, den hund darf dich begleiten. zwanzig minuten sollten komplett ausreichen. dann geht es erst einmal nach hause. somit lernt dein hund nicht immer auf abruf zu sein, sondern auch mal zu entspannen - und er gerät aus dem focus. er lernt sich an dir zu orientieren, nicht umgekehrt. gerade hütehunde sind meister im lesen und manipulieren ihrer menschen. dann setzt du dich eben mal auf eine parkbank, schaust dir ein buch an, kraulst deinen hund. auch das ist wirklich wichtig.
dann wieder gehst du mal spazieren und legst keine spielzeiten ein, trainierst ein wenig die grundkommandos, lässt ihn etwas suchen etc.
gerade nasenarbeit ist eine schöne und ruhige möglichkeit hunde sehr gut auszulasten. wenn buddeln geht (dazu fragst du am besten mal deinen ta), kannst du leckerlies verstecken und ausbuddeln lassen. wenn er das nicht darf, darf er eben im gras suchen gehen.
du kannst viele impulskontrollübungen machen. clickern geht natürlich auch gut.
deiner phantasie sind keine grenzen gesetzt 
viel glück!!!