Beiträge von Lucanouk

    hinterm bällchen hinterherrennen setzt stresshormone frei, vielleicht kann sie deshalb nix ansetzen ;)

    ich würde sowieso niemals einen hund "wie eine irre" hinter einem bällchen herrennen lassen, das lastet nicht aus, sondern macht die hunde im kopf total kaputt.

    sie fahren einen enormen stresspegel auf, der noch stunden danach anhält.

    warum machst du nicht stattdessen sinnvolle apportierarbeit mit ihr?

    kannst du noch ein anderes foto einstellen? auf dem bild finde ich sie nicht zu dünn, vielleicht hast du noch eins im stand?

    Zitat

    weil das wäre einfach nicht ich, wenn ich da brüllend und schreiend und kotzend auf der Wiese stünde

    jo geil...ich stell mir das grad vor...also meine hunde würden das bestimmt spannend finden, wenn ich das superleckerlie "erbrochenes" direkt ausspucken würd :lachtot:

    ich halte es wie in der erziehung von kindern: es gibt bereiche, in denen werden tabus gesetzt und eben auch mit körperlicher präsenz (bei kinder z.b. ein hochnehmen und wegsetzen, festhalten etc./bei hunden ein wegdrängen, wegscheuchen, anbinden, ins fell greifen etc.) bei missachtung sofort durchgesetzt. und auch da wird nicht immer sofort eine alternative geboten. manchmal muss ein kind auch einfach mal sitzen bleiben und sich doof fühlen, wenn es ein anderes gebissen hat (ja sowas erleb ich manchmal bei mir im kiga). manchmal muss ein hund einfach lernen, dass er den ball nicht bekommt, auch nicht nach einem sitz/platz weiß der geier. jetzt gerade habe ich einen ball und spiele damit. und er bekommt ihn nicht, egal, was passiert.

    es gibt aber eben auch bereiche, da lohnt es sich den konflikt (manchmal nach einer kurzen und klaren ansage) sofort wieder auf ein alternativverhalten umzulenken (bei kindern: morgens wird ein kind gebracht, will anfangen zu weinen. hier wäre es unklug, auf dem konflikt "trennung von mama" herumzureiten. deshalb schnapp ich mir ein spielzeug bzw. schau mir etwas mit diesem kind gemeinsam an. oder wenn ein kind einem anderen etwas wegnimmt und man eigentlich weiß, es geht hier darum kontakte zu knüpfen, das kind weiß nur nicht wie. dann gibt es natürlich erst eine grenzsetzung und danach wird das kind in das spiel der anderen integriert. bei hunden ist das im jagdverhalten auch ganz gut finde ich: wenn meine hündin durchstartet, aber auf mein rufen hin umdreht, leite ich ihre energie auf ein alternativverhalten um.).

    man muss eben seinen hund einschätzen können, tabus und respekt sind meiner meinung nach total wichtig in der hunde- und der kindererziehung, ohne geht es einfach nicht. aber es geht auch nicht ohne alternativen und ohne gemeinsames spiel. und es geht auch nicht, indem man nur eine schiene fährt, ohne über verhaltenshintergründe des individuums nachzudenken. denn wenn man nicht individuell arbeitet, kommt man niemals zu einem zufriedenstellenden ergebnis und wird seinem schützling auch nicht gerecht.

    allerdings gehört für mich persönlich die grenzsetzung immer vor die auslastung, d.h. ich setze klar grenzen. werden diese aktzeptiert bekommen meine hunde zuwendung etc.

    im fallbeispiel: wenn mein jagd werde ich den teufel tun und ihn mit leckerlies, dummytraing etc. auf mich fixieren. ich werde ihm erst einmal zeigen, dass er mir folgen muss, weil er z.b. an der schlepp ist. wird das ohne eiertanz meinerseits aktzeptiert fängt die auslastung an.

    sie ist doch noch sehr jung und gummiartig, oder?
    dann finde ich es normal, dass die rippen hindurchschimmern, es fehlen ja eben noch konturen, muskeln etc. das mit dem letzten rippenbogen ist ja auch so ne sache, genau wie das mit der taille: den letzten rippenbogen kann man eigentlich auch nur bei den hunden verstärkt sehen, deren brustkorb ausladend ist. wenn der brustkorb quasi stromlinienförmig ist, müssten alle rippen gleichermaßen zu sehen oder eben nicht zu sehen sein, weil sie auf einer höhe sind.