Beiträge von Lucanouk

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    Ich füttere Fleisch, Kohlehydrate, Gemüse, Obst und Milchprodukte.

    Warum?

    Weil ich mir keinen Kopf über Zutatenlisten machen will.
    Weil in meine Hunde keine fragwürdigen, weil künstliche, Vitamine wandern.
    Weil ich bis auf´s letzte Krümelchen erkennen kann, was meine Hunde fressen.
    Weil ich variieren kann. Je nach Bedarf mehr Fleisch oder mehr Gemüse usw.
    Weil ich davon überzeugt bin, daß industriell erzeugtes Futter in der Qualität nie an frisch zu bereitetes heranreichen kann.

    kann ich nur unterschreiben :gut: :gut: :gut:

    alnutra find ich überhaupt nicht besonders gut. massig getreide, fast nur tierische nebenprodukte. all das sind dinge, die in dem test nicht wirklich berücksichtigt wurden.

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    Bindegewebe ist doch ein Leckerbissen. Was hat denn der böse Wolf mit Rotkäppchen gemacht? Er hat es mit Haut und Haaren gefressen. Das tun Caniden allgemein, also auch Hunde.

    richtig, caniden fressen ihre beute ganz. allerdings besteht die beute zu einem geringen teil aus bindegwebe und haaren und zu einem sehr großen teil aus muskelfleisch. auch knochen sollten enthalten sein.

    gegen einen bedarfsgerechten anteil an bindegwebe, innereien, knochen und co sagt ja keiner was. im gegenteil, diese komponenten enthalten im rohem zustand mineralstoffe und vitamine. selbst kot in geringen mengen ist für die wauzis gesund.

    und auch pflanzliche stoffe (beeren, mageninhalt, kräuter) sind in geringer für hunde verträglich und gesund.

    gerade haare säubern den magen-darm-trakt, weil sie eben unverdaut wieder herauskommen.

    die menge macht das gift.

    ein beutetier ist aus folgenden komponenten in folgender reihenfolge gebaut:

    1. muskelfleisch...und davon gibt sehr viel
    2. haut, bindegewebe, innereien, knochen, haare
    3. pflanzliches, wie z.b. mageninhalt, ein ganz geringer anteil

    billiges futter ist jedoch folgendermaßen aufgebaut:

    1. pflanzliches: getreide und co, meistens schon an der stelle nebenprodukte
    2. tierische nebenerzeugnisse, sprich: innereien, bindegewebe, exkremente, horn (wird sehr gerne genommen, weil es saubillig ist)
    3. rübenextrakte (wieder einmal pflanzen)
    4. nährstoffzugaben, dabei werden konservierungsmittel und vitamine genutzt, die für den menschen verboten sind
    5. eventuell noch zucker/salz
    6.lockstoffe

    wo bleibt hier das muskelfleisch, aus dem eigentlich die hochwertigen und wichtigen proteine gewonen werden?

    was fällt hier besonders auf?

    den gesamten proteingehalt eines futter auf der basis unverdaulicher ballaststoffe bzw. abfall aufzubauen geht doch sehr an dieser natürlichen ernährungsweise vorbei..dadurch wird das protein schwer- bzw. unverdaulich.

    den energiegehalt eines futters überwiegend durch getreide und getreidekleber zu decken führt zu fehlgärungen.

    dshbauer: ich möchte dich etwas fragen, wieviel häufchen machen deine hunde täglich?

    wenn hier die naturnahe ernährung als argument ihren kopf hinhalten muss...warum barfst du nicht?

    liebes fräuleinwolle: es geht in der übung, die ich vorgestellt nicht um's nicht-ziehen. gar nicht. das ist gar nicht thema der übung.

    es geht um orientierung. es geht nicht darum, dass hunde lernen sollen die leinenlänge einzuschätzen bzw. nicht zu ziehen. es geht darum, dass sie in einer bestimmten art der leineneinstellung (auf dem kürzesten ring) nur auf mich konzentriert sind. und ja, es ist umständlich bzw. fordert eine menge konzentration und feingefühl vom hf. aber ist doch nciht das problem, oder?

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    Oder ich nutze immer die gleiche Leine mit der gleichen Länge,

    hab ich auch schon mehrmal gesagt: es ist sogar immer die gleiche länge, weil die leine umgestellt wird ;)

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    was in meinen Augen nicht zielführend ist, weil imA Leinenführigkeit bedeutet, daß der Hund verstanden hat, daß er nicht ziehen soll, egal wie lang die Leine ist..

    es geht hier auch nicht darum das ziehen abzugewöhnen, das läuft bei mir anders. es geht um eine vielleicht maximal zehnmütige hochkonzentrierte hf-orientierte leinenphase, in der der hund lernt, seine umwelt ein wenig auszublenden. diese wird schritt-für-schritt aufgebaut und dann auch mti einem ran-kommando in den freilauf übertragen.

    das gibt einem die möglichkeit mit hilfe von konditionierten signalen (leine kurz stellen bzw. der befehl "ran" im freilauf) eine kurze orientierungsphase einzuläuten...

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    und dennoch: mir kommt auch Deine Beschreibung mit dem Ankündigen vom Zuppeln vor dem Richtungswechsel sehr umständlich vor... Dann muß ich ja im Grunde permanent aufpassen, wann gleich die Leine zu Ende ist, damit ich den Hund aufmerksam machen kann, rechtzeitig zuppeln kann usw..

    ich muss nicht permanent aufpassen, sondern nur in der zeit, in der ich die leine rituatlisiert auf den kürzesten ring schnalle bis zur auflösung.

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    Was genau lernt der Hund denn, wenn er an lockerer Leine geruckt wird? Entweder: 2 Schritte von mir weg gibts blöde Impulse... Oder: Der Motorradfahrer, der grad vorbei fährt ist blöd... oder oder... halt alles scheiße, außer Frauchen anhimmeln bzw. mindestens immer ein Auge darauf haben... . Genau das möchte ICH vermeiden.

    interessant wie du die beiträge liest... ;) wenn ich nicht schon mehrmals in diesem forum und auch schon zwei mal im thread einen ziemlich genauen aufbau der übung erklärt hätte würde ich mich über deinen beitrag auch nicht wundern :???:

    ich muss mich mal selbst zitieren, hab echt keine lust mich andauernd zu wiederholen.

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    die reizlage wird stück für stück erhöht.

    somit ist die gefahr von fehlverknüpfungen nicht gegeben. es wird immer vom niedrigsten reiz in den nächsthöheren gearbeitet, schließlich ist alles andere einfach schlicht und ergreifend unfair dem hund gegenüber.

    du sagtest:

    Zitat

    Ich finde es sehr anmaßend, wenn man vom Hund ständige und 100 %ige Aufmerksamkeit fordert und verlangt, wenn man die selber nicht erbringen kann. Triebgesteuertes Instinktgesteuertes soziales Säugetier Hund vs. hochentwickeltes verstandbestücktes soziales Primatenhirn Mensch... Und vom Hund wird mehr erwartet, na super...

    ja, es wäre anmaßend so etwas vom hund zu verlangen. mach ich auch nicht.

    auch hier wieder einmal frage ich mich, warum immer so gerne die hälfte von dem gelesen wird, was man schreibt. es geht nicht darum, dass der hund permanent nach innen gerichtet sein muss, sondern nur in den minuten, in denen die leine umgestellt wird. hab ich eigentlich auch schon mehrmals geschrieben...
    ist ein bisschen wie beim autogenen training: eine entspannungs- und konzentrationsübung, die jedoch natürlich nicht den ganzen tag anhält. und genau diese führerorientierten minuten helfen dem hund aus brenzligen situationen.

    ich würde das programm draußen ebenfalls drastisch reduzieren. mal einfach nix machen, leine ran und langsam und ruhig spazierengehen. das gibt deiner hündin die möglichkeit zu erkennen, dass du kein animatuer, sondern ihre orientierungshilfe in dieser wlet bist. natürlich gehören auch übungen, spiele und auslastung dazu. aber lieber mit maß und vosicht. mach es doch so: ein paar kleine spaziergänge ohne, dann auf dem großen spaziergang zwei mal fünf minuten spiel/auslastung/unterordnung. ansonsten ist erst einmal folgen angesagt.

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    Junimond die Kleine könnte genug Ruhe haben...sie kommt ja Hauptsächlich alleine an und fordert mich auf was mit ihr zu tun. Wenn sie wirklich Ruhe will dann hat sie die auch..

    und genau da ist das problem. sie fordert, du reagierst.

    so ein kleines welpilein sollte gerade in diesem alter erst einmal lernen, dass du bestimmtst wann gespielt, gefressen und gestreichelt wird.

    das ist aus verschiedenen gründen enorm wichtig.

    1. dein hund kann entwicklungsbedingt noch nicht einschätzen, wann er überfordet ist. er muss von dir in diesem bereich grenzen gesetzt bekommen. sonst wird er immer lauter sein recht auf spiel etc. einklagen. die überforderung führt zu einem erhöhten stresspegel. und wenn der hund keine ruhe gelernt hat, versucht er diesem stress mit kläffen und weiteren aufforderungen zu entgehen. das ist ein teufelskreis aus dem dein hund nicht allein heraus kommt.

    2. du bist diejenige, die ihren hund durchs leben führen muss. du solltest eigentlich eine orientierung darstellen. momentan orientierst du dich aber an deinem hund, reagierst auf seine belange. es ist enorm wichtig hunden von klein zu vermitteln, dass man als mensch die entscheidungen trifft. wenn du jetzt beginnst über die aktivitäszeiten zu entscheiden wirst du später auch diejenige sein, die darüber entscheidet ob menschen angebellt, gestellt, gezwickt werden oder artgenossen belästigt bzw. gar angegriffen werden. du setzt hiermit grundlagen, eine basis auf der die deine hündin führen kannst.

    unter hunden läuft es so: die orientierung stellt mit sicherheit nicht der hund dar, der andauernd auf jegliches gehabe der jungspunde eingeht. sondern derjenige, der cool und gelassen solch ein gehabe ignoriert und selbst entscheidet, wann er lust hat und wann nicht ;)

    das kannst du sehr gut in rudeln beobachten. die interessantesten für die jungen sind sehr oft die ignorantesten.

    bitte hol deinen hund aus dem focus. zuhause sollte überwiegend ruhe herrschen. kommt deine hündin zu dir um zu spielen, könntest du sie ignorieren. wird sie fordend und frech, gehst du einfach weg.

    liegt sie gerade mal ruhig in der ecke holst du sie zu dir und forderst sie zum spielen auf.

    überdreht sie wird das spiel sofort abgebrochen.

    du bestimmst, das gibt deiner hündin sicherheit und dir die chance sie herunter zu holen, bevor sie überdreht.