Beiträge von Xsara

    Ich reihe mich auch mal hier ein.
    Ich wohne zwar in einer Kleinstadt, dafür direkt in der Innenstadt und Coco ist ziemlich gestresst.

    Meistens komme ich gar nicht zu ihr durch und sie nimmt dann auch kein Leckerchen an.

    Es sind immer wieder aufs und abs. Immer wenn ich denke, es wird langsam besser, passiert wieder irgendwas dummes und wirft uns wieder komplett zurück.

    Dieses schlechte Gewissen, das jemand vor ein paar Seiten mal angesprochen hat, kenne ich auch nur zu gut. Ich denke sehr oft, dass es Coco auf dem Land viel besser gehen würde...

    Ich berichte mal ausführlicher über unsere speziellen Probleme, wenn ich mehr Zeit habe...aber lese auf jeden Fall mal hier mit.

    Ich bin ganz neu beim barfen dabei (wobei ich nicht ausschließlich barfe, Coco ist auch mein Resteverwerter!).

    Ob meine Planung so ungefähr funktioniert, wird sich noch herausstellen. Aber Coco bekommt das Fleisch jetzt seit einer Woche und es schmeckt ihr und sie hatte keinerlei Probleme mit der Verdauung oder dem Kot.

    Meine Frage: Wie bereitet ihr das Gemüse zu bzw. mit welchem Gerät? Coco findet Gemüse total sinnlos, also muss ich es ihr sehr zerkleinern, damit sie es frisst. Ich habe eine alte Vorwerk-Küchenmaschine mit großem Glas-Mixbecher. Aber da muss ich immer sehr viel Flüssigkeit dazugeben, damit sie z.B. Karotten und Zucchini wirklich klein kriegt. Ich bin jetzt am überlegen, mir noch irgendeine kleinere Maschine zuzulegen (Zerkleinerer, Mixer, ...). Habt ihr eine Empfehlung?

    Und füttert ihr euren Hunden Spinat? Roh oder gekocht?

    Hm..ich glaube nicht, dass sich Tiere so schnell vergessen. Unsere Hunde erkennen ja Familienmitglieder oder Freunde auch, wenn sie sie schon lange nicht mehr gesehen haben.
    Und wenn wir beispielsweise länger im Urlaub waren (2-3 Wochen) und dann zurückkommen, erkennt der Hund die Katze auch sofort wieder.

    Es kann aber schon sein, dass wenn dein Kater draußen ist, ihn dein Hund nicht erkennt. Draußen sind bei uns Katzen meistens erst mal was zum jagen. Und die Hunde müssen erstmal ganz genau "nachschauen" bis sie die eigenen Katzen wieder erkennen.

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass dein Piet wieder heimfindet!

    Dann frage ich mal. Was möchtest du machen mit deinen 20 Jahren?

    Reisen, die Welt sehen? Trampen, Work and Travel, mit dem Rucksack unterwegs sein?
    Vielleicht noch mal in eine andere Stadt ziehen? Oder in ner Hippie-Land-Kommune leben?
    Mal ein Jahr im Ausland leben? (gibt sogar Studiengänge, bei denen eine Auslandszeit vorgeschrieben ist)
    Mit Freunden unterwegs sein, Tanzen gehen, Kino, spontane Trips irgendwohin?
    Auch mal spontan auswärts übernachten :pfeif: ?
    Einfach auch mal irgendwie aus der Reihe tanzen?

    Wenn das alles nicht dein Ding ist - ok. Wenn du aber eigentlich leben möchtest wie eine "normale" 20jährige (in meinen Augen) und der Hund dann ständig wegorganisiert werden muss, dann tust du dir eher keinen Gefallen.

    Ich weiß, dass ist sehr provokant. Ich habe viel mit jungen Leuten zu tun und bin oft fassungslos wie erwachsen und "brav" (und spiessig...) die heute sind. Ich war da anders und ich will das nicht missen.

    Ich will mein Leben mit Hund (und Pferd und Kind) heute nicht missen und liiieeebe es genau so. Mit 20 hätte mich diese Eintönigkeit und Langweiligkeit umgebracht, mal überspitzt ausgedrückt ;)

    Ich finde es schon auch wichtig, dass man überlegt, ob das eigene Leben und die Lebensvorstellungen zu einem Hund passen.
    Wenn der Hund z.B. nicht mit an die Uni darf, ich nach der Uni am liebsten noch ein paar Stunden shoppen gehe und dann bis in die Morgenstunden feiern gehe, passt ein Hund einfach nicht ;)

    Aber von den andern Sachen, die du geschrieben hast, kann man sehr viel mit einem Hund vereinbaren. Vor allem, wenn es auch der passende Hund ist.
    Warum sollte man mit einem Hund nicht nochmal in eine andere Stadt ziehen können? Und innerhalb von Europa kann man auch toll mit Hund verreisen oder z.B. eine Trekking-Tour machen.

    Und meine Coco z.B. begleitet mich abends oft in den Biergarten oder ruhigere Kneipen. Und bei Freunden ist sie ein sehr gern gesehener Gast und so ist auch eine (spontane) Übernachtung meistens kein Problem.
    Trotzdem ist es wichtig, dass der Hund auch mal alleine bleiben kann und man auch eine gute Betreuung hat (z.B. für Exkursionen, Praktikas etc.)

    Wenn du viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, empfehle ich dir einen kleinen Hund. Ich bin mit Coco zum richtigen Zugmuffel geworden, weil das Zugfahren fast immer teurer ist, als wenn ich das Auto nehme. Obwohl ich eigentlich aus Umweltschutzgründen sehr viel lieber Zug fahren würde.

    Und ansonsten finde ich es einfach wichtig, den Hund lange genug kennenzulernen. Am besten über mindestens mehrere Wochen.