Dann frage ich mal. Was möchtest du machen mit deinen 20 Jahren?
Reisen, die Welt sehen? Trampen, Work and Travel, mit dem Rucksack unterwegs sein?
Vielleicht noch mal in eine andere Stadt ziehen? Oder in ner Hippie-Land-Kommune leben?
Mal ein Jahr im Ausland leben? (gibt sogar Studiengänge, bei denen eine Auslandszeit vorgeschrieben ist)
Mit Freunden unterwegs sein, Tanzen gehen, Kino, spontane Trips irgendwohin?
Auch mal spontan auswärts übernachten
?
Einfach auch mal irgendwie aus der Reihe tanzen?
Wenn das alles nicht dein Ding ist - ok. Wenn du aber eigentlich leben möchtest wie eine "normale" 20jährige (in meinen Augen) und der Hund dann ständig wegorganisiert werden muss, dann tust du dir eher keinen Gefallen.
Ich weiß, dass ist sehr provokant. Ich habe viel mit jungen Leuten zu tun und bin oft fassungslos wie erwachsen und "brav" (und spiessig...) die heute sind. Ich war da anders und ich will das nicht missen.
Ich will mein Leben mit Hund (und Pferd und Kind) heute nicht missen und liiieeebe es genau so. Mit 20 hätte mich diese Eintönigkeit und Langweiligkeit umgebracht, mal überspitzt ausgedrückt 
Ich finde es schon auch wichtig, dass man überlegt, ob das eigene Leben und die Lebensvorstellungen zu einem Hund passen.
Wenn der Hund z.B. nicht mit an die Uni darf, ich nach der Uni am liebsten noch ein paar Stunden shoppen gehe und dann bis in die Morgenstunden feiern gehe, passt ein Hund einfach nicht 
Aber von den andern Sachen, die du geschrieben hast, kann man sehr viel mit einem Hund vereinbaren. Vor allem, wenn es auch der passende Hund ist.
Warum sollte man mit einem Hund nicht nochmal in eine andere Stadt ziehen können? Und innerhalb von Europa kann man auch toll mit Hund verreisen oder z.B. eine Trekking-Tour machen.
Und meine Coco z.B. begleitet mich abends oft in den Biergarten oder ruhigere Kneipen. Und bei Freunden ist sie ein sehr gern gesehener Gast und so ist auch eine (spontane) Übernachtung meistens kein Problem.
Trotzdem ist es wichtig, dass der Hund auch mal alleine bleiben kann und man auch eine gute Betreuung hat (z.B. für Exkursionen, Praktikas etc.)
Wenn du viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, empfehle ich dir einen kleinen Hund. Ich bin mit Coco zum richtigen Zugmuffel geworden, weil das Zugfahren fast immer teurer ist, als wenn ich das Auto nehme. Obwohl ich eigentlich aus Umweltschutzgründen sehr viel lieber Zug fahren würde.
Und ansonsten finde ich es einfach wichtig, den Hund lange genug kennenzulernen. Am besten über mindestens mehrere Wochen.