@AnnaAimee Ich schaue mir gerade ältere Subaru Forester an. Das sollen sehr zuverlässige Autos sein. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob meine Hundebox in den Kofferraum passt. Da bin ich von meinem Volvo 850 eben sehr verwöhnt. Das einzige Manko ist der doch sehr hohe Verbrauch (was ich zwar von meinem Volvo gewöhnt bin, aber eigentlich ändern wollte). Es gibt aber einige mit Gasanlage. Und außerdem möchte ich mir jetzt ein Bus-Monatsticket kaufen, sodass die Kurzfahrten zur Arbeit größtenteils wegfallen.
Die zweite Wahl wäre dann vielleicht doch ein Berlingo
Achso, wegen Autos unter 3000 €: Meinen Volvo 850 habe ich vor über 2 1/2 Jahren für 600€ gekauft. Für ungefähr 150€ Investition ist er nochmal durch den TÜV gekommen. Einmal musste der Auspuff gemacht werden, mit Eigenleistung nochmal ca. 100 €. Und nach 1 1/2 Jahren waren die Bremsen fällig: 550€!
Zusammengerechnet also: 1400 €! in 2 1/2 Jahren! Ich denke auch bei einem Auto für 5000€ hätte ich ähnliche Kosten gehabt, nur dass ich eben keine Geldreserven für Reparaturen übrig gehabt hätte.
Mein nächstes Auto soll eigentlich auch nicht mehr als 2000 € kosten. Wenn es dann wieder 2 Jahre (natürlich gerne länger!) fährt, ist alles okay.
Ich bin unter der Woche eher lauffaul. Morgens gibt es nur den Weg zum Auto/Büro.
Mittags laufen wir 30 Minuten. Das sind so 2-3 km. Darunter verstehe ich eine kleine Runde. Ungefähr die Hälfte davon bleibt Coco an der Leine, den Rest darf sie über die Wiesen springen.
Abends nach der Arbeit ist es unterschiedlich. Zweimal die Woche sind wir auf dem Hundeplatz. Da gibt es dann vor oder nach dem Training auch nur eine kleine Runde, vielleicht 1-2 km an der Leine. Wenn es im Sommer länger hell ist, ist diese Runde auch mal länger, also 3-4 km. Eine "große Runde" gibt es also an zwei Tagen unter der Woche eigentlich gar nicht (Montag + Mittwoch).
Am Dienstag und Donnerstag versuche ich abends schon noch etwas weiter zu laufen. Ich denke so um die 5 km. Manchmal laufen wir aber streckenmäßig auch nur 2-3 km, dafür machen wir ein paar Übungen und Spiele oder Coco darf mit anderen Hunden spielen. Dann sind wir 1 bis 1 1/2 Stunden unterwegs, machen aber kaum Strecke. Läuft Coco nur an der Schleppleine, versuche ich schon mindestens 5 km zu laufen. Bei schlechtem Wetter gibt es aber abends manchmal auch nur eine etwas größere Pipirunde (ca. 30 Minuten).
Im Sommer fahre ich manchmal abends mit dem Fahrrad, allerdings durchschnittlich auch nicht mehr als 10 km/h. Das heißt entweder 5 km in 30 Minuten oder bis zu 10 km in 1 Stunde
Seit ein paar Wochen versuche ich unsere Gassilängen etwas auszuweiten. D.h. donnerstags gehe oder jogge ich eine "große Runde". das sind etwa 7,5 km. Gehend sind wir dann ungefähr 1 1/2 Stunden unterwegs (mit Schnüffelpausen usw.), joggend ca. 50 Minuten.
Am Freitag habe ich früh Feierabend, dann fällt die Mittagsrunde aus und wir laufen nachmittags eine "größere Runde". Das können dann trotzdem nur 2-3 km sein, allerdings in einem "Hundegebiet", also zeitmäßig über einer Stunde.
Oder wir fahren zu meinen Eltern und laufen die "große Runde", das sind ca. 7 km in 1 1/2 Stunden.
Am Wochenende gibt es mindestens zwei große Runden pro Tag. Morgens entweder die "mittlere Runde": 4-5 km in ca. 1 Stunde oder die "große Runde" 7 km in 1 1/2 Stunden. Nachmittags dann nochmal einen "Ausflug": also mindestens 1-2 Stunden draußen, Streckenlänge ganz unterschiedlich. Meistens sind wir einen ganzen Tag wandern, das sind dann mindestens 15-20 km am Stück in bergigem Gelände, manchmal auch 25-30 km. Zeitlich: 6-10 Stunden!
Zusammengefasst: "große" Runde ist für mich einfach die längste Runde pro Tag. Sie sollte mehr sein, als die 30-Minuten-Mittagsrunde. Für mich selbst festgelegt mindestens 45-60 Minuten.
@ChaosAyumi Ich suche gerade fast das gleiche wie du. Zur Zeit fahre ich ja einen alten Volvo. Da kann man gut drin schlafen, wenn man die Rückbank umklappt. Aber mit großer Hundebox im Kofferraum geht es nicht. Die Box stelle ich immer bei meinen Eltern unter, wenn ich plane im Auto zu schlafen und Coco fährt dann angeschnallt auf der Rückbank mit.
Bei meiner jetzigen Autosuche könnte ich mir auch gut einen Kangoo, Berlingo oder Doblo vorstellen. dann würde ich die Hundebox im Kofferaum erhöht einbauen, sodass ich quasi darunter schlafen kann (zumindest mit den Füßen). Aber diese Kastenwägen in meiner Preisklasse haben dann doch schon ein paar Macken und es werden so viele kaputte Autos verkauft, dass ich einfach glaube, dass die alle bald den Geist aufgeben. Auf bei TÜV-Statistiken liegen Kangoos und Doblos gaaanz weit hinten.
Gerade bin ich also wieder total verunsichert. Aber die Zeit rennt, der TÜV von meinem Volvo ist so gut wie abgelaufen...
Upps, wir haben zwar diesmal wirklich regelmäßig geübt, aber öfter als viermal am Stück schaffen wir es nicht. Wenn es da noch keine Belohnung gibt, dann hat Coco keine Lust mehr. Im Sinne von "Dann mach es doch alleine!"
ich glaube, wir sind da alle sehr locker. Vielleicht Hunde, die sich noch nicht kennen, nicht gleich am Auto an der Leine zusammen lassen. Ansonsten laufen die meisten Hunde abseits der Ortschaften frei und kommen alle ganz gut miteinander aus. Wenn ein Hund arg von einem anderen genervt wird oder so, muss man hald schauen, ob man eingreift und vielleicht ein Hund mal eine kurze Leinenauszeit bekommt. Meine Coco läuft zwar fast immer an der Leine, hat aber eigentlich auch kein Problem mit Leinenkontakten. Sehr aufdringliche Rüden werden von ihr auf mal zurechtgewiesen oder von mir verscheucht.
Jetzt ist mir gerade eingefallen, dass ich mal Cocos weitere Entwicklung in Sachen Läufigkeit abwarten muss. Ich warte seid September, dass es losgeht. Sollte sie dann also erst läufig sein, müssen wir wieder absagen.
ich melde mich auch mal wieder Leider bin ich jetzt zwei Wochen nicht zum joggen gekommen. Dafür bin ich am Wochenende 48 km in normalem Tempo gelaufen
Aber heute abend hat es endlich mal wieder geklappt. Ich habe sogar extra morgens Laufklamotten, Stirnlampe usw eingepackt, damit ich gleich nach der Arbeit los kann. Also schnell nach Feierabend im Büro umgezogen und auf dem Heimweg an meiner neuen Gassi- und Laufstrecke geparkt. Coco durfte erstmal ihre Geschäfte erledigen und kurz mit einem Hund spielen und dann kam sie an den Bauchgurt. Wir sind insgesamt 7km gelaufen! Nach ca 2 km ging es ein Stück an der Straße, dass bin ich gegangen. Aber danach ging es über schmale Pfade durch den Wald und das laufen hat richtig Spaß gemacht! Langsam wurde es dunkel und ich habe mich einfach von Coco führen lassen. Es ging gerade noch so ohne Stirnlampe. Aber wir haben dann ein paar Umwege im Wald gemacht. Aber wir waren so "in Fahrt", dass das ganz egal war. Das letzte Stück ging dann noch durch ein Wohngebiet. Eigentlich wollte ich hier wieder gehen, aber dann bin ich einfach weiter gejoggt. Zum Abschluss konnte sich Coco dann sogar noch im Fluss abkühlen. Ich freue mich gerade einfach nur, dass ich irgendwie dich noch Spaß am joggen gefunden habe. Und heute fiel es mir auch so leicht. Ich hoffe, ich schaffe es jetzt wenigstens regelmäßig einmal die Woche. Mein Wunsch wäre eigentlich mindestens 2Mal.
Durchschnitt waren bei mir 7:17min/km, die Kilometer, die ich wirklich gelaufen bin waren zwischen 6 und 7 Minuten.
@Tillikum: Ich bin auf Facebook darauf gestoßen und konnte mir auch nicht wirklich was darunter vorstellen. Normalerweise bin ich ja fast immer alleine unterwegs und genieße die Ruhe, also hatte ich auch nicht wirklich Lust auf solche "Massenveranstaltungen".
Die Veranstalter denken sich eine schöne Strecke aus und es gibt verschiedene Streckenlängen, die man dann laufen kann. Man läuft alleine mit seinem Hund oder in 2er-Teams und die Start- und Zieluhrzeit wird notiert.
Für jede Kategorie gibt es dann auch eine kleine Siegerehrung und die schnellsten Teams bekommen eine kleine Belohnung. Allerdings geht es eigentlich fast niemandem um die Zeit sondern überhaupt darum, die vorgenommene Strecke zu schaffen. In der Szene gibt es dann natürlich ein paar "Freaks", die bei jeder Veranstaltung die allerlängste Strecke laufen und so natürlich einige Kilometer sammeln.
Ich finde es einfach lustig, in eine mir fremde Gegend zu fahren, dort früh morgens im Dunkeln zu starten und man bekommt nur eine Karte in die Hand gedrückt, auf der die Strecke und die Checkpoints eingezeichnet sind. Ein ganz klein bisschen wie eine Schatzsuche Unterwegs trifft man natürlich immer mal wieder andere Teilnehmer und spätestens, wenn alle wieder erschöpft zurück sind, gibt es ein nettes Beisammensein mit Gleichgesinnten. Alle lieben Hunde und das Wandern.
Aber klar, man könnte auch einfach alleine für sich so eine Tour planen. Aber ehrlich gesagt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, so eine lange Strecke zu wandern. Und die Motivation, die ganze Strecke dann auch wirklich zu schaffen ist einfach höher, wenn es so ein bisschen Wettkampfcharakter hat. Für mich steht aber schon auch eine schöne Strecke und Landschaft im Vordergrund. Von meinem ersten Dogtrekking war ich da auch etwas enttäuscht.
Aber ja, unter richtigem "Dogtrekking" oder überhaupt "Trekking" verstehe ich auch was anderes. Das soll wohl schon einfach ein bisschen cool klingen. Das klassische "Dogtrekking" geht eigentlich auch über 2 Tage mit Biwak.
Ich bin vor ein paar Wochen irgendwie etwas in die Dogtrekking-Szene abgerutscht. Letztes Wochenende war ich mit Coco zum dritten Mal dabei und zum ersten Mal habe ich es doch wirklich geschafft auch ein paar Fotos zu machen. Am Freitag bin ich mit der Coco in die Schweiz gefahren, dank einiger Zwischenfälle kamen wir dann irgendwann im Dunkeln auf dem Campingplatz an und ich konnte zumindest die Veranstalter noch kurz kennenlernen bevor es schnell in unser umgebautes Schlafauto ging:
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Am Samstag ging es dann um kurz nach 6 Uhr morgens im Dunkeln mit Stirnlampe los und gut 48 km und 2500 Hm lagen vor uns! Auf schmalen Pfaden kamen wir im Dunkeln sehr schnell voran und die ersten Höhenmeter bemerkte ich fast gar nicht.
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Wir waren etwa 6 1/2 Stunden unterwegs und ich war ganz guter Dinge, dass wir gegen 18 Uhr wieder am Campingplatz sein würden. Schließlich lagen "nur" noch 18 km vor uns und ich dachte auch, dass wir die meisten Höhenmeter schon geschafft hatten.
Naja, falsch gedacht...erstmal ging es auf das Schnebelhorn (1292m, höchster Berg des Kantons Zürich)
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Die letzten Kilometer sind dann eher unspektakulär. Den letzten Checkpoint, die Burgruine Altlandenberg, erreichen wir nur noch im Dunkeln.
Schließlich kommen wir um viertel vor acht, nach 13 Stunden und 29 Minuten wieder am Campingplatz an! Nach einem kurzen Abendessen machen wir es uns dann auch schon wieder im Volvo bequem. Am nächsten Morgen folgt dann noch ein Erfahrungsaustausch mit den anderen Dogtrekkern. Ein paar Verrückte haben sogar die extralange Strecke über 92 km überlebt!
Insgesamt war es auf jeden Fall ein langer Tag voller toller Eindrücke und ich hätte mir nie vorstellen können wirklich mal fast 50 km am Stück zu laufen. Coco hat auch super durchgehalten und erst als die Abenddämmerung eingesetzt hat, hatte sie so langsam keine Lust mehr.
Am Sonntagmorgen war sie schon wieder fit und hätte wahrscheinlich eine weitere Wanderung mitgemacht. Ich war zwar noch etwas erschöpft, aber wenigstens ist der befürchtete Muskelkater ausgeblieben.
Coco ist auf dem GR 20 in Korsika so trittsicher geworden, dass ich sie eigentlich an alle schwierigen Stellen ungesichert gelassen habe. Meistens hat sie sich ihre eigenen Wege gesucht und war wirklich wie eine kleine Gämse unterwegs.
Gesichert habe ich sie nur, wenn ich ihr auch wirklich helfen musste. Also an Kletterstellen mit Kettensicherung und kurzen Leitern. Sie trägt das Ruffwear Webmaster und ich habe dann zum Teil auch das Seil an die Sicherungen eingeklinkt, sodass sie eben, falls sie abstürzt nicht komplett fällt.
Ich habe während diesen zwei Wochen sehr viel Vertrauen in Cocos Fähigkeiten entwickelt.
Leider muss sie hier in den Alpen konsequent an der Leine bleiben. Hier vertraue ich ihr nicht! Wenn irgendwo eine Gämse auftauchen würde, würde Coco jeden Abhang hinunterspringen