Meine Hündin hatte zwar eine TTA, aber bei uns lief es auch eher bescheiden.
Bzw wurde bei uns monatelang in der Klinik herumgedoktert, der Hund hat 3 Monate lang nur drei Beine genutzt.
Letztendlich habe ich dann auch den Arzt bzw die Klinik gewechselt.
Meine Hündin hatte sich durch die Arthroskopie bzw Spritzen direkt ins Kniegelenk auch eine fiese Entzündung im Gelenk eingefangen, die von der Klinik lange dementiert wurde.
Als sie dann vom anderen Arzt letztendlich operiert wurde, war alles voller Eiter und es gab 6 Wochen lang Antibiotika.
Die TTA wurde zwar erfolgreich durchgeführt, aber durch die Entzündung war der Knorpel im Gelenk schon ziemlich zerstört und meine Hündin hat schnell viel Arthrose entwickelt.
Insgesamt ist sie ca 3-5 Monate nur auf drei Beinen gehüpft und die Muskeln im betroffenen Bein waren komplett weg. Das hing wie bei deinem Hund wirklich nur noch blöd herum und ich habe zeitweise wirklich überlegt, ob eine Amputation nicht sinnvoller wäre. Wir haben viel Physio gemacht und mit verschiedenen Schmerzmitteln kann sie jetzt auch 3,5 Jahre danach noch einigermaßen normal laufen. Ist aber trotzdem deutlich eingeschränkt wegen der Arthrose.
Ich wünsche dir und deinem Hund alles Gute. Ich würde aber auch auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Vor allem, wenn du dich nicht ganz wohl fühlst mit der bisherigen Behandlung.