Coco läuft beim wandern fast immer an der Leine. Ich habe sie am Geschirr mit Ruckdämpferleine am Bauchgurt.
Sie würde nämlich jedem Reh und jeder Gämse einfach den Abgrund hinunter folgen. An der Leine habe ich sie mittlerweile so unter Kontrolle, dass ich sie stoppen kann und sie mich nicht den Abgrund hinunter zieht.
Ohne Leine wäre sie weg. Leider schaltet da ihr Gehirn ziemlich aus und sie würde sich einfach irgendwo hinunterstürzen.
Ist sie nicht durch ihren Jagdtrieb abgelenkt, ist sie aber sehr trittsicher. In Korsika lasse ich sie z.B. alle Kletterstellen usw. ohne Leine laufen, außer ich muss sie wirklich "abseilen" oder "hochziehen".
Ich kann meinen 25 kg allerdings schon halten, falls sie irgendwo hinunterstürzen sollte. Bei wirklich gefährlichen Stellen muss man eben auch selbst schauen, dass man einen sicheren Stand hat.
Einen jungen, stürmischen, unerfahrenen Labrador würde ICH aber auf jeden Fall anleinen! Auf jeden Fall bis er selbst trittsicher ist und weiß, dass er sich auf den Weg konzentrieren muss! Und natürlich viel an der Leinenführigkeit üben, ein sicheres "Halt"-Kommando aufbauen und dem Hund beibringen bergab oder an engen Stellen hinter dem Menschen zu laufen.