Hundegeschädigter Autofahrer:
Ich habe vor 2 Wochen in Italien eine mehrtägige Trekkingtour durch den Nationalpark gemacht.
Plan war dann eigentlich am letzten Tag an einem kleinen Bahnhof in einen Zug in die nächstgrößere Stadt zu fahren und von dort mit dem Zug zurück zum Auto.
Doof geplant ist dann natürlich an dem kleinen Bahnhof als ich abends endlich angekommen bin kein Zug mehr in die richtige Richtung gefahren. Ich bin dann zwei Stationen in die falsche Richtung gefahren und saß dann in einem kleinen Ort fest. Abends um 19 Uhr, 15km bis zur gewünschten Stadt.
Mein erster Gedanke: Dann schlafe ich eben irgendwo im Schlafsack und nehme den ersten Zug am nächsten Morgen. Aber eigentlich überhaupt keine Lust darauf nach 4 Tagen in der "Wildnis".
Zweiter Gedanke: Dann laufe ich eben die 15 km. Aber das wäre nur entlang eine Landstraße gegangen, durch diverse Tunnel. Und ich war schon den ganzen Tag mit vielen Höhenmetern unterwegs und todmüde...
Dritter Gedanke: Naja, man könnte es ja mal per Anhalter versuchen. Aber mit großem Rucksack und großem Hund!?! Wer nimmt dich da mit?!
Ich stelle mich also an die Tankstelle am Ortsausgang, strecke den Daumen nach oben. 2-3 große Autos fahren vorbei. Das nächste Auto, winzigklein, fährt vorbei und hält dann hupend am Straßenrand. Ich gehe hin, erkläre wo ich hinmöchte und der Fahrer meint, "dann pack den Hund hinten rein". Ich dachte erst, in den winzigen Kofferraum. Nein, nein, auf die Rückbank. Also Hund und Rucksack auf die Rückbank ich vorne rein und der Typ fährt mich in flottem italienischen Fahrstil bis direkt vor den gewünschten Bahnhof, wo er seine Freundin abholt.
Während der Fahrt erklärt er mir, dass er "nur wegen dem Hund angehalten hätte"


Also, liebe Tramper, einfach immer einen Hund mitnehmen...
Achso, ohne Hund wäre ich wohl nie eingestiegen bzw. überhaupt getrampt. Aber dann wäre ich auch nicht 4 Tage alleine im Nationalpark unterwegs gewesen. Irgendwie auch hundegeschädigt